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DKC 4 - Wohlen
09.10.2004
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Junior
Openmini

Dream Kart Cup Finale in Wohlen vom 9. Oktober 2004

(do) Auch wenn die Gesamtsieger in den beiden 150kg-Kategorien (Zehnder / Caviezel) sowie bei den Junioren (Leimer) bereits vor dem abschliessenden Renntag festgestanden sind, geht das Finale nicht ohne Spannung über die Bühne. In der Kategorie Club 160 triumphiert Christian Bopp hauchdünn im Duell mit Carlo Bugini, ähnlich knapp entscheidet Reto Carigiet die Liz 160-Wertung gegen Mark Benz zu seinen Gunsten. Aus dem Openmini-Krimi zwischen Riccardo Rosa, Jeffrey Schmidt und Mike Steinmann geht am Ende Riccardo als Cupsieger hervor.

 

Kategorie Liz 150: Simon Trummer in Höchstform

Nachdem die Titelentscheidung in der Elite-Klasse schon in Biesheim vorzeitig zugunsten von Michaela Caviezel ausgefallen ist, ist die Spannung bei den Finalrennen etwas entschärft. Trotzdem gehen die Fahrer nochmals engagiert zur Sache. Insbesondere Simon Trummer setzt sich auf neuem Material beeindruckend in Szene und gewinnt alle 4 Rennläufe.

Renn-Telegramm 1.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 14 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Trummer in 39.774 (Rde 15), 74.672 km/h

Leader:

1-15 Trummer

Zieleinlauf:

1.Trummer, 2.Rogenmoser, 3.Caviezel, 4.Stutz, 5.Rohner

Ausfälle

Kuster, Zanella (Rd 1)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 2.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 14 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Trummer in 39.974 (Rde 8), 74.298 km/h

Leader:

1-15 Trummer

Zieleinlauf:

1.Trummer, 2.Caviezel, 3.Rohner, 4.Zanella, 5.Kuster

Ausfälle:

Senn, Stutz, (Rd 1), Heidelberger (Rd 6)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 3.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Trummer in 40.164 (Rde 7), 73.947 km/h

Leader:

1-15 Trummer

Zieleinlauf:

1. Trummer, 2.Stutz, 3.Rohner, 4.Caviezel, 5.Heidelberger

Ausfälle:

-

 

 

 

 

Renn-Telegramm 4.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Rohner in 40.048 (Rde 10), 74.161 km/h

Leader:

1-15 Rohner

Zieleinlauf:

1.Rohner, 2.Caviezel, 3.Stutz, 4.Trummer, 5.Senn

Ausfälle:

Batista (dns)

 

 

 

 

Ein kleines, aber hochkarätiges Startfeld stellt sich der letzten Dream-Herausforderung. Simon Trummer, neu auf Corsa-Material unterwegs, bezwingt bereits im Zeitfahren mit 39.787 sec die Favoritin Michaela Caviezel, die sich immerhin neben Trummer noch für die erste Startreihe zu qualifizieren vermag. Dahinter lauern Raphael Rogenmoser sowie Christopher Zanella, der sich nach zwei Junior-Saisons bei seinem ersten ICA-Einsatz gleich achtbar aus der Affäre zieht. Auch Jeff Heidelberger steigt wie Zanella in die höhere Klasse um, bleibt aber mit Startplatz 7 vorerst etwas hinter seinem Konkurrenten zurück.

Die vier Rennläufe haben dann eine grosse Gemeinsamkeit: Simon Trummer dominiert das Feld scheinbar nach Belieben und gibt auch unter anfänglichem Druck keinen Führungsmeter ab. Vier Start/Ziel-Siege sind der Lohn für seine hochkonzentrierte und fehlerfreie Vorstellung, keiner der Konkurrenten vermag dem jungen Berner Oberländer über die Distanz die Stange zu halten.

Somit kämpft das Feld hinter Trummer lediglich noch um die zweite Position, dies dafür umso verbissener. Zahlreiche packende Fights halten das Publikum bei Laune, insbesondere Raphael Rogenmoser, Fabian Stutz, Hansruedi Rohner und Michaela Caviezel setzen sich mit Rad-an-Rad Duellen sehenswert in Szene, allerdings immer überstrahlt von Trummers Show an der Spitze. Der erste Verfolgerplatz geht denn auch je einmal an Rogenmoser, Caviezel sowie in den Läufen 3 und 4 an den ausgezeichnet disponierten Fabian Stutz. Wenig Glück hat hingegen Neuling Zanella – je ein Ausfall in Lauf 1 und 4 hindern ihn daran, beim Kampf in der Verfolgergruppe mit zu tun. Eine tolle Steigerung zeigt dafür Jeff Heidelberger, der im letzten Rennen plötzlich den Tritt findet und bis kurz vor Schluss Rang drei gegen Michaela Caviezel verteidigen kann. Am Ende muss er sich dann aber doch dem Angriff der schnellen Bündnerin beugen.

Im Gesamtklassement war ja schon vor dem letzten Renntag alles klar, Michaela Caviezel wird trotz der Niederlage gegen Trummer überlegene Gesamtsiegerin mit 6 Punkten. Simon Trummer (22) verdrängt mit der ausgezeichneten Tagesleistung den Konkurrenten Hansruedi Rohner (30) noch von Platz zwei. Marcel Stutz (57) und Martin Senn (62) beenden die Saison auf den folgenden Tabellenplätzen.

 

Kategorie Club 150: Christoph Zehnder eine Klasse für sich

Auch die Titelentscheidung im Feld der nicht lizenzierten 150-kg Piloten ist bereits beim dritten Saisonrennen in Biesheim gefallen – Christoph Zehnder dominierte bisher die Serie nach Belieben. Auch beim heutigen Finale in Wohlen kennt der Routinier keine Konkurrenz, nur gerade in Lauf 3 muss er sich nach einem Dreher in der Einführungsrunde hinter Sandro Albanese mit Platz zwei zufrieden geben.

Renn-Telegramm 1.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 14 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Zehnder in 39.99 (Rde 11), 74.269 km/h

Leader:

1-15 Zehnder

Zieleinlauf:

1.Zehnder, 2.Riethmüller, 3.Albanese, 4.Gervasoni, 5.Marlin

Strafen:

Seiler, De Vivo (Rd 8)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 2.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 14 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Zehnder in 39.976 (Rde 6), 74.295 km/h

Leader:

1-15 Zehnder

Zieleinlauf:

1.Zehnder, 2.Riethmüller, 3.Albanese, 4.Widmer, 5.Gervasoni

Ausfälle:

Iarca, Ulrich (Rd 1)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 3.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Zehnder in 40.088 (Rde 11), 74.087 km/h

Leader:

1-15 Albanese

Zieleinlauf:

1.Albanese, 2.Zehnder, 3.Riethmüller, 4.Schmid, 5.De Vivo

Ausfälle:

Seiler (Rd1), Widmer (3), Gervasoni (4)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 4.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Zehnder in 40.113 (Rde 7), 74.041 km/h

Leader:

1-15 Zehnder

Zieleinlauf:

1.Zehnder, 2. Riethmüller, 3.Schmid, 4.Iarca, 5.Widmer

Ausfälle:

Ulrich (Rd1)

 

 

 

 

Schon im Qualifying zeichnet sich ab, dass Christoph Zehnder wohl auch beim letzten Dream Kart Cup Auftritt keine Gegner fürchten muss, dermassen überlegen dominiert er das Kriterium gegen die Uhr. In 39.905 distanziert er den Zweitschnellsten, Michele De Vivo, um immerhin eine halbe Sekunde, alle andern Konkurrenten verlieren gar bereits knapp eine Sekunde auf den Routinier.

Wie erwartet entwickeln sich die Rennläufe denn an der Spitze auch zu einer One-Man Show. Schon in der Startrunde legt Zehnder jeweils eine unheimliche Pace auf den Asphalt und schüttelt seine Gegner geradezu mit Leichtigkeit aus dem Windschatten. Besonders beeindruckend dabei: Zehnder brennt auf den harten Dunlop SL-4 Reifen konstante Rundenzeiten auf die Bahn, die gar schneller sind als jene der Liz 150 Elite auf den etwas weicheren DBM-Gummis. Zu welchen Leistungen wäre der ehemalige Formel Ford Pilot wohl im ICA-Feld fähig? Wir können nur hoffen, dass der symphatische Ostschweizer bald wieder eine entsprechende Rennlizenz löst und uns diese Frage beantwortet.

Trotz der frappanten Dominanz Zehnders gehen nicht alle vier Laufsiege an den CRG-Piloten. Ein ärgerlicher Dreher in der Einführungsrunde zum dritten Lauf lässt Zehnder vom Ende des Feldes starten. Zwar schnappt er sich schnell wieder Gegner um Gegner, doch der Anschluss an den Führenden Sandro Albanese gelingt erst in der Schlussphase. Albanese macht sich gegen die Attacken Zehnders geschickt breit und jubelt über den unerwarteten Sieg.

Albanese setzt sich auch in den anderen drei Läufen gut in Szene. Zusammen mit dem ebenfalls hervorragend disponierten Raphael Rietmüller hält er die Zuschauer mit rundenlangen hochstehenden Rad-an-Rad Duellen bei Laune. Rietmüller hat über die Distanz etwas den längeren Atem und vermag im Endspurt Albanese drei mal zu besiegen. Doch auch Mirco Gervasoni, Beat Schmid, Patrick Iarca und Martin Widmer zeigen eine starke Leistung und bleiben lange Zeit in Schlagdistanz zum Verfolgerduo.

Passend zur aussergewöhnlichen Dominanz Zehnders präsentiert sich auch der Endstand im Dream Kart Cup 2004. Christoph Zehnders Bilanz präsentiert sich nach Abzug der beiden Streichresultate (zwei zweite Plätze….) lupenrein, er beendet die Saison mit 0 Strafpunkten auf dem Konto. Raphael Rietmüller (35 Punkte) vermag mit seiner tollen Tagesleistung Sandro Albanese (38) gerade noch von Platz zwei zu verdrängen. Beat Schmid und Mirco Gervasoni folgen auf den nächsten Positionen.

 

Kategorie Club 160/Liz 160: Carigiet entreisst Benz den Titel / Club-Titel für Bopp

Nur durch fünf Punkte getrennt gehen Tabellenführer Marc Benz und Herausforderer Reto Carigiet in die entscheidenden Finalläufe. Mit bereits sechs Laufsiegen hat Benz allerdings klare Vorteile auf seiner Seite, Carigiet muss sich gewaltig strecken, um aus eigener Kraft noch zum Titel zu fahren. Dieses Vorhaben setzt der Rümlanger dann aber auch in die Tat um: Mit vier überlegenen Start/Ziel-Siegen entscheidet er die Serie im letzten Moment noch zu seinen Gunsten, Mark Benz bleibt für einmal blass und kann nicht an die tollen Leistungen der ersten Renntage anknüpfen. Auch die Club-Serie ist umstritten: Am Ende triumphiert Christian Bopp hauchdünn vor Carlo Bugini als Cupsieger.

Renn-Telegramm 1.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 14 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Grunauer in 40.650 (Rde 10), 73.063 km/h

Leader:

1-15 Carigiet

Zieleinlauf:

1.Carigiet, 2.Grunauer, 3.Lombardi, 4.Benz, 5.Gubler, 7.Bopp (Sieger Club 160)

Ausfälle:

Bugini, Lindegger, Häusermann

 

 

 

 

Renn-Telegramm 2.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 14 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Benz in 40.643 (Rde 12), 73.075 km/h

Leader:

1-15 Carigiet

Zieleinlauf:

1.Carigiet, 2.Grunauer, 3.Lombardi, 4.Benz, 5.Gubler, 7.Bopp (Sieger Club 160)

Ausfälle:

Hangartner, Lindegger

 

 

 

 

Renn-Telegramm 3.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Carigiet in 40.634 (Rde 7), 73.091 km/h

Leader:

1-15 Carigiet

Zieleinlauf:

1.Carigiet, 2.Benz, 3.Grunauer, 4.Lombardi, 5.Gubler 6.Bugini (Sieger Club 160)

Ausfälle:

Kuster, Urech, Lindegger, Häusermann

 

 

 

 

Renn-Telegramm 4.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Carigiet in 40.766 (Rde 12), 72.855 km/h

Leader:

1-15 Carigiet

Zieleinlauf:

1.Carigiet, 2.Gubler, 3.Muntwyler (Sieger Club 160) , 4.Urech (2.Club 160), 5.Corte

Ausfälle:

-

 

 

 

 

Die spannende Ausgangslage zum Finale der Liz 160 spiegelt sich auch im Ergebnis des Zeitfahrens wieder: Reto Carigiet setzt sich mit 40.338 sec vor Tabellenführer Mark Benz auf Pole. Dahinter lauern Gianluca Lombardi und Georg Lindegger auf ihre Chance. Christian Bopp (Club 160) bringt sich mit Startplatz fünf in eine gute Ausgangsposition im Duell mit Carlo Bugini.

Reto Carigiet nimmt das Heft in den Rennläufen gleich in die Hand und distanziert seine Gegner und mit ihnen auch Kontrahent Mark Benz jeweils schon in der Anfangsphase des Rennens vorentscheidend. Während Carigiet Lauf um Lauf gewinnt und sich an der Spitze aus allen Scharmützeln heraushalten kann, wird Benz beständig in heftige Positionskämpfe mit Roy Grunauer und Gianluca Lombardi verwickelt. Die zeitraubenden Fights begünstigen Carigiets Flucht an der Spitze noch zusätzlich, Benz sieht seine Felle mehr und mehr davonschwimmen. Die endgültige Entscheidung fällt schliesslich im vierten Rennen, wo der bisherige Tabellenführer auch die allerletzten Hoffnungen in einem Startcrash mit Lombardi und Grunauer begraben muss. Carigiet eilt indessen zum vierten Laufsieg und entscheidet mit 10 Punkten schliesslich die Gesamtwertung - am Ende aufgrund von Benz’ Pech etwas zu deutlich - zu seinen Gunsten. Benz erreicht 18 Zähler, Gianluca Lombardi steigt an der abendlichen Meisterfeier als Dritter mit 39 Punkten knapp vor Roy Grunauer (43) aufs Podium.

Auch die Entscheidung in der Club 160 Kategorie fällt erst im allerletzten Rennen. Carlo Bugini und Christian Bopp liegen nach turbulenten Rennen bis zum Schluss Kopf an Kopf im Kampf um den Gesamtsieg, am Ende reicht es Bopp mit einem einzigen Punkt Vorsprung zum Club-Titel 2004. Was für ein Hitchkock-Finale!

 

Kategorie Junior: Böse nutzt Leimers Abwesenheit mit 4 Siegen

Der Dominator der Junior-Kategorie, Fabio Leimer, stand bereits nach drei Renntagen als Gesamtsieger fest. Leimer verzichtet daher zugunsten eines internationalen Rennens in Parma auf die Teilnahme am Finale in Wohlen, für ihn springt Topkart-Teamkollege Sebastian Böse in die Bresche. Trotz teilweise energischer Gegenwehr verschiedener Gegner überquert Sebastian die Ziellinie viermal als Schnellster.

Renn-Telegramm 1.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 14 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Ernst in 41.260 (Rde 7), 71.983 km/h

Leader:

1-15 Böse

Zieleinlauf:

1.Böse, 2.Meier, 3.Mettler, 4.Rimann, 5.Ernst

Ausfälle:

Picariello (Rd 1), Richard (Rd 11)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 2.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Meier in 41.319 (Rde 13), 71.880 km/h

Leader:

1-15 Böse

Zieleinlauf:

1.Böse, 2.Meier, 3.Mettler, 4.Rimann, 5.Fübrich

Ausfälle:

Manna (Rd 8)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 3.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Meier in 41.374 (Rde 11), 71.784 km/h

Leader:

1-13 Rimann, 14-15 Böse

Zieleinlauf:

1.Böse, 2.Rimann, 3.Mettler, 4.Ernst, 5.Frech

Ausfälle:

-

 

 

 

 

Renn-Telegramm 4.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Storz in 41.259 (Rde 15), 71.984 km/h

Leader:

1-3 Mettler, 4-15 Böse

Zieleinlauf:

1.Böse, 2.Müller, 3.Ernst, 4.Mettler, 5.Manna

Ausfälle:

Fübrich

 

 

 

 

Schon das Zeitfahren lässt erahnen, dass Sebastian Böse wohl als Hauptfavorit in die heutigen Rennen gehen dürfte. Seine Pole-Zeit von 41.006 liegt um rund eine halbe Sekunde unter jener des nächsten Verfolgers Matthias Meier. Marco Rimann, Yannick Mettler und Christoph Ernst stellen sich auf den nächsten Plätzen zum Rennstart auf.

Entgegen der nach den grossen Abständen im Zeitfahren erwarteten Dominanz Böses erwächst dem jungen Deutschen in den Rennläufen erbitterte Gegenwehr. Fordert zu Beginn insbesondere der bestens aufgelegte Marco Rimann sämtliches Können bei Sebastian Böse, so sind es später Yannick Mettler, Matthias Meier sowie Nico Müller, die dem Topkart-Favoriten auf den Zahn fühlen. Mettler vermag denn zeitweise auch in Führung zu gehen, über die Gesamtdistanz setzt sich allerdings doch immer wieder Böse durch. Mit vier Starts und vier Siegen sorgt Böse also dafür, dass die Junior-Kategorie auch trotz Leimers Abwesenheit fest in Topkart-Hand bleibt.

Neben Böse, Meier, Mettler und Müller zeigen auch Christoph Ernst und Yannick Fübrich eine hervorragende Leistung. Die beiden vermögen die Pace der Spitzengruppe über weite Strecken mit zu gehen, Ernst schafft im vierten und letzten Lauf gar noch den Sprung aufs Dunlop-Mobil für die Ehrenrunde der besten drei. Mit sichtlichem Genuss strahlt er mit Sieger Böse und dem Zweiten Müller um die Wette.

Nach den 16 Einzelrennen der Saison präsentiert sich der Meisterschafts-Schlussstand wie folgt: Leimer dominiert trotz Abwesenheit mit insgesamt 2 Punkten die Tabelle deutlich, Sebastian Böse folgt mit 18 Zählern auf Platz zwei. Matthias Meier (36) verteidigt den letzten Platz auf dem Podium, gefolgt von Yannick Mettler (60) und Nico Müller (79).

 

 

Kategorie Openmini: Schliesslich klare Entscheidung für Riccardo Rosa

Wohl die spannendste Titel-Entscheidung konnte im Openmini-Feld erwartet werden – Riccardo Rosa, Jeffrey Schmidt und Mike Steinmann gehen Kopf an Kopf, lediglich durch 4 Punkte getrennt, an den Finalstart. Alle drei haben in Wohlen bereits Siege gefeiert, ein eigentlicher Favorit ist im Vorfeld des Rennens denn auch nicht klar zu nennen. Unerwartet deutlich fällt dann aber die Entscheidung aus – Rosa feiert in Superform vier Siege und holt sich doch mit einigem Vorsprung den Titel.

Renn-Telegramm Lauf 1:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 14 Grad

10 Runden à 0.825 km = 8.250 km

Schnellste Runde:

Richard in 45.252 (Rd 9), 65.661 km/h

Leader:

1-10 Rosa

Zieleinlauf:

1.Rosa, 2.Richard, 3.Schmidt, 4.Steinmann, 5.Eberle

Ausfälle:

Cuculi

 

 

 

 

Renn-Telegramm Lauf 2:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

10 Runden à 0.825 km = 8.250 km

Schnellste Runde:

Rosa in 45.216 (Rd 10), 65.685  km/h

Leader:

1-10 Rosa

Zieleinlauf:

1.Rosa, 2.Richard, 3.Schmidt, 4.Eberle, 5.Walser

Ausfälle:

Steinmann (Zündung, Rd 9)

 

 

 

 

Renn-Telegramm Lauf 3:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

10 Runden à 0.825 km = 8.250 km

Schnellste Runde:

Rosa in 45.264 (Rd 10), 65.615 km/h

Leader:

1-3 Richard, 4-6 Schmidt, 7-10 Rosa

Zieleinlauf:

1.Rosa, 2.Schmidt, 3.Richard, 4.Eberle, 5.Walser

Ausfälle:

-

 

 

 

 

Renn-Telegramm Lauf 4:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Bedeckt, 13 Grad

10 Runden à 0.825 km = 8.250 km

Schnellste Runde:

Rosa in 45.571 (Rd 8), 65.169 km/h

Leader:

1-10 Rosa

Zieleinlauf:

1.Rosa, 2.Schmidt, 3.Richard, 4.Eberle, 5.Walser

Ausfälle:

-

 

 

 

 

Nach dem engagiert geführten Zeitfahren scheint der Kampf um den Titel weiterhin völlig offen – Riccardo Rosa gelingt zwar der Sprung auf die Pole, doch der Abstand zum nächsten Verfolger Jeffrey Schmidt ist mit 1 Zehntelsekunde nur gering. Ein spannendes Rennen steht bevor.

Rosa scheint auch in den Rennläufen hoch motiviert zu sein. Trotz beständigem Druck von Jeffrey Schmidt und insbesondere auch Kris Richard behauptet er hartnäckig die Führung. Laufsieg um Laufsieg geht an den jungen Tony-Piloten, Schmidt bleibt nur die Rolle des ersten Verfolgers. Mit-Favorit Mike Steinmann ergeht es noch schlechter, der Birel-Fahrer vermag zu keinem Zeitpunkt in den Führungskampf ganz an der Spitze einzugreifen. Ein technischer Defekt (Zündung) im zweiten Rennen reisst ihn schliesslich gänzlich aus der Entscheidung um den Gesamtsieg.

Nach 16 Rennen fällt die Titelentscheidung somit deutlicher als erwartet aus – Riccardo Rosa erobert sich mit dem Total von 7 Punkten den grössten Pokal. Mit ihm aufs Podium klettern Jeffrey Schmidt (18) sowie Mike Steinmann (26). Mit Respektabstand folgen Roger Walser (48), Martin Hubler (72) und Michel Käser (92) auf den nächsten Plätzen.

 

Schlussbemerkung

Mit den heutigen Finalrennen geht eine eher schwierige Dream Kart Saison zu Ende. Die einst sehr attraktive und gut besuchte Serie leidet unter einem existenzbedrohenden Teilnehmerschwund. Zahlreiche Querelen, unterschiedliche Bedürfnisse, umstrittene Rennleiter-Entscheide und die aufgrund der dünnen Sponsoren-Decke knappen finanziellen Mittel (als Folge davon konnten in den ersten Rennen keine Pokale abgegeben werden) haben das eh schon kleine Starterfeld im Verlauf der Saison noch weiter dezimiert. Trotz allem haben die verbleibenden Piloten hochstehenden und fairen Rennsport geboten.

Für das kommende Jahr sind die Organisatoren nun herausgefordert. Im Moment sind einige positive Signale vorhanden, die KRGZ steht in Verhandlung mit zwei weiteren Partnern für eine neue Trägerschaft. Auch der Name der Serie dürfte für nächstes Jahr wohl ändern. Hoffen wir, dass die Serie unter neuer Trägerschaft rasch aus ihrem derzeitigen Tief herausfindet und im kommenden Jahr mit viel Elan wieder packenden Rennsport bieten kann. Im Moment gibt es allerdings noch viele offene Fragen, wir halten euch aber auf www.karting.ch auf dem Laufenden.

Vorerst freuen wir uns aber auf das grosse SM-Finale vom nächsten Wochenende an gleicher Stelle und hoffen für das erstmals am TV gezeigte Rennen auf einen entsprechend grossen Zuschauer-Aufmarsch. Also mobilisiert eure Freunde und Bekannten, holt sämtliche Fan-Artikel und die Team-Fahnen aus der Mottenkiste – und dann auf nach Wohlen! Zeigt mit eurer Präsenz allen, dass noch Leben in der Kartszene Schweiz steckt!

Wir zählen auf euch!

Doidolino

doidolino@karting.ch

 

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