(do) Auch wenn die Gesamtsieger in den beiden 150kg-Kategorien (Zehnder
/ Caviezel) sowie bei den Junioren (Leimer) bereits vor dem abschliessenden
Renntag festgestanden sind, geht das Finale nicht ohne Spannung über die Bühne.
In der Kategorie Club 160 triumphiert Christian Bopp hauchdünn im Duell mit
Carlo Bugini, ähnlich knapp entscheidet Reto Carigiet die Liz 160-Wertung gegen
Mark Benz zu seinen Gunsten. Aus dem Openmini-Krimi zwischen Riccardo Rosa, Jeffrey
Schmidt und Mike Steinmann geht am Ende Riccardo als Cupsieger hervor.
Kategorie
Liz 150: Simon Trummer in Höchstform
Nachdem die Titelentscheidung in der Elite-Klasse schon in
Biesheim vorzeitig zugunsten von Michaela Caviezel ausgefallen ist, ist die
Spannung bei den Finalrennen etwas entschärft. Trotzdem gehen die Fahrer
nochmals engagiert zur Sache. Insbesondere Simon Trummer setzt sich auf neuem
Material beeindruckend in Szene und gewinnt alle 4 Rennläufe.
Renn-Telegramm
1.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
14 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Trummer
in 39.774 (Rde 15), 74.672 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Trummer
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Trummer,
2.Rogenmoser, 3.Caviezel, 4.Stutz, 5.Rohner
|
|
Ausfälle
|
Kuster,
Zanella (Rd 1)
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
2.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
14 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Trummer
in 39.974 (Rde 8), 74.298 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Trummer
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Trummer,
2.Caviezel, 3.Rohner, 4.Zanella, 5.Kuster
|
|
Ausfälle:
|
Senn,
Stutz, (Rd 1), Heidelberger (Rd 6)
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
3.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Trummer
in 40.164 (Rde 7), 73.947 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Trummer
|
|
Zieleinlauf:
|
1.
Trummer, 2.Stutz, 3.Rohner, 4.Caviezel, 5.Heidelberger
|
|
Ausfälle:
|
-
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
4.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Rohner
in 40.048 (Rde 10), 74.161 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Rohner
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Rohner,
2.Caviezel, 3.Stutz, 4.Trummer, 5.Senn
|
|
Ausfälle:
|
Batista
(dns)
|
|
|
|
|
|
Ein kleines, aber hochkarätiges Startfeld stellt sich der letzten
Dream-Herausforderung. Simon Trummer, neu auf Corsa-Material unterwegs,
bezwingt bereits im Zeitfahren mit 39.787 sec die Favoritin Michaela Caviezel,
die sich immerhin neben Trummer noch für die erste Startreihe zu qualifizieren
vermag. Dahinter lauern Raphael Rogenmoser sowie Christopher Zanella, der sich
nach zwei Junior-Saisons bei seinem ersten ICA-Einsatz gleich achtbar aus der
Affäre zieht. Auch Jeff Heidelberger steigt wie Zanella in die höhere Klasse
um, bleibt aber mit Startplatz 7 vorerst etwas hinter seinem Konkurrenten
zurück.
Die vier Rennläufe haben dann eine grosse Gemeinsamkeit: Simon
Trummer dominiert das Feld scheinbar nach Belieben und gibt auch unter
anfänglichem Druck keinen Führungsmeter ab. Vier Start/Ziel-Siege sind der Lohn
für seine hochkonzentrierte und fehlerfreie Vorstellung, keiner der
Konkurrenten vermag dem jungen Berner Oberländer über die Distanz die Stange zu
halten.
Somit kämpft das Feld hinter Trummer lediglich noch um die zweite
Position, dies dafür umso verbissener. Zahlreiche packende Fights halten das
Publikum bei Laune, insbesondere Raphael Rogenmoser, Fabian Stutz, Hansruedi
Rohner und Michaela Caviezel setzen sich mit Rad-an-Rad Duellen sehenswert in
Szene, allerdings immer überstrahlt von Trummers Show an der Spitze. Der erste
Verfolgerplatz geht denn auch je einmal an Rogenmoser, Caviezel sowie in den
Läufen 3 und 4 an den ausgezeichnet disponierten Fabian Stutz. Wenig Glück hat hingegen
Neuling Zanella – je ein Ausfall in Lauf 1 und 4 hindern ihn daran, beim Kampf
in der Verfolgergruppe mit zu tun. Eine tolle Steigerung zeigt dafür Jeff
Heidelberger, der im letzten Rennen plötzlich den Tritt findet und bis kurz vor
Schluss Rang drei gegen Michaela Caviezel verteidigen kann. Am Ende muss er
sich dann aber doch dem Angriff der schnellen Bündnerin beugen.
Im Gesamtklassement war ja schon vor dem letzten Renntag alles
klar, Michaela Caviezel wird trotz der Niederlage gegen Trummer überlegene
Gesamtsiegerin mit 6 Punkten. Simon Trummer (22) verdrängt mit der
ausgezeichneten Tagesleistung den Konkurrenten Hansruedi Rohner (30) noch von
Platz zwei. Marcel Stutz (57) und Martin Senn (62) beenden die Saison auf den
folgenden Tabellenplätzen.
Kategorie
Club 150: Christoph Zehnder eine Klasse für sich
Auch die Titelentscheidung im Feld der nicht lizenzierten 150-kg
Piloten ist bereits beim dritten Saisonrennen in Biesheim gefallen – Christoph
Zehnder dominierte bisher die Serie nach Belieben. Auch beim heutigen Finale in
Wohlen kennt der Routinier keine Konkurrenz, nur gerade in Lauf 3 muss er sich
nach einem Dreher in der Einführungsrunde hinter Sandro Albanese mit Platz zwei
zufrieden geben.
Renn-Telegramm
1.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
14 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Zehnder
in 39.99 (Rde 11), 74.269 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Zehnder
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Zehnder,
2.Riethmüller, 3.Albanese, 4.Gervasoni, 5.Marlin
|
|
Strafen:
|
Seiler,
De Vivo (Rd 8)
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
2.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
14 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Zehnder
in 39.976 (Rde 6), 74.295 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Zehnder
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Zehnder,
2.Riethmüller, 3.Albanese, 4.Widmer, 5.Gervasoni
|
|
Ausfälle:
|
Iarca,
Ulrich (Rd 1)
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
3.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Zehnder
in 40.088 (Rde 11), 74.087 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Albanese
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Albanese,
2.Zehnder, 3.Riethmüller, 4.Schmid, 5.De Vivo
|
|
Ausfälle:
|
Seiler
(Rd1), Widmer (3), Gervasoni (4)
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
4.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Zehnder
in 40.113 (Rde 7), 74.041 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Zehnder
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Zehnder,
2. Riethmüller, 3.Schmid, 4.Iarca, 5.Widmer
|
|
Ausfälle:
|
Ulrich
(Rd1)
|
|
|
|
|
|
Schon im Qualifying zeichnet sich ab, dass Christoph Zehnder wohl
auch beim letzten Dream Kart Cup Auftritt keine Gegner fürchten muss, dermassen
überlegen dominiert er das Kriterium gegen die Uhr. In 39.905 distanziert er
den Zweitschnellsten, Michele De Vivo, um immerhin eine halbe Sekunde, alle
andern Konkurrenten verlieren gar bereits knapp eine Sekunde auf den Routinier.
Wie erwartet entwickeln sich die Rennläufe denn an der Spitze auch
zu einer One-Man Show. Schon in der Startrunde legt Zehnder jeweils eine
unheimliche Pace auf den Asphalt und schüttelt seine Gegner geradezu mit
Leichtigkeit aus dem Windschatten. Besonders beeindruckend dabei: Zehnder
brennt auf den harten Dunlop SL-4 Reifen konstante Rundenzeiten auf die Bahn,
die gar schneller sind als jene der Liz 150 Elite auf den etwas weicheren
DBM-Gummis. Zu welchen Leistungen wäre der ehemalige Formel Ford Pilot wohl im
ICA-Feld fähig? Wir können nur hoffen, dass der symphatische Ostschweizer bald
wieder eine entsprechende Rennlizenz löst und uns diese Frage beantwortet.
Trotz der frappanten Dominanz Zehnders gehen nicht alle vier
Laufsiege an den CRG-Piloten. Ein ärgerlicher Dreher in der Einführungsrunde
zum dritten Lauf lässt Zehnder vom Ende des Feldes starten. Zwar schnappt er
sich schnell wieder Gegner um Gegner, doch der Anschluss an den Führenden
Sandro Albanese gelingt erst in der Schlussphase. Albanese macht sich gegen die
Attacken Zehnders geschickt breit und jubelt über den unerwarteten Sieg.
Albanese setzt sich auch in den anderen drei Läufen gut in Szene.
Zusammen mit dem ebenfalls hervorragend disponierten Raphael Rietmüller hält er
die Zuschauer mit rundenlangen hochstehenden Rad-an-Rad Duellen bei Laune.
Rietmüller hat über die Distanz etwas den längeren Atem und vermag im Endspurt
Albanese drei mal zu besiegen. Doch auch Mirco Gervasoni, Beat Schmid, Patrick
Iarca und Martin Widmer zeigen eine starke Leistung und bleiben lange Zeit in
Schlagdistanz zum Verfolgerduo.
Passend zur aussergewöhnlichen Dominanz Zehnders präsentiert sich
auch der Endstand im Dream Kart Cup 2004. Christoph Zehnders Bilanz präsentiert
sich nach Abzug der beiden Streichresultate (zwei zweite Plätze….) lupenrein,
er beendet die Saison mit 0 Strafpunkten auf dem Konto. Raphael Rietmüller (35
Punkte) vermag mit seiner tollen Tagesleistung Sandro Albanese (38) gerade noch
von Platz zwei zu verdrängen. Beat Schmid und Mirco Gervasoni folgen auf den
nächsten Positionen.
Kategorie
Club 160/Liz 160: Carigiet entreisst Benz den Titel / Club-Titel für Bopp
Nur durch fünf Punkte getrennt gehen Tabellenführer Marc Benz und
Herausforderer Reto Carigiet in die entscheidenden Finalläufe. Mit bereits
sechs Laufsiegen hat Benz allerdings klare Vorteile auf seiner Seite, Carigiet
muss sich gewaltig strecken, um aus eigener Kraft noch zum Titel zu fahren. Dieses
Vorhaben setzt der Rümlanger dann aber auch in die Tat um: Mit vier überlegenen
Start/Ziel-Siegen entscheidet er die Serie im letzten Moment noch zu seinen
Gunsten, Mark Benz bleibt für einmal blass und kann nicht an die tollen
Leistungen der ersten Renntage anknüpfen. Auch die Club-Serie ist umstritten:
Am Ende triumphiert Christian Bopp hauchdünn vor Carlo Bugini als Cupsieger.
Renn-Telegramm
1.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
14 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Grunauer
in 40.650 (Rde 10), 73.063 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Carigiet
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Carigiet,
2.Grunauer, 3.Lombardi, 4.Benz, 5.Gubler, 7.Bopp (Sieger Club 160)
|
|
Ausfälle:
|
Bugini,
Lindegger, Häusermann
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
2.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
14 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Benz
in 40.643 (Rde 12), 73.075 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Carigiet
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Carigiet,
2.Grunauer, 3.Lombardi, 4.Benz, 5.Gubler, 7.Bopp (Sieger Club 160)
|
|
Ausfälle:
|
Hangartner,
Lindegger
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
3.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Carigiet
in 40.634 (Rde 7), 73.091 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Carigiet
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Carigiet,
2.Benz, 3.Grunauer, 4.Lombardi, 5.Gubler 6.Bugini (Sieger Club 160)
|
|
Ausfälle:
|
Kuster,
Urech, Lindegger, Häusermann
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
4.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Carigiet
in 40.766 (Rde 12), 72.855 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Carigiet
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Carigiet,
2.Gubler, 3.Muntwyler (Sieger Club 160) , 4.Urech (2.Club 160), 5.Corte
|
|
Ausfälle:
|
-
|
|
|
|
|
|
Die spannende Ausgangslage zum Finale der Liz 160 spiegelt sich
auch im Ergebnis des Zeitfahrens wieder: Reto Carigiet setzt sich mit 40.338
sec vor Tabellenführer Mark Benz auf Pole. Dahinter lauern Gianluca Lombardi
und Georg Lindegger auf ihre Chance. Christian Bopp (Club 160) bringt sich mit
Startplatz fünf in eine gute Ausgangsposition im Duell mit Carlo Bugini.
Reto Carigiet nimmt das Heft in den Rennläufen gleich in die Hand
und distanziert seine Gegner und mit ihnen auch Kontrahent Mark Benz jeweils
schon in der Anfangsphase des Rennens vorentscheidend. Während Carigiet Lauf um
Lauf gewinnt und sich an der Spitze aus allen Scharmützeln heraushalten kann,
wird Benz beständig in heftige Positionskämpfe mit Roy Grunauer und Gianluca
Lombardi verwickelt. Die zeitraubenden Fights begünstigen Carigiets Flucht an
der Spitze noch zusätzlich, Benz sieht seine Felle mehr und mehr
davonschwimmen. Die endgültige Entscheidung fällt schliesslich im vierten
Rennen, wo der bisherige Tabellenführer auch die allerletzten Hoffnungen in
einem Startcrash mit Lombardi und Grunauer begraben muss. Carigiet eilt
indessen zum vierten Laufsieg und entscheidet mit 10 Punkten schliesslich die
Gesamtwertung - am Ende aufgrund von Benz’ Pech etwas zu deutlich - zu seinen Gunsten.
Benz erreicht 18 Zähler, Gianluca Lombardi steigt an der abendlichen
Meisterfeier als Dritter mit 39 Punkten knapp vor Roy Grunauer (43) aufs
Podium.
Auch die Entscheidung in der Club 160 Kategorie fällt erst im
allerletzten Rennen. Carlo Bugini und Christian Bopp liegen nach turbulenten
Rennen bis zum Schluss Kopf an Kopf im Kampf um den Gesamtsieg, am Ende reicht
es Bopp mit einem einzigen Punkt Vorsprung zum Club-Titel 2004. Was für ein
Hitchkock-Finale!
Kategorie
Junior: Böse nutzt Leimers Abwesenheit mit 4 Siegen
Der Dominator der Junior-Kategorie, Fabio Leimer, stand bereits
nach drei Renntagen als Gesamtsieger fest. Leimer verzichtet daher zugunsten
eines internationalen Rennens in Parma auf die Teilnahme am Finale in Wohlen,
für ihn springt Topkart-Teamkollege Sebastian Böse in die Bresche. Trotz
teilweise energischer Gegenwehr verschiedener Gegner überquert Sebastian die
Ziellinie viermal als Schnellster.
Renn-Telegramm
1.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
14 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Ernst
in 41.260 (Rde 7), 71.983 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Böse
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Böse,
2.Meier, 3.Mettler, 4.Rimann, 5.Ernst
|
|
Ausfälle:
|
Picariello
(Rd 1), Richard (Rd 11)
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
2.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Meier
in 41.319 (Rde 13), 71.880 km/h
|
|
Leader:
|
1-15
Böse
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Böse,
2.Meier, 3.Mettler, 4.Rimann, 5.Fübrich
|
|
Ausfälle:
|
Manna
(Rd 8)
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
3.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Meier
in 41.374 (Rde 11), 71.784 km/h
|
|
Leader:
|
1-13
Rimann, 14-15 Böse
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Böse,
2.Rimann, 3.Mettler, 4.Ernst, 5.Frech
|
|
Ausfälle:
|
-
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
4.Lauf:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
15
Runden à 0.825 km = 12.375 km
|
Schnellste Runde:
|
Storz
in 41.259 (Rde 15), 71.984 km/h
|
|
Leader:
|
1-3
Mettler, 4-15 Böse
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Böse,
2.Müller, 3.Ernst, 4.Mettler, 5.Manna
|
|
Ausfälle:
|
Fübrich
|
|
|
|
|
|
Schon das Zeitfahren lässt erahnen, dass Sebastian Böse wohl als
Hauptfavorit in die heutigen Rennen gehen dürfte. Seine Pole-Zeit von 41.006
liegt um rund eine halbe Sekunde unter jener des nächsten Verfolgers Matthias
Meier. Marco Rimann, Yannick Mettler und Christoph Ernst stellen sich auf den
nächsten Plätzen zum Rennstart auf.
Entgegen der nach den grossen Abständen im Zeitfahren erwarteten
Dominanz Böses erwächst dem jungen Deutschen in den Rennläufen erbitterte
Gegenwehr. Fordert zu Beginn insbesondere der bestens aufgelegte Marco Rimann
sämtliches Können bei Sebastian Böse, so sind es später Yannick Mettler,
Matthias Meier sowie Nico Müller, die dem Topkart-Favoriten auf den Zahn
fühlen. Mettler vermag denn zeitweise auch in Führung zu gehen, über die
Gesamtdistanz setzt sich allerdings doch immer wieder Böse durch. Mit vier
Starts und vier Siegen sorgt Böse also dafür, dass die Junior-Kategorie auch
trotz Leimers Abwesenheit fest in Topkart-Hand bleibt.
Neben Böse, Meier, Mettler und Müller zeigen auch Christoph Ernst
und Yannick Fübrich eine hervorragende Leistung. Die beiden vermögen die Pace
der Spitzengruppe über weite Strecken mit zu gehen, Ernst schafft im vierten
und letzten Lauf gar noch den Sprung aufs Dunlop-Mobil für die Ehrenrunde der
besten drei. Mit sichtlichem Genuss strahlt er mit Sieger Böse und dem Zweiten
Müller um die Wette.
Nach den 16 Einzelrennen der Saison präsentiert sich der
Meisterschafts-Schlussstand wie folgt: Leimer dominiert trotz Abwesenheit mit
insgesamt 2 Punkten die Tabelle deutlich, Sebastian Böse folgt mit 18 Zählern auf
Platz zwei. Matthias Meier (36) verteidigt den letzten Platz auf dem Podium,
gefolgt von Yannick Mettler (60) und Nico Müller (79).
Kategorie
Openmini: Schliesslich klare Entscheidung für Riccardo Rosa
Wohl die spannendste Titel-Entscheidung konnte im Openmini-Feld erwartet
werden – Riccardo Rosa, Jeffrey Schmidt und Mike Steinmann gehen Kopf an Kopf,
lediglich durch 4 Punkte getrennt, an den Finalstart. Alle drei haben in Wohlen
bereits Siege gefeiert, ein eigentlicher Favorit ist im Vorfeld des Rennens denn
auch nicht klar zu nennen. Unerwartet deutlich fällt dann aber die Entscheidung
aus – Rosa feiert in Superform vier Siege und holt sich doch mit einigem
Vorsprung den Titel.
Renn-Telegramm
Lauf 1:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
14 Grad
|
|
10
Runden à 0.825 km = 8.250 km
|
Schnellste Runde:
|
Richard
in 45.252 (Rd 9), 65.661 km/h
|
|
Leader:
|
1-10
Rosa
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Rosa,
2.Richard, 3.Schmidt, 4.Steinmann, 5.Eberle
|
|
Ausfälle:
|
Cuculi
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
Lauf 2:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
10
Runden à 0.825 km = 8.250 km
|
Schnellste Runde:
|
Rosa
in 45.216 (Rd 10), 65.685 km/h
|
|
Leader:
|
1-10
Rosa
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Rosa,
2.Richard, 3.Schmidt, 4.Eberle, 5.Walser
|
|
Ausfälle:
|
Steinmann
(Zündung, Rd 9)
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
Lauf 3:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
10
Runden à 0.825 km = 8.250 km
|
Schnellste Runde:
|
Rosa
in 45.264 (Rd 10), 65.615 km/h
|
|
Leader:
|
1-3
Richard, 4-6 Schmidt, 7-10 Rosa
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Rosa,
2.Schmidt, 3.Richard, 4.Eberle, 5.Walser
|
|
Ausfälle:
|
-
|
|
|
|
|
|
Renn-Telegramm
Lauf 4:
|
Kartbahn
Wohlen
|
Wetter:
|
Bedeckt,
13 Grad
|
|
10
Runden à 0.825 km = 8.250 km
|
Schnellste Runde:
|
Rosa
in 45.571 (Rd 8), 65.169 km/h
|
|
Leader:
|
1-10
Rosa
|
|
Zieleinlauf:
|
1.Rosa,
2.Schmidt, 3.Richard, 4.Eberle, 5.Walser
|
|
Ausfälle:
|
-
|
|
|
|
|
|
Nach dem engagiert geführten Zeitfahren scheint der Kampf um den
Titel weiterhin völlig offen – Riccardo Rosa gelingt zwar der Sprung auf die
Pole, doch der Abstand zum nächsten Verfolger Jeffrey Schmidt ist mit 1
Zehntelsekunde nur gering. Ein spannendes Rennen steht bevor.
Rosa scheint auch in den Rennläufen hoch motiviert zu sein. Trotz
beständigem Druck von Jeffrey Schmidt und insbesondere auch Kris Richard
behauptet er hartnäckig die Führung. Laufsieg um Laufsieg geht an den jungen
Tony-Piloten, Schmidt bleibt nur die Rolle des ersten Verfolgers. Mit-Favorit
Mike Steinmann ergeht es noch schlechter, der Birel-Fahrer vermag zu keinem
Zeitpunkt in den Führungskampf ganz an der Spitze einzugreifen. Ein technischer
Defekt (Zündung) im zweiten Rennen reisst ihn schliesslich gänzlich aus der
Entscheidung um den Gesamtsieg.
Nach 16 Rennen fällt die Titelentscheidung somit deutlicher als
erwartet aus – Riccardo Rosa erobert sich mit dem Total von 7 Punkten den
grössten Pokal. Mit ihm aufs Podium klettern Jeffrey Schmidt (18) sowie Mike
Steinmann (26). Mit Respektabstand folgen Roger Walser (48), Martin Hubler (72)
und Michel Käser (92) auf den nächsten Plätzen.
Schlussbemerkung
Mit den heutigen Finalrennen geht eine eher schwierige Dream Kart
Saison zu Ende. Die einst sehr attraktive und gut besuchte Serie leidet unter
einem existenzbedrohenden Teilnehmerschwund. Zahlreiche Querelen,
unterschiedliche Bedürfnisse, umstrittene Rennleiter-Entscheide und die
aufgrund der dünnen Sponsoren-Decke knappen finanziellen Mittel (als Folge
davon konnten in den ersten Rennen keine Pokale abgegeben werden) haben das eh
schon kleine Starterfeld im Verlauf der Saison noch weiter dezimiert. Trotz
allem haben die verbleibenden Piloten hochstehenden und fairen Rennsport
geboten.
Für das kommende Jahr sind die Organisatoren nun herausgefordert.
Im Moment sind einige positive Signale vorhanden, die KRGZ steht in Verhandlung
mit zwei weiteren Partnern für eine neue Trägerschaft. Auch der Name der Serie
dürfte für nächstes Jahr wohl ändern. Hoffen wir, dass die Serie unter neuer
Trägerschaft rasch aus ihrem derzeitigen Tief herausfindet und im kommenden
Jahr mit viel Elan wieder packenden Rennsport bieten kann. Im Moment gibt es
allerdings noch viele offene Fragen, wir halten euch aber auf www.karting.ch auf dem Laufenden.
Vorerst freuen wir uns aber auf das grosse SM-Finale vom nächsten
Wochenende an gleicher Stelle und hoffen für das erstmals am TV gezeigte Rennen
auf einen entsprechend grossen Zuschauer-Aufmarsch. Also mobilisiert eure
Freunde und Bekannten, holt sämtliche Fan-Artikel und die Team-Fahnen aus der
Mottenkiste – und dann auf nach Wohlen! Zeigt mit eurer Präsenz allen, dass
noch Leben in der Kartszene Schweiz steckt!
Wir zählen auf euch!
Doidolino
doidolino@karting.ch