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Das Biland-Feld eröffnet die Rennen an diesem Tag. Der Start gelingt reibungslos, der Trainingssieger Marco Muster behauptet vorerst die Führung vor Uebersax, Hunkeler Straubhaar und Canonica. Roland Mosberger streift sich im Pulk den Spoiler ab, holt diesen aus dem Kiesbett und fährt nach kurzer Pause weiter, doch ohne Aussicht auf eine gute Klassierung. Auch Thomas Grütter fällt in der Anfangsphase des Rennens nach einem Dreher weit hinters Feld zurück und sieht seine Chancen schwinden. In Runde drei presst sich Meisterschafts-Leader Uebersax in Kurve 2 an Muster vorbei in Führung. Die Aufmerksamkeit der Zuschauer wird jedoch von der Aufholjagd Ken Allemanns gefesselt, der sich innert dreier Runden von Startplatz 11 schon ans Heck von Marco Muster vorgekämpft hat. Muster hält den entfesselt fahrenden Allemann auch nicht lange auf, Allemann presst sich in der Kurve nach Start/Ziel unwiederstehlich am Pole-Setter vorbei, und somit liegen nun die beiden Dominatoren der Meisterschaft im direkten Duell an der Spitze. Uebersax ist Allemanns Durchmarsch nicht entgangen und macht sich auf der Führungsposition mächtig breit. Mit letztem Einsatz presst er alle Reserven aus sich und dem Kart und verteidigt die Führung gegen alle Attacken seines Gegners. Ken reduziert nach zahlreichen Versuchen den Druck auf den Leader ein wenig und legt eine etwas materialschonendere Fahrweise ein, doch in der letzten Runde riskiert er nochmals alles. Uebersax kontert aber auch die letzten Angriffe und reckt die Fäuste bei der Zieldurchfahrt als Sieger in die Höhe. Im Schatten des Titanenduells an der Spitze geht der Kampf im Verfolgerfeld beinahe etwas unter, doch auch hier spielen sich spannende Szenen ab. Marco Muster gerät zusehends auch unter Druck von André Hunkeler, der ein ausgezeichnetes Rennen fährt. Zu Rennmitte wirft sich Hunkeler am Ende der Geraden an seinem Gegner vorbei und erobert sich P3, den er bis ins Ziel beibehalten kann; ja zum Schluss vermag sich Hunkeler von Muster zu lösen und kämpft sich gar immer näher ans Spitzenduo heran. Muster beendet das Rennen auf Platz vier vor Patrick Straubhaar und David Canonica, die sich beinahe über die gesamte Renndistanz ebenfalls ein sehenswertes Duell liefern. 2. Vorlauf Biland Challenge: Start-Ziel Sieg für Ken AllemannRenn-Telegramm:
Ken Allemann schafft es beim Start zu Lauf zwei mit geschickter Taktik, sich in Führung zu katapultieren. Adrian Uebersax lässt sich vom perfekt getimten Angriff seines Gegners überraschen und muss sich schliesslich auch noch hinter Marco Muster anstellen. Diese Aktion hat vorentscheidende Bedeutung für das Rennergebnis, denn Uebersax beisst sich in der Folge beim Versuch, Muster wieder zu überholen, die Zähne aus. Muster muss sich durch die Angriffe Uebersax‘ nach hinten orientieren und ermöglicht damit Allemann, seine Runden recht unbehelligt zu drehen und bald einen kleinen Sicherheitsabstand zwischen sich und seine Gegner zu legen. Allemann wird denn auch ungefährdet als Sieger des zweiten Vorlaufs abgewunken, Muster verteidigt P2 vor Uebersax bis ins Ziel. Hinter den drei Spitzenfahrern zeigt André Hunkeler erneut eine brillante Vorstellung. Auf den ersten Runden muss er das Führungstrio zwar etwas ziehen lassen, doch mit zunehmender Renndauer dreht Hunkeler mehr und mehr auf und schafft wenige Runden vor Schluss gar noch den Anschluss ans Duo Muster / Uebersax. Die Zielflagge stoppt aber den weiteren Vorwärtsdrang des jungen Tony-Piloten, möglicherweise wäre bei längerer Renndauer gar noch mehr als Platz vier dringewesen. Die nächste Verfolgergruppe setzt sich aus Straubhaar, Schwägli, Canonica und Jufer zusammen, die auf engstem Raum um Platz fünf fighten. Ein Crash in Runde 9 zwischen Schwägli, Canonica und Jufer wirft Canonica jedoch weit in die Tiefen des Mittelfelds zurück, Jufer muss mit verbogener Hinterachse gar ganz aus dem Rennen ausscheiden. Schwägli hingegen kann an Straubhaar dranbleiben. Bald schon wird das Duo vom mehr und aufdrehenden Peter Santos-Kuster eingeholt, der sich vom letzten Startplatz aus wieder weit nach vorne kämpft und dabei gar die schnellste Rennrunde auf den Asphalt legt. Doch auch hier stoppt die Zielflagge weitere Positionsgewinne. Allemann holt sich also 25 weitere Punkte für den Gewinn des Préfinals, Uebersax muss sich mit 20 Punkten für Rang zwei begnügen. Die folgenden Punkte holen sich Muster, Hunkeler, Straubhaar und Schwägli und Canonica. Allemann rückt in der Gesamtwertung der Biland Challenge also immer näher an Uebersax heran. Final Biland Challenge: Hunkeler triumphiert nach StartzwischenfallRenn-Telegramm:
Nach Ken Allemanns Triumph im Préfinal steigt der Druck auf Adrian Uebersax im abschliessenden Final. Es liegt auf der Hand, dass sich Uebersax nun unbedingt vor Allemann klassieren muss, um die Felle im Kampf um die Challenge-Wertung nicht weiter davon schwimmen zu sehen. In Erwartung eines brisanten Startduells positioniere ich mich gleich bei der ersten Kurve nach Start/Ziel, damit mir auch kein Detail entgeht. Die Spannung ist geradezu spürbar, als sich das Feld in kompakter Formation langsam der Startlinie nähert. Die Flagge fällt, Allemann beschleunigt gut, Uebersax reiht sich hinter seinem Konkurrenten ein und bleibt etwas gar optimistisch lange auf dem Gas. Den Frontspoiler in Allemanns Heck eingegraben schiebt Uebersax seinen Gegner auf die Aussenbahn der ersten Kurve, Allemann gerät mit den äusseren Rädern gar ins Kiesbett. Allemann schafft es gerade noch wieder zurück auf die Piste und reiht sich noch hinter Uebersax, der ebenfalls fast das gesamte Feld innen durchschlüpfen lassen muss, auf Position 16 wieder ein. Uebersax liegt wenig vor ihm auf P13. Immerhin sind beide noch bzw. wieder im Rennen und zumindest Ken Allemann sollte noch ordentlich für Aufregung im Feld sorgen. Doch vorerst zurück zur Spitze: Durch den Rückfall der beiden Dominatoren liegt nun erstmals in dieser Saison Patrick Straubhaar nach ausgezeichnetem Start in Führung, doch in seinem Heck hängt bereits André Hunkeler, der in den beiden Vorläufen mit ausgezeichneten Leistungen schon auf sich aufmerksam gemacht hat. Es dauert denn auch nicht lange, bis sich Hunkeler nach der zweiten Zieldurchfahrt innen neben Straubhaar setzt und diesen passieren kann. Doch Straubhaar beisst sich an Hunkeler fest und lässt sich vorerst nicht abschütteln, gleichzeitig muss er sich gegen Marco Muster zur Wehr setzen, der ebenfalls seine Chance wittert und mehrere Attacken lanciert. Doch Straubhaar hält allen Angriffen stand und vermag mit zunehmender Renndauer gar etwas Abstand auf die Verfolger zu schaffen, wobei ihm zu Hilfe kommt, dass sich Muster seinerseits ebenfalls gegen die nachdrängenden Devis Schwägli und David Canonica zur Wehr setzen muss. Der Kampf in dieser Dreiergruppe ist ebenfalls durchaus sehenswert. Muster hält sich bis in die 13.Runde tapfer auf P3, doch voerst Schwägli und später immer mehr David Canonica lancieren Angriff um Angriff auf den Podestplatz. Bei einem besonders ungestümen Angriff Schwäglis auf Muster berühren sich die beiden, David Canonica ist zur Stelle und schlüpft innen durch an beiden Gegnern vorbei auf P3. Auch die unmittelbar folgenden Konter wehrt David ab und erreicht das Ziel schliesslich völlig abgekämpft auf P3 hinter André Hunkeler und Patrick Straubhaar, die ihren Erfolg sichtlich geniessen. Für Hunkeler ist es der erste Sieg in dieser Saison, und auch für Patrick Straubhaar geht eine längere Durststrecke zu Ende. Eine ausgezeichnete Vorstellung liefert nach viel Pech im Préfinal auch Roland Mosberger ab, er stösst ebenfalls zur Verfolgergruppe vor und holt sich am Ende noch Platz vier. Wenden wir unsere Aufmerksamkeit nochmals Ken Allemann und Adrian Uebersax zu. Nach dem Startzwischenfall kämpfen sich beide am Ende des Feldes wieder ins Rennen zurück, doch beide Karts haben aus der Kollision Schaden erlitten. Bei Uebersax‘ Kart ist ein Achsschenkel verbogen, Ken Allemann seinerseits muss sich mit einer völlig verzogenen Lenkung abmühen. Während Uebersax das Tempo des Feldes ganz klar nicht mehr mitgehen kann, scheint Allemann mit den neuen Umständen doch wieder recht gut zurechtzukommen. Jedenfalls setzt er zu einer eindrücklichen Aufholjagd an. Runde um Runde schnappt sich Ken einen Gegner nach dem anderen und schafft gar noch einmal den Anschluss an die Verfolgergruppe mit Canonica, Mosberger und Schwägli. Doch auf den letzten Runden scheinen die Kräfte bei Ken doch langsam nachzulassen und er begnügt sich schliesslich mit Platz sechs hinter Devis Schwägli.
Im Kampf um die Biland Challenge Gesamtwertung ist die Spannung vor dem letzten Rennen in Biesheim weiterhin äusserst hoch. Adrian Uebersax liegt trotz des unglücklich verlaufenen Finallaufs noch immer knapp vor Ken Allemann, denn Uebersax kann seinen heutigen Nuller noch als Streichresultat verbuchen und den Schaden somit noch in Grenzen halten. Mit Berücksichtigung der Streichresultate liegt nun also Uebersax mit 185 Punkten noch knapp vor Allemann (181) in Führung. David Canonica (137) auf Platz drei kommt mehr und mehr unter Druck von André Hunkeler, der sich heute auf 125 Punkte steigern kann. Punktegleich auf Platz fünf und sechs liegen Marco Muster und Patrick Straubhaar (je 95). Der grosse Showdown findet also am letzten Rennen im Elsass statt, in Biesheim am 28.September (im Rahmen der Schweizermeisterschafts-Läufe) fällt die Entscheidung. Ein Besuch dieser Veranstaltung dürfte sich nur schon für diesen Final lohnen.... Rotax Max Challenge |
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Circuit de la Vallée, Pusey / Vesoul F |
Schnellste Runde: |
Erich Sidler, 43.047 sec in Runde 11 (=91.992 km/h) |
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13 Runden à 1.100 km = 14.300 km |
Leader: |
1 – 13 |
Erich Sidler |
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Wetter: |
Wetterbesserung, leicht bewölkt, 27 0 |
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Pole-Setter Erich Sidler behauptet seine Führung beim Start aus dem kompakt anrollenden Feld. Ein toller Start gelingt Reto Carigiet, der sich in Kurve 1 innen durch auf Kosten von Andi Mohsbeck und Reto Kummer von P5 auf P3 vorkämpft. Bald bildet sich eine Vierer-Spitzengruppe mit Sidler, Betschart, Carigiet und Mohsbeck, die sich leicht vom Feld lösen kann. Carigiet zeigt sich äusserst aufsässig gegenüber Betschart, der jedoch P2 erfolgreich verteidigt. Als Folge dieses hart geführten Kampfes gelingt es Sidler, eine Lücke auf seine Verfolger aufzureissen. Diesen Vorsprung baut er kontinuierlich aus und holt sich den souveränen Start-Ziel Sieg.
Betschart behauptet sich auf P2, Reto Carigiet findet keinen Weg vorbei. Mit zunehmender Renndauer muss er sich nun gegen Andi Mohsbeck verteidigen, der seine Chance wittert. In Runde sieben sticht Mohsbeck in der Haarnadelkurve schliesslich innen neben Carigiet, der somit auf Platz vier zurückfällt. Betschart kann sich durch diesen Zweikampf ebenfalls lösen und umrundet die Piste in der Folge allein fahrend auf Platz zwei.
Auch im zweiten Verfolgerfeld geht im Clinch um Position fünf die Post ab. Zu Beginn hält sich Reto Kummer in einer Dreiergruppe vor Antonio Ruggiero und Maic Heutschi, doch ab Runde drei übernehmen Ruggiero und Heutschi das Zepter. In einem elektrisierenden Fight mit zeitweiligem Bodycheck schenken sich die beiden keinen Millimeter, es kommt praktisch in jeder Runde zu Positionwechseln, wobei Ruggiero mit Vorliebe in der Linkskurve nach Start/Ziel, Heutschi hingegen in der Fahrerlagerkurve zuschlägt. Kummer hält sich dicht hinter dem Duo Infernal und wartet auf seine Chance. Durch den erbitterten Kampf schliesst gegen Rennende auch Frank Sultani zu den Streithähnen auf, doch am Ende behält Ruggiero auf P5 die Oberhand vor Kummer, Heutschi und Sultani.
Renn-Telegramm:
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Circuit de la Vallée, Pusey / Vesoul F |
Schnellste Runde: |
Nino Betschart, 43.334 sec in Runde 11 (=91.383 km/h) |
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13 Runden à 1.100 km = 14.300 km |
Leader: |
1 – 13 |
Erich Sidler |
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Wetter: |
Leicht bewölkt, 28 0 |
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Auch der zweite Start sieht Erich Sidler als Führenden aus dem Startgetümmel hervorgehen. Nino Betschart und Reto Carigiet setzen sich an die Fersen des Leaders. Der auf P3 startende Andi Mohsbeck hingegen wird in eine Startkollision involviert, der in der Folge auch Jürg Schumacher und Michel Zemp zum Opfer fallen. Schumacher kann mit einem geringen Zeitverlust zwar weiterfahren, Mohsbeck und Zemp hingegen handeln sich einen hoffnungslosen Runden-Rückstand ein.
Sidler und Betschart setzen sich vorne ab, Carigiet auf P3 gerät indessen unter massiven Druck von Ruggiero, der sich auf dem abfallenden Streckenabschnitt vor Start/Ziel neben Carigiet setzt und mit diesem seitlich kollidiert. Ausser deutlichen Kampfspuren an Ruggieros Kart hat die Aktion jedoch keine weiteren Folgen, Carigiet behauptet sich auf dem dritten Rang und kann sich in der Folge mehr und mehr von seinem Gegner lösen. Ruggiero hingegen wird von Heutschi eingeholt, kann sich aber schliesslich erfolgreich zur Wehr setzen.
Alle Aufmerksamkeit gilt jedoch dem Duell an der Spitze. Im Gegensatz zu Lauf 1 schafft es Sidler diesmal nicht, sich zu lösen. Betschart klebt förmlich an seinem Hinterrad und scheint gar einen Tick schneller fahren zu können. Doch Sidler ist abgebrüht genug, um jeden Überholversuch Betscharts im Keime zu ersticken und holt sich einen hart erkämften zweiten Laufsieg an diesem Tag.
Für eine spektakuläre Einlage sorgt gegen Ende des Rennens Emil Morf. Da sich mittlerweile reichlich Gummiabrieb in der Fahrerlagerkurve ansammelt, frisst sich Morfs Kart in den Asphalt und wird seitlich aufgestellt. Mit viel Glück kann der Fahrer einen Überschlag vermeiden und sein Kart mit einem Dreher zum Stillstand bringen.
Der Leader in der Meisterschaft setzt also weiterhin den Massstab, holt sich das Punktemaximum in der Préfinal-Wertung und baut dadurch den Vorsprung in der Tabelle weiter aus. Platz zwei in der Addition der Vorläufe geht an Betschart vor Carigiet, Ruggiero und Heutschi.
Renn-Telegramm:
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Circuit de la Vallée, Pusey / Vesoul F |
Schnellste Runde: |
Reto Kummer, 43.505 in Runde 6 (=91.024 km/h) |
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19 Runden à 1.100 km = 20.900 km |
Leader: |
1 – 19 |
Erich Sidler |
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Wetter: |
Schön, 29 0 |
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Auch der abschliessende Finallauf sieht von Beginn weg Erich Sidler in Front. Souverän gewinnt er die Beschleunigungsphase, nachdem der Rennleiter Rolf Carigiet die Startflagge senkt. Hinter Sidler ereignet sich allerdings eine Startkollision zwischen Antonio Ruggiero, Nino Betschart und Maic Heutschi. Heutschi kann das Rennen mit einer vergleichsweise kleinen Zeiteinbusse wieder aufnehmen, doch Betschart und Ruggiero müssen ihre Karts erst aus dem Kiesbett bergen und handeln sich einen grossen Rückstand ein.
Erich Sidler umrundet den Kurs unterdessen als Führender, doch in seinem Heck nistet sich Reto Carigiet ein. Auch Andi Mohsbeck bleibt dicht am Führungsduo dran und kann zeitweise gar ganz aufrücken. Hinter Mohsbeck reisst hingegen schon bald eine Lücke zu Reto Kummer auf, der seinerseits bereits einen grossen Vorsprung auf Heinz Meier, Jürg Schumacher und Daniel Gelbart hat. Reto Kummer ist auf Platz vier wie schon in Vorlauf 2 vom Pech verfolgt und scheidet in Runde acht erneut in aussichtsreicher Position aus.
Sidler lässt sich durch den Druck von Carigiet und Mohsbeck nicht aus der Ruhe bringen und verteidigt die Führung über die gesamte Renndistanz souverän. Nach dem Préfinal holt sich also Erich Sidler auch im Final das Punktemaximum vor Reto Carigiet und Andi Mohsbeck und baut die Führung im Gesamtklassement damit wieder deutlich aus.
Hinter dem Führungstrio wird der Abstand zu den Verfolgern immer grösser. Heinz Meier, der zu Rennbeginn vor Jürg Schumacher auf dem hervorragenden fünften Zwischenrang gelegen hat, muss sich nun doch dem Druck Schumachers und Gelbarts beugen. Doch zusätzliche Gefahr naht noch von weiter hinten. Nino Betschart, nach dem Startcrash mit einer sichtlichen Portion Adrenalin in den Adern, zeigt eine fulminante Aufholjagd. Nach einem bereits schier aussichtslos scheinenden Rückstand beisst sich Betschart doch noch einmal näher ans Feld heran. Als er den Pulk wieder eingeholt hat nimmt er sich Gegner um Gegner schonungslos zur Brust. Auf der letzten Rille bremst er sich praktisch in jeder Runde an einem Konkurrenten vorbei und schafft es schliesslich gar nochmals bis hinter Jörg Schumacher auf Platz fünf. Wahrlich hart verdiente 48 Final-Punkte für Betschart.

In der Gesamtwertung setzt sich nach der makellosen Tagesbilanz Erich Sidler (429 Punkte) nun deutlich von der Konkurrenz ab. Dabei kommt ihm natürlich auch das Missgeschick seiner beiden direkten Verfolger Nino Betschart und Antonio Ruggiero entgegen, die mit 407 bzw 396 Punkten nun bereits einen Rückstand aufweisen, der beim letzten noch ausstehenden Rennen in Biesheim nur schwer wettzumachen sein dürfte. Boden gutgemacht hat dafür Reto Carigiet, der sich mit 389 Punkten von Platz sechs auf Rang vier vorarbeiten kann. Jörg Schumacher (387) und Maic Heutschi (382) folgen auf den nächsten Plätzen.
Mit dem Fallen der Zielflaggen in Vesoul steht nun also nur noch je ein Rennen in beiden Serien aus. Während sich bei der Rotax Max Challenge mit Erich Sidler ein Meister bereits herauskristallisiert hat steht bei der Biland Challenge ein regelrechter Showdown an. Doch auch die weiteren Plätze, die zur Teilnahme an den Weltfinals in Marokko und Ägypten berechtigen, sind noch zu vergeben. Ein Besuch in Biesheim lohnt sich also in jedem Fall, die tolle Show der Piloten verdient zudem einen grossen Publikumsaufmarsch. Also auf nach Biesheim! Am 21. September im Rahmen der Dream Cup Rennen zum Finale der Rotax Max Challenge und eine Woche später zum Biland-Finale im Rahmen des vorletzten Rennens zur SM.
Herzlichen Dank an die Organisatoren um Rolf Carigiet und sein Team, das uns in Vesoul eine tolle Rennveranstaltung in schon gewohnt souveräner Manier vorbereitet und durchgeführt hat.
Mit viel Vorfreude auf Biesheim grüsst euch euer Doidolino (doidolino@karting.ch)
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