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DKC 2 - Wohlen
26.06.2004
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Kart Rennbericht Dream Kart Cup 2 in Wohlen, 26. Juni 2004

(do) Bei herrlichem Sommerwetter steht der zweite Renntag zum Dream Kart Cup 2004 auf dem Programm. Leider setzt sich der Teilnehmerschwund erneut fort - nur gerade noch 56 Piloten nehmen die Herausforderung an. Kurz zusammengefasst die Ergebnisse des heutigen Tages: Im Liz 150 Feld liefern sich Hansruedi Rohner und Michaela Caviezel ein hart umkämpftes Duell, während Christoph Zehnder die Club 150-Wertung überlegen für sich entscheiden kann. Ähnlich dominant präsentiert sich Fabio Leimer in der Kategorie Junior, wo er eine makellose Bilanz vorzeigen kann. Auch die 160 kg Rennen kennen nur einen Sieger: Mark Benz setzt sich in allen vier Läufen gegen Reto Carigiet durch. Bei den Openmini muss Riccardo Rosa immerhin einen Laufsieg Mike Steinmann überlassen.

 

Kategorie Liz 150

Liz 150 Zeitfahren:  

Hansruedi Rohner nimmt aus dem Pfingstmontags-Rennen eine bestechende Form mit zum heutigen Dream Kart Cup und knallt mit 39.368 sec eine hervorragende Rundenzeit auf den Asphalt. Damit distanziert er die zweitschnellste Qualifikantin Michaela Caviezel (39.511) um 15 Hunderstel. Renan Batista und Simon Trummer klassieren sich dicht dahinter für Reihe zwei, Marcel Stutz und Martin Senn starten aus der dritten Reihe ins erste Rennen.

Liz 150 Rennläufe:

Renn-Telegramm 1.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 21 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Stutz in 39.952 (Rde 13), 74.704 km/h

Leader:

1-9 Rohner, 10 Caviezel, 11-15 Rohner

Zieleinlauf:

1.Rohner, 2.Caviezel, 3.Trummer, 4.Stutz, 5.Senn

Strafen:

Schwarze Flagge für R.Batista (Kühlerabdeckung auf Strecke entsorgt)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 2.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 22 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Caviezel in 39.972 (Rde 8), 74.302 km/h

Leader:

1-4 Rohner, 5-15 Caviezel

Zieleinlauf:

1.Caviezel, 2.Rohner, 3.Stutz, 4.Trummer, 5. Senn

Ausfälle:

Batista (dns)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 3.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 23 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Rohner in 39.997 (Rde 14), 74.256 km/h

Leader:

1-14 Rohner, 15 Caviezel

Zieleinlauf:

1.Caviezel, 2.Rohner, 3.Stutz, 4.Trummer, 5.Senn

Ausfälle:

Batista (dns)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 4.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 25 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Rohner in 40.048 (Rde 10), 74.161 km/h

Leader:

1-15 Rohner

Zieleinlauf:

1.Rohner, 2.Caviezel, 3.Stutz, 4.Trummer, 5.Senn

Ausfälle:

Batista (dns)

 

 

 

 

Die Rennläufe der Kategorie Liz 150 lassen aufgrund des arg geschrumpften Startfeldes einiges an Spannung vermissen. Nur gerade noch 6 Piloten haben sich eingeschrieben. Immerhin stehen mit Caviezel, Batista, Trummer und Rohner Fahrer mit einigem Potential am Start.

Die Wertungsläufe beginnen mit einiger Hektik. Renan Batista wird durch den gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan etwas vorgezogenen ersten Rennstart überrascht, kann sich aber in der zweiten Formationsrunde gerade noch hinter dem Feld einreihen. Während er noch die letzten Bissen des Mittagsmahls herunterschluckt, schaltet die Ampel bereits auf grün. Hansruedi Rohner und Michaela Caviezel setzen sich im Paarlauf gleich vorne ab, dahinter vermag Simon Trummer Marcel Stutz und Renan Batista in Schach zu halten.

Bis Rennmitte macht Caviezel keinerlei Anstalten, an Rohners Führungsposition zu rütteln, doch in Runde zehn setzt sie sich in der Zielkurve plötzlich innen neben den Topkart-Piloten und übernimmt mit diesem trockenen Angriff kurzfristig die Führung. Doch Rohner hält dagegen und bremst sich kurze Zeit später am Ende der Geraden wieder an der Churerin vorbei. Nun verteidigt Rohner die Spitze geschickt und lässt Caviezel keinen Raum mehr für einen zweiten Angriff, Rohner holt sich am Ende knapp vor Caviezel den verdienten Sieg.

Für Renan Batista hat das Rennen bereits hektisch begonnen, und ebenso unerfreulich geht es weiter. Die Rennleitung nimmt Batista mit der schwarzen Flagge aus dem Rennen, nachdem er mehrmals die Kühler-Abdeckbänder auf der Strecke entsorgt hat. Eine zwar aufgrund des Reglements vertretbare, doch sicherlich auch sehr harte Sanktion. Als überhart empfindet dies denn auch Batista's Teamleitung und entscheidet, von den weiteren Rennen fernzubleiben. Damit schrumpft das bereits dünne Starterfeld nochmals.

Die weiteren drei Rennen verlaufen denn auch alle nach demselben Muster. An der Spitze duellieren sich Hansruedi Rohner und Michaela Caviezel, die restlichen drei Fahrer vermögen zu keinem Zeitpunkt in die Entscheidung um den Sieg einzugreifen.

Hier die Übersicht in Kürze: In Lauf zwei geht der Sieg an Michaela Caviezel, nachdem Rohner zu Rennbeginn erneut die Führung inne hatte. Caviezel entscheidet das Rennen wiederum mit einem Innenvorstoss in der Zielkurve. Lauf drei verläuft ereignislos und ohne ein einziges Überholmanöver. Caviezel fährt einen ungefährdeten Start/Ziel-Sieg nach Hause. Der abschliessende vierte Lauf bringt nochmals etwas Hektik: Nach einem Startgerangel und einer Auffahrkollision zwischen Rohner und Caviezel in Kurve drei kämpft Michaela mit einer angeschlagenen Hinterachse und damit verschlechterter Strassenlage. Rohner kann sich denn auch bald vorne absetzen und holt sich den zweiten Laufsieg am heutigen Tag. Caviezel rettet sich immerhin noch auf Rang zwei ins Ziel.

Nach 8 von 16 Rennen behauptet Michaela Caviezel (9 Zähler) also die Führung im Zwischenklassement, Hansruedi Rohner (16) stösst neu auf Platz zwei vor, Simon Trummer belegt mit 28 Punkten Platz drei.

 

 

Kategorie Club 150

Club 150 Zeitfahren:  

Vorjahres-Dominator Christoph Zehnder macht auch heute sofort deutlich, dass er klar der Schnellste im Feld ist. Mit der für die harte SL-4 Bereifung hervorragenden Zeit von 39.898 setzt er sich überlegen vor Sandro Albanese (40.291, Michele de Vivo (40.478), Martin Widmer (40.527) und Raphael Rietmüller (40.534) auf die Pole-Position. Nach dieser überlegenen Qualifikations-Demonstration dürfte Zehnder wohl auch in den Rennläufen nur schwer zu besiegen zu sein.

Club 150 Rennläufe:

Renn-Telegramm 1.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 21 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Zehnder in 40.152 (Rde 12), 73.969 km/h

Leader:

1-15 Zehnder

Zieleinlauf:

1.Zehnder, 2.Albanese, 3.De Vivo, 4.Seiler, 5.Muggli

Strafen:

Disqualifikation Widmer (Untergewicht)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 2.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 22 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Zehnder in 40.447 (Rde 15), 73.429 km/h

Leader:

1-15 Zehnder

Zieleinlauf:

1.Zehnder, 2.De Vivo, 3.Gervasoni, 4.Rietmüller, 5.Widmer

Ausfälle:

Ulrich (Start), Albanese (Rd 1, Pos 2, Motorschaden), Muggli (Rd 11, Pos 4, Auspuffbruch)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 3.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 23 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Zehnder in 40.424 (Rde 8), 73.471 km/h

Leader:

1-15 Zehnder

Zieleinlauf:

1.Zehnder, 2.Rietmüller, 3.Widmer, 4.De Vivo, 5.Albanese

Ausfälle:

Iarca (Rd 6, Pos 7), Muggli, (Rd 6), Seiler (Rd 7, Pos 6)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 4.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 25 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Zehnder in 40.421 (Rde 8), 73.477 km/h

Leader:

1-15 Zehnder

Zieleinlauf:

1.Zehnder, 2. Rietmüller, 3.Widmer, 4.De Vivo, 5.Gervasoni

Ausfälle:

Albanese (Rd 1, Spoilerverlust)

 

 

 

 

Die Vorahnung aus dem Qualifying bewahrheitet sich in den Rennläufen nachhaltig. Christoph Zehnder zeigt in allen vier Rennläufen eine bestechend sichere Fahrt und gewinnt sämtliche Rennen mit grossem Vorsprung. Dass er in allen Kriterien auch noch die klar schnellste Rennrunde dreht, versteht sich beinahe von selbst. Zehnder's Tagesbilanz präsentiert sich somit absolut makellos, ebenso souverän verteidigt er die Führung im Zwischenklassement nach acht Rennen.

Im Schatten des grossen Dominators verblassen die Leistungen seiner Gegner etwas. Sandro Albanese, der zweitschnellste des Qualifyings, jubelt zwar im ersten Lauf noch über Platz zwei hinter Zehnder, muss aber im zweiten und vierten Lauf nach Motorschaden bzw. Unfall einen frühen Ausfall hinnehmen. Nur gerade im dritten Rennen reicht es nach toller Aufholjagd nochmals für einen fünften Platz. Doch Sandro lässt sich auch durch so viel Pech nicht unterkriegen und wird sicherlich in den nächsten Rennen wieder vordere Plätze einfahren können.

Nach Albanese's Missgeschick rücken Michele De Vivo, Raphael Rietmüller und Martin Widmer nach. De Vivo glänzt mit einem zweiten, einem dritten und zwei vierten Plätzen, während sich Raphael Rietmüller von Rennen zu Rennen steigert. Auf Platz sechs in Lauf 1 folgt ein vierter Platz, bevor sich Rietmüller in den letzten beiden Rennen als erster Verfolger hinter Zehnder hervorragend in Szene zu setzen vermag. Auch Martin Widmer steigert sich von Lauf zu Lauf, nachdem er im Auftaktrennen noch wegen leichten Untergewichts disqualifiziert werden musste. Seine Aufholjagd bringt ihn im zweiten Rennen bereits wieder auf Rang fünf, bevor er sich in den letzten beiden Läufen gar noch je auf den dritten Schlussrang zu verbessern vermag.

Im Zwischenklassement liegt Zehnder mit 2 Punkten überlegen an der Spitze, dahinter balgen sich Gervasoni (39), De Vivo (43), Widmer (48), Albanese (55) und Rietmüller (57) dicht gedrängt um die nächsten Plätze.

 

 

Kategorie Club 160/Liz 160

Club 160/Liz 160 Zeitfahren:  

Aus dem 12 Fahrer umfassenden Feld ragen die Leistungen von Reto Carigiet und Mark Benz besonders heraus. Die beiden Liz160-Routiniers zeigen eine praktisch fehlerfreie Fahrt und qualifizieren sich problemlos für die erste Startreihe. Carigiet bleibt dabei in 40.009 um einen Hauch schneller als Benz (40.021) und kann daher auf der Innenbahn ins erste Rennen starten. Aus Reihe zwei starten Antonio Manganelli und Pietro Corte (ebenfalls Liz 160). Die schnellsten Club 160 Piloten Christian Bopp und Michael Muntwyler qualifizieren sich auf Startplatz 7 bzw. 8.

Club 160/Liz 160 Rennläufe:

Renn-Telegramm 1.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 21 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Benz in 40.357 (Rde 11), 73.593 km/h

Leader:

1-9 Carigiet, 10-15 Benz

Zieleinlauf:

1.Benz, 2.Carigiet, 3.Manganelli, 4.Grunauer, 5.Lombardi, 7.Muntwyler (1.Club 160)

Ausfälle:

Corte (Rd 5)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 2.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 22 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Benz in 40.375 (Rde 8), 73.560 km/h

Leader:

1-15 Benz

Zieleinlauf:

1.Benz, 2.Carigiet, 3.Grunauer, 4.Corte, 5.Manganelli, 6.Bugini (1.Club 160)

Ausfälle:

Bopp (Start)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 3.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 23 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Benz in 40.381 (Rde 11), 73.549 km/h

Leader:

1-15 Benz

Zieleinlauf:

1.Benz, 2.Carigiet, 3.Corte, 4.Bopp (1.Club 160), 5.Grunauer

Ausfälle:

Muntwyler (Rd 7)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 4.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 25 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Benz in 40.350 (Rde 7), 73.606 km/h

Leader:

1-15 Benz

Zieleinlauf:

1.Benz, 2.Carigiet, 3.Bopp (1.Club 160), 4.Corte, 5.Bugini (2.Club 160)

Ausfälle:

-

 

 

 

 

Die beiden Cracks aus Startreihe eins prägen auch das Geschehen der vier Rennläufe. Im ersten Lauf behauptet sich vorerst Carigiet knapp vor Benz als Leader, doch mit zunehmender Renndauer dreht der Birel-Pilot aus Zürich mehr und mehr auf. In einem harten, aber fairen Manöver quetscht sich Benz schliesslich am Ende des Bahndamms innen am KCO-Piloten vorbei und distanziert diesen in der Folge deutlich. Carigiet läuft seinerseits mit grossem Vorsprung auf Manganelli, Grunauer und Lombardi auf Platz zwei ins Ziel. Ein unglückliches Rennen liefert Peter Corte ab - nach einer etwas ungestümen Attacke gegen Christian Bopp in Kurve drei drehen sich die beiden. Bopp kann das Rennen immerhin fortsetzen, für Corte bedeutet dies jedoch das vorzeitige Aus.

In der Folge verlaufen die Rennläufe allesamt nach ähnlichem Muster. Benz und Carigiet enteilen allein fahrend an der Spitze, wobei sich Benz jedes Mal sicher gegen seinen Widersacher durchsetzen kann. In den mehrheitlich ereignisarmen Rennen vermögen vorab Antonio Manganelli (3./5./8./8.), Peter Corte (nach Ausfall in Lauf 1 noch 4./3./4.) und nicht zuletzt auch Club-Pilot Christian Bopp (9./12./4./3.) noch Glanzlichter zu setzen. Unerwartet blass bleibt mit sichtlich schlecht funktionierendem Chassis hingegen für einmal Gianluca Lombardi, der nach Renntag 1 noch die Meisterschaftsführung innehatte.

Mit den heutigen Klassierungen präsentiert sich das Zwischenklassement bei Halbzeit wie folgt: Mark Benz übernimmt mit 16 Punkten neu die Spitze, knapp vor Reto Carigiet (18). Mit etwas mehr Abstand folgen Lombardi (32), Corte (33) und Gubler (42). Im Klassement Club 160 führt nach zwei Renntagen nun Carlo Bugini (16) vor Bopp (20) und Muntwyler (29). Tizzani (33) und Urech (39) folgen dichtauf.

 

 

Kategorie Junior

Junior Zeitfahren:  

Der Kronfavorit und Titelverteidiger Fabio Leimer setzt sich bereits beim Zeitfahren durch und qualifiziert sich in 40.735 sec für die Pole. Leimers Pole-Zeit ist allerdings nur geringfügig schneller als jene seines Topkart-Teamkollegen Sebastian Böse. Der deutsche Gaststarter liegt mit 40.877 sec in Schlagdistanz, ebenso wie Matthias Meier, der auf Startplatz 3 mit 40.922 sec ebenfalls unter der 41sec-Grenze bleibt. Hinter dem schnellen Trio lauern Thiemo Storz, Yannick Mettler und Maurizio Manna auf ihre Chance.

Junior Rennläufe:

Renn-Telegramm 1.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 21 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Leimer in 40.817 (Rde 8), 72.764 km/h

Leader:

1-15 Leimer

Zieleinlauf:

1.Leimer, 2.Böse, 3.Meier, 4.Donat, 5.Mettler

Ausfälle:

-

 

 

 

 

Renn-Telegramm 2.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 22 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Leimer in 41.165 (Rde 10), 72.149 km/h

Leader:

1-15 Leimer

Zieleinlauf:

1.Leimer, 2.Meier, 3.Böse, 4.Donat, 5.Manna

Ausfälle:

-

 

 

 

 

Renn-Telegramm 3.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 23 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Leimer in 41.285 (Rde 15), 71.939 km/h

Leader:

1-15 Leimer

Zieleinlauf:

1.Leimer, 2.Böse, 3.Meier, 4.Manna, 5.Heidelberger

Ausfälle:

Gugger, Wirth, Mettler (Start), Zanella (Rd 2)

 

 

 

 

Renn-Telegramm 4.Lauf:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

Schön, 25 Grad

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Schnellste Runde:

Leimer in 41.024 (Rde 13), 72.397 km/h

Leader:

1-15 Leimer

Zieleinlauf:

1.Leimer, 2.Meier, 3.Böse, 4.Manna, 5.Müller

Ausfälle:

Storz, Fübrich (Rd 1, Startkollision)

 

 

 

 

Die vier Rennläufe verlaufen - zumindest an der Spitze des Feldes - allesamt nach demselben Muster. Fabio Leimer enteilt in sämtlichen Läufen uneinholbar an der Spitze und dominiert die Rennen nach Belieben. Mit vier fehlerfreien Läufen lässt er seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance und liefert mit dem Quali-Sieg, vier Start/Ziel-Siegen und vier schnellsten Rennrunden einen eindrücklichen Beweis seiner aktuellen Überlegenheit.

Hinter Leimer duellieren sich Sebastian Böse und Matthias Meier. Die beiden schenken sich über die gesamte Renndistanz praktisch nichts, der Ausgang des Verfolgerduells ist jeweils bis zur Zielflagge offen. Nach zahlreichen sehenswerten Überholmanövern teilen sich die beiden die Früchte ihrer Arbeit, Meier und Böse holen sich je zwei zweite und zwei dritte Plätze. Das Duell endet somit insgesamt mit einem gerechten Remis.

Als zweite Verfolgergruppe kristallisiert sich eine Konstellation mit Oliver Donat, Maurizio Manna, Yannick Mettler und Thiemo Storz. Insbesondere Manna zeigt in allen 4 Rennen eine reife Leistung, die auch mit entsprechend guten Platzierungen belohnt wird. Oliver Donat, Thiemo Storz und Yannick Mettler hingegen müssen nach hervorragendem Beginn in den letzten Läufen einen Rückschlag hinnehmen. Insgesamt dürften auch sie jedoch auf ihre Leistungen stolz sein.

Viel Pech hingegen für Christopher Zanella und Andrina Gugger. Zanella kommt nach wiederholten Startschwierigkeiten nie über Mittelfeldklassierungen hinaus, Andrina Gugger muss nach Kollision bzw. Motorproblemen in zwei Läufen gar aufgeben. Die beiden werden sich jedoch bestimmt beim nächsten Rennen in Biesheim wieder steigern können.

Im Gesamtklassement liegt Fabio Leimer somit überlegen an der Spitze, der Gesamtsieg dürfte ihm wohl kaum mehr zu nehmen sein. Hinter dem jungen Rothrister installiert sich Matthias Meier ebenso ungefährdet auf Platz zwei (17). Ab Position drei folgen dicht gedrängt Jeff Heidelberger (54), Christopher Zanella und Maurizio Manna (je 55) sowie Oliver Donat (60). Die nächsten Rennen versprechen also zumindest im Kampf um Platz drei in der Gesamtwertung noch viel Spannung.

 

 

Kategorie Openmini:

Openmini Zeitfahren:  

Bereits das Zeitfahren der Openmini-Kategorie verspricht eine deutliche Zäsur in den nachfolgenden Rennen. Zwei Fahrer scheinen über einen ausgezeichnet funktionierenden Motor zu verfügen: Riccardo Rosa (44.556) und Mike Steinmann (44.636) distanzieren ihre Konkurrenten um 0.5 sec und mehr. Einzig Jeffrey Schmidt und Roger Walser vermögen den Rückstand einigermassen in Grenzen zu halten. Bereits Florian Cuculi, Martin Hubler sowie auch alle andern Piloten büssen rund 1 sec auf Startreihe 1 ein.

Openmini Rennläufe:

Renn-Telegramm Lauf 1:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

schön, 21 Grad

10 Runden à 0.825 km = 8.250 km

Schnellste Runde:

Rosa in 44.678 (Rd 8), 66.476 km/h

Leader:

1-10 Rosa

Zieleinlauf:

1.Rosa, 2.Steinmann, 3.Schmidt, 4.Walser, 5.Hubler

Ausfälle:

-

 

 

 

 

Renn-Telegramm Lauf 2:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

schön, 21 Grad

10 Runden à 0.825 km = 8.250 km

Schnellste Runde:

Rosa in 44.855 (Rd 8), 66.215 km/h

Leader:

1-10 Rosa

Zieleinlauf:

1.Rosa, 2.Steinmann, 3.Schmidt, 4.Walser, 5.Hubler

Ausfälle:

-

 

 

 

 

Renn-Telegramm Lauf 3:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

schön, 21 Grad

10 Runden à 0.825 km = 8.250 km

Schnellste Runde:

Rosa in 45.732 (Rd 9), 64.944 km/h

Leader:

1 Rosa, 2-10 Steinmann

Zieleinlauf:

1.Steinmann, 2.Rosa, 3.Schmidt, 4.Walser, 5.Rimann

Ausfälle:

Hubler (Rd 1, Unfall)

 

 

 

 

Renn-Telegramm Lauf 4:

Kartbahn Wohlen

Wetter:

schön, 21 Grad

10 Runden à 0.825 km = 8.250 km

Schnellste Runde:

Rosa in 45.168 (Rd 9), 65.755 km/h

Leader:

1 Steinmann, 2-10 Rosa

Zieleinlauf:

1.Rosa, 2.Steinmann, 3.Schmidt, 4.Walser, 5.Hubler

Ausfälle:

-

 

 

 

 

Wie nach dem Ergebnis des Zeitfahrens nicht anders zu erwarten war, dominieren Riccardo Rosa und Mike Steinmann sämtliche vier Rennläufe praktisch nach Belieben. Immerhin liefern sich die beiden ein einigermassen ausgeglichenes Duell an der Spitze und halten die Spannung einigermassen aufrecht. In drei Läufen quert Rosa schliesslich als Erster die Zielflagge, einzig in Lauf 3 muss er Steinmann den Vortritt lassen.

Hinter dem Führungsduo zieht sich das Feld in stets gleich bleibender Position immer weiter auseinander. Jeffrey Schmidt hat Platz drei fest gepachtet, dahinter folgen ebenfalls allein fahrend Roger Walser und Martin Hubler. Einzig in Lauf 3 vermag Marco Rimann nach einem Ausritt Hublers auf Platz fünf vorzustossen. Doch bereits im vierten und letzten Rennen ist die alte Hierarchie wieder hergestellt, indem sich Hubler rasch wieder auf den fünften Platz nach vorne zu arbeiten vermag.

Mike Steinmann (11 Punkte) erobert sich mit der heutigen Leistung die Führung im Gesamtklassement von Jeffrey Schmidt zurück. Schmidt belegt nun Platz zwei mit 16 Punkten, dahinter folgen Rosa (26) und Walser (31). Noch stehen zwei Renntage mit insgesamt 8 Rennen aus, das Klassement dürfte also noch einige Änderungen erfahren.

 

Schlussbemerkung

Bei herrlichen äusseren Bedingungen ist auch der zweite Dream Kart Cup Renntag reibungslos und unfallfrei über die Bühne gegangen. Dem organisierenden Team um Rolf Carigiet gebührt ein herzlicher Dank für die perfekte Organisation. Als Wermuthstropfen bleibt jedoch die nachhaltig sinkende Beteiligung.  Falls dieser Trend weiter anhält dürfte die weitere Austragung der traditionsreichen Rennserie längerfristig gefährdet sein.

Woran kann es bloss liegen? Der parallel stattfindende Bridgestone Cup erfreut sich schliesslich nach wie vor grosser Nachfrage. Meine diesbezügliche Umfrage im Fahrerlager bringt als häufig genannte Vermutung die früher z.T. als ungenügend bewertete Kontrolle des verwendeten Materials zu Tage. Zahlreiche Teams wünschen sich offensichtlich eine rigorose Motoren- und Reifenkontrolle, um möglichst jede Manipulation unterbinden zu können. Wie ich feststellen durfte wurden im Anschluss an die heutigen Rennen zumindest die Motoren der jeweils drei ersten jeder Kategorie geprüft. Hoffen wir dass damit der erste Schritt auf dem richtigen Weg gemacht ist.

Weiterdiskutieren im Karting Forum

Bis zu den nächsten Rennen am 4. Juli in Lévier bzw. am 18.Juli in Autoreille!

Euer Doidolino

doidolino@karting.ch

 

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