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Rotax Max Weltfinale 2011 Al Ain
Vom 19. bis am 26. November 2011 fand in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Al Ain das Weltfinale der Rotax Max Piloten statt.

Die Schweizer Vertreter am grössten Kart Anlass der Welt waren: Randy Berglas (Junior) Pascal Posch (MAX) Dario Santoro (DD2) Voraussetzungen Die Bedinungen waren fĂŒr alle Teilnehmer gleich: Alle Kategorien fuhren mit Einheitsmotoren von Rotax Alle Kategorien fuhren mit Einheitsreifen von Mojo In der Kategorie Junior fuhren alle Piloten mit Birel In der Kategorie Challenge fuhren alle Piloten mit Sodi In der Kategorie DD2 fuhren alle Piloten mit CRG In der Kategorie DD2 fuhren alle Piloten mit Haase Alle Modifikationen (RMC Reglement) waren verboten Es darf nur das zur VerfĂŒgung gestellte Material eingesetzt werden. Auslosung Damit jeder Teilnehmer die gleiche Chance hatte, wurden die Karts unter den Teilnehmern ausgelost. Zeitfahren Die Leistungsdichte beim Weltfinale in Al Ain ist extrem hoch. 0,1 Sekunden RĂŒckstand auf den Leader entsprechen im Schnitt 6 PlĂ€tzen, bei den Challenge Piloten in den ersten 5/10 sogar 8 PlĂ€tzen. Junior: 35. Randy Berglas, Zeit 58.287s (RĂŒckstand 0.543s) MAX: 52. Pascal Posch, Zeit 57.475 (RĂŒckstand 0.688s) DD2: 30. Dario Santoro, Zeit (RĂŒckstand 0.482s) Statistik Analysiert man die Ranglisten der Zeitfahren und nimmt die Piloten welche einen RĂŒckstand von einer Sekunde, bzw. 1/2 Sekunde zum Leader haben, so hat sich die Leistungsdichte gegenĂŒber dem Vorjahr nochmals gesteigert: 2011 Junior, +1s: 60 Piloten / +0.5s: 32 Piloten MAX, +1s: 60 Piloten / +0.5s: 39 Piloten DD2, +1s: 59 Piloten / +0.5s: 33 Piloten 2010 Junior, +1s: 57 Piloten / +0.5s: 23 Piloten MAX, +1s: 56 Piloten / +0.5s: 14 Piloten DD2, +1s: 60 Piloten / +0.5s: 31 Piloten VorlĂ€ufe Jeweils 36 Piloten starten gleichzeitig pro Vorlauf, jede Kategorie wird in 4 Gruppen (A,B,C,D) aufgeteilt, diese 4 Gruppen fahren dann jeweils jede gegen jeden, also jeder Pilot hat 3 VorlĂ€ufe. Die besten 28 Piloten des Zwischenklassments nach den VorlĂ€ufen qualifizieren sich direkt fĂŒr das Finale, die restlichen 6 Piloten werden im Hoffnungslauf ermittelt. Nach den VorlĂ€ufen sah die Situation fĂŒr die Schweizer folgendermassen aus: Randy Berglas hatte alle Karten auf seiner Seite, der 35. Zwischenrang (7. Startplatz fĂŒr den Hoffnungslauf) war ein gutes Zeichen das er es in das Finale schaffen könnte. Pascal Posch hatte viel Pech und erreicht wegen einigen UnfĂ€llen nur den 65. Zwischenrang, dies reichte nicht fĂŒr den Einzug ins Finale. Dario Santoro zeigte starke LĂ€ufe, erlitt jedoch bei einem knappen Überholmanöver einen technischen Defekt, welcher ihn wertvolel Punkte kostete. Der 59. Zwischenrang reichte auf ihm nicht fĂŒr den Finaltag. Hoffnungslauf (Second Chance Heat) Im Hoffnungslauf gibt es nur eine Devise - Alles oder nichts. Startplatz 7 im Hoffnungslauf fĂŒr Randy Berglas wĂ€re eine gute Position gewesen, jedoch war auch im Hoffnungslauf die Leistungsdichte und Kampfbereitschaft sehr hoch, sodass nur eine 11. Rang fĂŒr Berglas resultierte. Auch Randy Berglas konnte sich nicht fĂŒr den Final qualfizieren. Final Die FinallĂ€ufe fanden ohne Schweizer Beteiligung statt, es siegten: Junior: 1. Ukyo Sasahara (JP), 2. Joseph Mawson (Aus), 3. James Singletown (UK) Challenge: 1. Ben Cooper (UK), 2. David Sera (Aus), 3. Hirotaka Sasaki (JP) DD2: 1. Pier-Luc Quellette (Can), 2. Jason Pringle (Aus), 3. Georg Van (Est) DD2 Master: 1. Cristiano Morgado (SA), 2. Danny Brand (B), 3. Guillaume Berteaux (F) Fazit Das Weltfinale war fĂŒr alle Teilnehmer und Begleitpersonen ein Erlebnis und eine grosse Erfahrung. Alle Piloten haben ihr Bestes gegeben. Weltfinale 2012 Das Weltfinale 2012 findet vom 27. November bis am 1. Dezember in PortimĂŁo im SĂŒden von Portugal statt.