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Rotax Max Challenge Mulhouse - 2.9.2012 - Bericht, Fotos und Resultate
Ereignisreiches Wochenende anlĂ€sslich des 5. Rennlaufes der Rotax Max Challenge Schweiz in Mulhouse. 75 Piloten reisten an die in der NĂ€he von Basel gelegene 913m lange Piste, um wichtige Punkte fĂŒr die Meisterschaft zu ergattern.

Nach den samstĂ€glichen Trainings bei trocken- und Regenwetter konnte der offizielle Rennsonntag ohne Regen gestartet werden. Micro In der Rotax Nachwuchskategorie Micro, zeigten die 8-10 jĂ€hrigen Piloten fairen Sport. Der MeisterschaftsfĂŒhrer Elias Peter zeigte ein fehlerfreies Rennen. Er konnte den Sieg vor dem Newcomer Mattia Banella und Jasin Ferati nach Hause fahren. Mini Julien Apotheloz gewann das Zeitfahren vor Titus-Shanghai Schmidli und Yannik Brandt. Apotheloz siegte auch im 1. und 2. Vorlauf und gewann den Final vor Fabio D'Apuleo und Lukas Ehrle. Die Zeitfahren zweit- und Drittplatziperten Schmidli und Brand folgten auf Rang 4 und 5. Titus-Shanghai Schmidli fuhr im Finallauf mit 47.282 die schnellste Zeit. Junior Giuliano Cucciolillo schlug alle, er Siegte souverĂ€n im Zeitfahren (44.527s) und gab den Spitzenplaz bis zum Finale nicht mehr ab. Boris Kaech (44.612s) und Yanick JĂ€ger (44.628s) waren im Zeitfahren nur knapp langsamer. Das Trio zeigte sehr spannende ZweikĂ€mpfe. Im Finale verlor Yanick JĂ€ger nach einem Ausritt in der ersten Runde viel Zeit und konnte das Rennen danach trotzdem noch als 8. beenden. Cyril Apotheloz musste im Finallauf das Feld von hinten aufrollen, da er im 2. Vorlauf wegen eines technischen Vergehens disqualifiziert wurde. Trotzdem erreichte er den guten 4. Rang und die schnellste Zeit des Finales. Es siegte Giuiliano Cucciolillo vor Boris Kaech und Yannick Senn, welcher diese Saison nach seinem Sieg in LĂ©vier zum 2. Mal auf dem Podest stand. Senior Nikolaj Rogivue ist sehr schnell, wurde im freien Sontagstraining kolportiert, der Mircourt und Vesoul Doppelsieger hat gezeigt, dass er gewinnen kann. Im Zeitfahren vom Sonntagmorgen stand jedoch ein anderer Name zuoberst auf der Liste: Giorgio Maggi. Der Hergiswiler (44.217s) konnte Rogivue (44.308s) um 91 Hundertstelsekunden auf den zweiten Rang verweise, knapp dahinter folgte Domenic Emr (44.322s) . Im ersten Vorlauf konnte sich Maggi schlussendlich gegenĂŒber Rogivue behaupten und die ersten drei PlĂ€tze entsprachen dem Zeitfahren. Pascal Posch, welcher das Rennen vom 9. Startplatz aufnehmen musste, wurde 4. Der Start zum 2. Vorlauf Entschied Rogivue fĂŒr sich, Giorgio Maggi Maggi folgte ihm vor Randy Berglas. Rogivue wurde wĂ€hrend des Laufes mit einem 10s Penalty wegen FrĂŒhstart bestraft. Es siegte im 2. Lauf Giorgio Maggi vor Randy Berglas und Domenic Emr. War der Start zum Finallauf in Ordnung, so Verschwand Pascal Posch in Kurve 4 wegen eines Kugellagerdefektes der Vorderachse von der BildflĂ€che. Dies Riss auch einige Konkurrenten ins Verderben. Rogivue gewann das Rennen vor dem hervorragend fahrenden Domenic Emr und Randy Berglas. Giorgio Maggi konnte sich nach dem Erstrundenabflug wieder nach vorne arbeiten und wurde 8. Club, Master Das Feld der Club- und Masterpiloten bietet immer wieder spannende Rennen. Fabio Steger (44.735s) gewann das Zeitfahren hauchdĂŒnn vor Adrian Holenstein (44.765s) und Nico Rindlisbacher (44.794s). Der Schnellste Master-Pilot war Beat MĂŒhlemann (44.883s) auf dem 5. Rang. Beim Start zum 1. Lauf wurde es zu eng, Michael Biffiger (Nr. 99), Alessandro Glauser (Nr. 1) und Armando Glauser (Nr.3) kamen von der Piste ab. Fabian Steger gewann den ersten Lauf vor Nico Rindlisbacher und Damian Holenstein. Beat MĂŒhlemann siegte in der Master-Klasse vor Max SĂ€uberli und Markus MĂŒhlemann. Im 2. VorlĂ€ufen Siegte wieder Fabio Steger - Rindlisbacher (3.) und Holenstein (2.) tauschten die PlĂ€tze. Bei den Master wurde Markus MĂŒhlemann von Roger Heiniger auf den 4. Platz verdrĂ€ngt. Rang 1 und 2 belegten wie in Lauf 1, Beat MĂŒhlemann und Max SĂ€uberli. Fabio Steger ĂŒberzeuge wieder im Finale und verwies Rindlisbacher und Damian Holenstein auf die PlĂ€tze. Beat MĂŒhlemann fuhr routiniert den Sieg bei den Masters ein und Roger Heiniger konnte den zweiten Rang vor Max SĂ€uberli erfahren. In der Club-Meisterschaft fĂŒhrt Steger vor Alessandro Glauser und Damian Holenstein. Bei den Master ist Beat MĂŒhlemann vor Roger Heiniger und Markus MĂŒhlemann rangiert. DD2 Die DD2 Meisterschaft ist sehr UmkĂ€mpft, Dario Santoro (1.) und Kevin LĂŒdi (2.) waren nur 3 Punkte auseinander, die RennlĂ€ufe versprachen also spannend zu werden. Kevin LĂŒdi (43.402s) gewann das Zeitfahren vor Damian Frizzi (43.521) und Manuel Willy (43.585s). Tobias Widmer und Dario Santoro folgten auf den PlĂ€tzen 4 und 5. Der Start zum ersten Vorlauf hatte es bereits in sich, das Feld war gut formiert und bog Stossstange an Stossstange in die erste Kurve ein. Dies war zuviel des guten, Kevin LĂŒdi wurde ins Kiesbett geschoben. Manuel LĂŒdi kassierte dafĂŒr eine 10s Strafe. Damian Frizzi gewann den ersten Vorlauf vor Dario Santoro und Gino Tengg. Was nach der Einfahrt der Piloten zur Waage passierte, gehörte zu den unschönen Szenen des Renntages. Ein ereiferter Kevin LĂŒdi und der eben erst ausgestiegene Manuel Willi kamen sich in die Haare. Begleitet wurde diese Konfrontation durch verbale Attacken von Angehörigen und Betreuern der Kontrahenten. Dies war definitiv unsportlich. Der zweite Lauf startete bereits unter einer knisternden Stimmung, Kevin LĂŒdi pflĂŒgte durch das Feld hindurch und konnten den 2. Lauf als Zweiter hinter Damian Frizzi beenden. Gino Tengg wurde Dritter. Dario Santoro kĂ€mpfte mit Tobias Widmer und bugsierte diesen wenige Runden vor Schluss am Ende der Zielgerade ins Abseits was mit einer 10s Strafe geahndet wurde. Vor dem Finale trommelte der Rennleiter alle DD2 Piloten zusammen und gab bekannt, dass Vertehen im Finale zu einem Ausschluss fĂŒhren. Ganz ohne ZwischenfĂ€lle ging der Finale trotzdem nicht vonstatten, der Neuling Simon Verrando erwischte Manuel Willi in er Zielkurve im Flug und beide landeten im Kiesbett. Verrando erlitt eine Rippenprellung und Willi eine Verletzung an der Hand. Im Finalrennen konnten die DD2 Piloten echten Rennsport zeigen, Damian Frizzi gewann das Rennen knapp vor Kevin LĂŒdi und Dario Santoro. Gino Tengg und Tobias Widmer folgten auf den PlĂ€tzen 4 und 5. Bester Master Pilot wurde Antonio Treta vor Lothar Winzen und Pasquale Serratore. Nach Rennende und Publikation der Resultate ging ein Protest von Dario Santoro gegen den Motor von Kevin LĂŒdi an die Jury. Bis zur bekanntgabe des Resultates der technischen ÜberprĂŒfung des Motores, sind alle Finalresultate DD2 provisorisch. Ranglisten Zwischenklassement