Donnerstag, 17.5.2012
Unterlagen
Kontakt
 
DKC Wohlen Final
Fotos
Ranglisten (PDF)
Kart Rennbericht Dream Kart-Cup Final Wohlen vom 11. Oktober 2003

Mit dem Finale zum Dream Kart Cup steht eine weitere Entscheidung in dieser Kart-Saison an. Noch einmal ist Hochspannung angesagt, denn mit Ausnahme der Kategorie Mini, in der Jeffrey Schmidt bereits vorzeitig als Gewinner feststeht, kommen noch mehrere Piloten für den Gesamtsieg in Frage.

Zum Abschluss der diesjährigen Serie erscheinen nochmals erfreulich zahlreiche Piloten, insgesamt treten 95 Fahrer und Fahrerinnen in den Kategorien Liz. 150 / Club 150, Liz. 160 / Club 160, Junior, Openmini und Minian. Rolf Carigiet als Präsident der veranstaltenden Kartrenngemeinschaft Zürich sorgt mit seinen bekannt guten Beziehungen noch einmal für herrliches Wetter und somit beste Rennbedingungen.

Kategorie Club 150:    Überlegener Gesamtsieg für Zehnder

Die Ausgangslage vor dem Finalrennen favorisiert Leader Christoph Zehnder, auch wenn Colin Baumann bei den Rennen in Biesheim mit vier Laufsiegen viel Boden wettmachen und fast zu Zehnder aufschliessen konnte. Doch die Streichresultatregelung sowie die eindrücklichen Vorstellungen Zehnders in den bisherigen Wohlen-Rennen sprechen zugunsten des Ostschweizers.

Zeitfahren Club 150:    Dritte Wohlen-Pole für Christoph Zehnder

In der Tat dominiert Zehnder wie schon bei den ersten beiden Dream Cup Rennen in diesem Jahr bereits das Qualifying. Wohlen scheint klar Zehnders Piste zu sein. Seine Zeit von 40.081 bleibt von allen Konkurrenten unerreicht, am nächsten kommen ihm Roy Grunauer (40.135), Nino Maiolo (40.147) und der Biesheim-Crack Colin Baumann (40.400).

1. Lauf Club 150:   Erster Start-Ziel Sieg für Christoph Zehnder

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Baumann in 40.242 (Runde 8), 73.803 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 15

Christoph Zehnder

Wetter:

Leicht bewölkt, 11 0

     

Der Start des 26-köpfigen Feldes geht einwandfrei vonstatten. Zehnder verteidigt die Spitzenposition vor Grunauer, der allerdings nach der Startkurve in eine Kollision mit dem beim Start weit nach vorn gestossenen Hans-Peter Mezzadri verwickelt wird. Grunauer wie auch Mezzadri verlieren in der Folge viel an Terrain.

Hinter Zehnder reisst somit gleich eine Lücke auf die Verfolger auf, auch Nino Maiolo findet sich nun allein fahrend auf Platz zwei wieder. Diese beiden Positionen bleiben bis ins Ziel ungefährdet, Zehnder fügt also einen weiteren Start-Ziel Sieg zu seinen Erfolgen hinzu.

Um Platz drei entbrennt ein intensives Duell zwischen Marcel Stutz und Antonio Manganelli, wenig dahinter folgt ein ebenfalls im Zweikampf befindliches Duo mit Robyn Lehmann und Colin Baumann. Nach dem Zusammenschluss dieser beiden Verfolger-Duos wächst der Druck auf Stutz noch weiter, und in Turn vier muss er seine Gegner schliesslich im Infield innen durch schlüpfen lassen. Kurz darauf gerät Stutz am Ende der Geraden gar von der Piste und scheidet somit endgültig aus dem Kampf um die vorderen Plätze aus.

Manganelli und Lehmann können nach diesem Vorfall Baumann ein wenig distanzieren, doch mit zunehmender Renndauer kämpft sich dieser wieder an seine Gegner heran. Manganelli verteidigt sich vorerst auf P3, doch in Runde 11 lässt er im Infield innen eine Spur zu viel Raum, worauf Lehmann und Baumann sofort hineinstechen und auch vorbeiziehen. Baumann drängt Lehmann nun mit viel Druck ebenfalls in einen kleinen Fehler und zwängt sich kurz vor Schluss in Kurve drei am Tony-Piloten vorbei.

Zehnder, Maiolo, Baumann, Lehmann und Manganelli belegen also die ersten fünf Plätze in Lauf 1, dahinter folgen mit grösserem Abstand Mirco Gervasoni, Henri Junior Humann und Marco Muggli.

2. Lauf Club 150:    Zehnder erneut souverän

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Mezzadri in 40.384 (Rde 14), 73.544 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 15

Christoph Zehnder

Wetter:

schön, 15 0

     

Zehnder gelingt wiederum ein hervorragender Start, gefolgt von Baumann und Lehmann. Startprobleme haben hingegen Manganelli und Grunauer, die somit früh schon ihrer Chancen beraubt sind. Eine Massenkollision im vorderen Verfolgerfeld reisst bei der ersten Infield-Passage das Feld zusätzlich auseinander, worauf die unbehelligt vorne weg fahrenden Spitzenpiloten kaum mehr gefährdet sind.

Zehnder etabliert sich allein fahrend auf P1, mit respektvollem Abstand folgen Baumann und Lehmann im Paarlauf, wobei Lehmann allerdings seinen Gegner nicht ernsthaft attackieren kann. Weiter zurück umrunden Gervasoni und Mezzadri ebenfalls allein fahrend und ungefährdet den Kurs. Die vorderen Positionen sind also frühzeitig bezogen, erst Platz sechs ist wieder einigermassen umkämpft. Carlo Bugini behält hier im Vierkampf gegen Humann, Chr. Seiler und Mancina schliesslich die Oberhand.

3. Lauf Club 150:   Zehnder zum Dritten...

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Zehnder in 40.597 (Rde 12), 73.158 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 15

Christoph Zehnder

Wetter:

schön, 16 0

     

Auch beim Start zu Lauf drei lässt sich Zehnder die Butter nicht vom Brot nehmen. Lediglich Robyn Lehmann vermag dem hohen Anfangstempo des Ostschweizers zu folgen, dahinter reisst sofort eine Lücke zu Bugini und Baumann auf. Baumann will die Spitze nicht untätig ziehen lassen und attackiert daher sofort den vor ihm fahrenden Bugini - am Ende der ersten Runde presst er sich dann auch an Bugini vorbei auf P3.

Auch Silvio D'Onofrio setzt sich nun erstmals am heutigen Tag positiv in Szene. Nachdem er im Zeitfahren und in den ersten beiden Läufen wenig in Erscheinung treten konnte, geht es nun deutlich besser voran. Mit einem gewagten Überholmanöver kämpft er sich am Bahndamm entlang aussen (!) an Bugini vorbei. Bald schliesst er gar zu Baumann auf P3 auf und setzt diesen nun unter Druck. Gespannt verfolgen die Zuschauer das Duell der beiden, das jedoch schliesslich nach Ausfall Baumanns auf der Zielgeraden in Runde sieben frühzeitig zugunsten D'Onofrios entschieden wird.

Ganz an der Spitze lässt sich Lehmann von Zehnder nicht abschütteln. Wie eine Klette hängt Lehmann am Heck des Führenden und verschärft zu Rennmitte gar den Druck auf den Leader. Doch Zehnder hält unbeirrt dagegen und verteidigt P1 mit viel Kampfgeist, bevor sich Lehmann in der zweiten Rennhälfte mit Platz zwei zufriedengibt und Zehnder ziehen lässt.

Lauf drei wird neben dem Spitzenduell von zahlreichen Kollisionen und Ausfällen geprägt. Am Ende erreichen hinter Zehnder, Lehmann und D'Onofrio Mirco Gervasoni, Carlo Bugini und Patrick Kaufmann das Ziel auf den Plätzen vier bis sechs, dahinter folgen Marco Muggli und Raphael Rietmüller.

4. Lauf Club 150:    Lehmann nach Zehnders Ausfall Sieger

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Grunauer in 40.606 (Rde 13), 73.142 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 8

Christoph Zehnder

Wetter:

schön, 16 0

 

9 - 15

Robyn Lehmann

Beim vierten Start katapultiert sich Zehnder zum vierten Mal als Führender aus dem Startgetümmel in die erste Runde. Wieder heftet sich Lehmann ans Heck Zehnders und es zeichnet sich ein analoger Rennverlauf mit dem Spitzenduell wie schon in Lauf drei ab, denn zu D'Onofrio und Gervasoni öffnet sich rasch eine Lücke.

In der Tat vermag sich Zehnder auch diesmal nicht von Lehmann zu lösen. Lehmann folgt dem Führenden wie ein Schatten, verzichtet aber vorerst auf ernsthafte Attacken. Somit seilt sich das Duo mehr und mehr von den Verfolgern ab, der Sieg dürfte also erneut nur über Zehnder oder Lehmann gehen.

Schliesslich entscheidet jedoch nicht der Kampfwille der beiden Piloten über den Sieg, sondern die Technik. Am Ende des Bahndamms bricht abrupt und mit einem hässlichen Kreischen der Vortrieb an Zehnders Kart zusammen - ein Kurbelwellenschaden reisst den Dominator des Tages unglücklich aus dem Rennen. Lehmann findet sich somit auf Platz eins wieder und fährt nun den Sieg unbehelligt und mit grösserem Vorsprung nach Hause.

Platz zwei sichert sich Silvio D'Onofrio, der im Tagesverlauf stärker und stärker wird. Mirco Gervasoni verteidigt Rang drei gegen Raphael Rietmüller und Marco Muggli, die bis zum Ende des Rennens in Schlagdistanz bleiben. Davide Mancina folgt allein fahrend auf P6 vor einer umfangreichen Kampfgruppe mit De Vivo, Bugini, Seiler, Manganelli, Kälin, Maiolo, Grunauer und Kaufmann, die das Publikum mit packenden Fights ebenfalls noch bestens unterhält.

Auch Colin Baumann wird erneut vom Pech verfolgt und scheidet zu Rennhälfte aus, somit ist neben Zehnder auch der Zweitplatzierte in der Gesamtwertung am Ende nur noch Zuschauer.

Trotz des Ausfalls im letzen Lauf sichert sich Christoph Zehnder also überlegen und verdient mit 16 Zählern den Gesamtsieg im diesjährigen Dream Kart Cup. Insbesondere am heutigen letzten Renntag, aber auch bei den ersten Rennen in Wohlen überstrahlte der routinierte Ostschweizer alle seine Konkurrenten. Colin Baumann vermag mit 30 Zählern Gesamtrang zwei gegen Robyn Lehmann (34) zu verteidigen, dahinter folgen mit klarem Abstand Grunauer (69), Bugini (78) und Maiolo (80) auf den Rängen vier bis sechs.

Kategorie Lizenzierte 150:  Wettsteins Triumph

In der Kategorie Liz. 150 kommen vor dem Finale noch 4 Fahrer bzw. Fahrerinnen für den Gesamtsieg in Frage. Wettstein, Caviezel, Zaugg und Frey liegen nur durch 6 Punkte getrennt sehr eng beisammen. Da Rahel Frey jedoch ihre wohlverdienten Ferien geniesst und Adrian Zaugg nach der kürzlich  erfolgten Qualifikation der BMW ADAC Talentsichtung in Valencia seine Prioritäten neu ausrichtet, findet der Titelkampf nur noch zwischen Marco Wettstein und Michaela Caviezel statt.

Zeitfahren Lizenzierte 150:   Caviezel setzt sich vor Wettstein auf Pole

Die beiden Titelaspiranten dominieren von Beginn weg diesen Renntag. Michaela (39.287) bleibt im Qualifying siegreich vor ihrem Rivalen, der sich mit 39.421 ebenfalls auf Startreihe 1 fährt. Fabian Stutz (39.936) und Raphael Thoma (39.980) folgen mit Respektabstand auf die beiden Cracks.

1. Lauf Lizenzierte 150:   Wettstein Sieger im Duell mit Caviezel

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Wettstein in 39.582 (Rde 9), 75.034 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 15

Marco Wettstein

Wetter:

Leicht bewölkt, 13 0

     

Fabian Stutz gelingt von Startplatz drei aus ein toller Sprint bis zur ersten Kurve, wo er sich neben Wettstein und Caviezel als Leader innen durch pressen kann. Doch noch vor Ende des ersten Umlaufs vermag Wettstein erfolgreich zu kontern, ein trockener Angriff in der engen Zielkurve bringt den Birel-Piloten wieder in Front. Auch Caviezel tut es ihm eine Runde später gleich, nachdem Stutz am Ende der Zielgeraden die Türe etwas zu weit offen lässt.

Wettstein hat sich allerdings in der Zwischenzeit vorne ein paar Meter abgesetzt, Michaela powert sich innerhalb von vier Runden jedoch wieder an den Leader heran. Fabian Stutz fällt nun mehr und mehr zurück und gerät kurze Zeit später von den nachfolgenden Thoma, Cicciello und Müller unter Druck. Stutz wehrt sich jedoch mit allen Kräften gegen die Überholung und verteidigt Rang drei bis zum Schluss, hält aber die Verfolgergruppe minimal auf, so dass auch Hansruedi Rohner noch aufzuschliessen vermag.

Nun ist der Kampf in dieser Gruppe so richtig lanciert. Rohner zeigt sich sehr aufsässig und kämpft sich innert kurzer Zeit bis auf Rang vier hinter Stutz nach vorne. Müller, Cicciello und Thoma haben das Nachsehen, für Müller endet der Kampf in dieser Gruppe gar mit dem Abflug in der Zielkurve.

An der Spitze entwickelt sich nach dem Wiederaufschliessen von Michaela ebenfalls ein packendes Duell um den Sieg. Wettstein ist jedoch abgebrüht genug, um die wiederholten Attacken von Caviezel allesamt abblocken zu können. Am Ende bleibt Wettstein knapp Sieger vor der schnellen Bündnerin.

2. Lauf Lizenzierte 150:   Und wieder Wettstein.

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Wettstein in 39.549 (Rde 121), 75.097 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 15

Marco Wettstein

Wetter:

Leicht bewölkt, 16 0

     

Wettstein gelingt ein Blitzstart, während Caviezel erneut eine Position gegen Stutz verliert. Allerdings kann sich Stutz erneut nur während zweier Runden vor Caviezel halten, danach schlüpfen Caviezel und auch Rohner im Infield innen an Stutz vorbei. Rohner geht allerdings wenige Meter später in der Fahrerlagerkurve die Strasse aus, der Dreher wirft ihn auf den letzten Platz zurück und ohne Chancen auf einen Spitzenplatz hetzt er dem Feld hinterher.

Wettstein hat sich nun jedoch entscheidend vorne aus dem Staub gemacht. Rund drei Sekunden beträgt mittlerweile schon sein Vorsprung, und Caviezel vermag die Lücke diesmal nicht mehr zu schliessen. Somit holt sich Wettstein seinen zweiten Sieg und zementiert damit seinen Anspruch auf den Gesamtsieg im Dream Kart Cup.

Auch hinter Wettstein und Caviezel sind die Positionen schon bald bezogen. Cicciello folgt bald allein fahrend vor Thoma und Stutz, nachdem Franco Albanese und Oliver Widmer, die vorerst noch auf Tuchfühlung mit der Verfolgergruppe waren, duch Kollision ausscheiden bzw. weit zurück fallen. Sandro Albanese muss mit gebrochenem Auspuff ebenfalls vorzeitig aufgeben. Widmer kämpft sich immerhin nochmals bis zu Fabian Stutz nach vorne, doch sein Angriff in der Schlussrunde verläuft erfolglos.

3. Lauf Lizenzierte 150:   Ein weiteres Duell Wettstein / Caviezel

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Caviezel in 39.617 (Rde 13), 74.968 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 15

Marco Wettstein

Wetter:

schön, 16 0

     

Wieder gelingt Wettstein ein Blitzstart, der ihm erlaubt, sich vom Gerangel im Feld fernzuhalten. Caviezel kann sich diesmal auf Platz zwei behaupten, hat aber bereits einige Meter Distanz zum Leader. Doch Michaela beisst ins Lenkrad und zoomt sich bis zu Rennhälfte wieder an Wettstein heran. Doch Wettstein stellt erneut unter Beweis, wie schwer an ihm vorbeizukommen ist. Mit geschickter Linienwahl vereitelt Wettstein alle Attacken Caviezels und wischt am Ende wenige Zentimeter vor Michaela unter der Zielflagge durch. Mit dem dritten Sieg in Folge sichert sich Wettstein damit ein Rennen vor Ende der Finalläufe bereits vorzeitig auch den Gesamtsieg im Dream Kart Cup.

Hinter dem packenden Duell an der Spitze verblasst das Geschehen im nachfolgenden Feld etwas. Patrick Cicciello etabliert sich wie schon im Rennen zuvor allein fahrend auf P3, dahinter setzt sich Rohner nach kämpferischer Vorstellung gegen Raphael Thoma und Franco Albanese durch. Auf den weiteren Plätzen erreichen Stutz, Müller und Widmer das Ziel.

4. Lauf Lizenzierte 150:   Wettstein mit reiner Weste zum Gesamtsieg

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Wettstein in 39.892 (Rde 10), 74.451 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 15

Marco Wettstein

Wetter:

schön, 16 0

     

Gegen Wettstein ist heute kein Kraut gewachsen. Wiederum katapultiert sich der Birel-Pilot sofort beim Start in Front, seine einzige heutige Gegnerin, Michaela Caviezel, wird hingegen in der ersten Kurve etwas abgedrängt und findet sich voerest lediglich auf Platz fünf wieder. Cicciello, Thoma und Stutz haben sich hinter Wettstein auf die ersten Verfolgerplätze emporgekämpft.

Caviezel gibt jedoch nicht auf. Runde für Runde kämpft sie sich wieder einen Platz nach vorne, wobei sie sich die Zielgerade als Lieblingsstelle zum Überholen ihrer Gegner ausgesucht hat. Lediglich gegen Raphael Thoma tut sie sich sehr schwer, doch in Runde 10 passiert sie auch noch diesen Gegner. Nun liegt Caviezel wieder auf P2, doch Wettstein ist mittlerweile über alle Berge. Mit einem Vorsprung von fast 10 sec deklassiert er im Finallauf sämtliche Gegner, profitiert dabei allerdings vom zeitraubenden Kampf auf den Verfolgerplätzen.

Hinter Caviezel und Thoma zeigt Cicciello erneut eine gute Leistung und verteidigt P4 vor Rohner, Müller und Sandro und Franco Albanese. Oliver Widmer wie auch Fabian Stutz scheiden vorzeitig aus dem Rennen aus.

Marco Wettsteins Sieg in der Gesamtwertung fällt nach der heutigen eindrücklichen Leistung hoch verdient aus. Mit 13 Zählern distanziert er die Zweitplatzierte des Gesamtklassements, Michaela Caviezel (23), doch noch deutlich. Oliver Widmer profitiert vom Fernbleiben Zaugg's und Frey's und rückt trotz unglücklicher Tagesleistung auf Rang drei nach vorn (52). Hansruedi Rohner (60) und Patrick Müller (89) folgen auf den nächsten Plätzen.

Kategorie Club 160 / Lizenzierte 160:  Carigiet und Meier im Glück

In den beiden schweren Kategorien sind die Entscheidungen um den Gesamtsieg ebenfalls noch offen. Insbesondere bei den Club-Piloten herrscht Hochspannung, liegen Willi Meier und Mark Benz doch punktegleich zusammen an der Spitze, zudem lauert Peter Corte noch in aussichtsreicher Position.

Bei den Lizenzfahrern ist hingegen Reto Carigiet deutlicher Favorit auf den Siegerpokal, Brändli und auch Girault weisen bereits einen grösseren Rückstand auf Carigiet auf.

Zeitfahren Club 160 / Liz. 160:   Knappe Entscheidung, Carigiet auf Pole

Die Rennleitung lässt die Piloten der beiden 160-kg Kategorien erneut gemeinsam starten. Reto Carigiet gelingt dabei in 40.000 die beste Rundenzeit, allerdings holt er die Pole nur hauchdünn vor Brändli (40.005), Lindegger (40.068) und Girault (40.098). Auch Club-Pilot Benz ist mit 40.102 und Startplatz fünf ganz dicht dran.

1. Lauf Club 160 / Liz. 160:   Carigiet mit Endspurt Sieger gegen Brändli

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Carigiet in 40.248 (Rde 12), 73.792 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 12

Andreas Brändli

Wetter:

Leicht bewölkt, 12 0

 

13 - 15

Reto Carigiet

Reto Carigiet verteidigt vorerst seine Pole, doch am Ende der Gegengeraden presst sich Brändli noch in der ersten Runde innen vorbei an die Spitze. Lombardi und Fröhlich scheiden ebenfalls in der Startrunde aus, somit lichtet sich das Feld der Lizenz-Fahrer bereits frühzeitig.

Brändli legt nun eine enorme Start-Pace auf den Asphalt und seilt sich unwiderstehlich vorne ab. Carigiet und auch die nachfolgenden Lindegger, Girault und Schumacher haben dem vorerst nichts entgegenzusetzen, El Ninio scheint uneinholbar dem Sieg entgegen zu fahren. Doch mit zunehmender Renndauer wendet sich das Blatt frappant. Carigiets Kart baut mehr und mehr auf, während sich Brändli an der Spitze nun sichtlich schwerer tut. Mit Riesenschritten zoomt sich Carigiet nun wieder an den Führenden heran und schliesst in Runde 13 gar auf. Brändli hat nun keine Chance mehr gegen Carigiet, der sogleich die Führung übernimmt. Immerhin vermag Brändli noch den ebenfalls aufgerückten Girault in Schach zu halten.

Auch bei den Club-Piloten ist der Sieg in diesem Rennen umstritten. Mark Benz kann wohl vor Willi Meier starten, doch Meier kann sich nach gutem Start doch vorerst vor seinen schärfsten Rivalen setzen. Über mehrere Runden liegen die beiden im direkten Schlagabtausch, an dem sich zudem mit Peter Corte auch noch der dritte Aspirant auf den Gesamtsieg beteiligt. Am Ende setzt sich jedoch Mark Benz recht deutlich durch und vermag sich gar noch bis ans Heck von Girault nach vorne zu kämpfen. Nach Runde 1 heisst es also: Vorteil Benz.

2. Lauf Club 160 / Liz. 160:   Girault und Corte siegreich

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Carigiet in 40.296sec (Rde 11), 73.705 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1

Reto Carigiet

Wetter:

sonnig, 15 0

 

2 - 15

Alexandre Girault

Carigiet behauptet auch in Lauf zwei vorerst die Führung, doch wie im ersten Rennen muss er die Spitze schon nach kurzer Zeit wieder hergeben. Diesmal ist die Reihe jedoch an Girault, der sich nach einer Runde am Ende der Geraden an Carigiet vorbeipresst. Carigiet wird nun etwas abgedrängt, was auch Brändli erlaubt, an Giraults Heck an Carigiet vorbeizuschlüpfen.

Das Duo Girault / Brändli seilt sich nun vorne etwas ab, Carigiet beschränkt sich vorerst darauf, die nachdrängenden Willi Meier, Peter Corte und Gianluca Lombardi in Schach zu halten, was auch problemlos gelingt. Doch zu Rennmitte baut Carigiets Kart wiederum deutlich auf, was ihm erlaubt, sich wieder ans Leader-Duo heranzukämpfen. In Runde 9 ist der Anschluss wieder geschafft, nun liegt also wieder ein Trio in Front.

Brändli ist nun in Zugzwang, will er noch um den Gesamtsieg mitreden. Er lanciert nun zunehmend Angriffe auf Leader Girault, die jedoch vom Romand pariert werden. Bald muss Brändli wieder zurückstecken, was Girault erlaubt, vorne nun gar alleine wegzuziehen. Girault holt sich also den Sieg in Lauf zwei, Brändli hält bis zum Ende immerhin Carigiet in Schach, der zudem wegen Verlust seines Transponders in der letzten Runde gar noch auf Rang 14 relegiert wird. Lombardi rückt somit auf P3 nach.

Dramatisch verläuft auch das Rennen der Club-160 Fahrer. Bereits kurz nach dem Start kollidieren Benz und Lindegger, worauf Benz als Letzter mit grossem Rückstand hinter dem Feld herwetzt. Dies kommt natürlich seinen Gegnern Corte und Meier sehr gelegen. Corte holt sich nun den Kategoriensieg vor Meier und Farese. Benz kassiert mit Rang neun schmerzhafte Punkte im Kampf um den Gesamtsieg. Somit heisst es nun: Vorteil Meier.

3. Lauf Club 160 / Liz. 160:   Umstrittene Führung, hauchdünner Sieg für Lombardi

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Carigiet in 40.287 sec (Rde 14), 73.721 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 4

Alexandre Girault

Wetter:

Schön, 16 0

 

5 - 6

Gianluca Lombardi

     

7 - 12

Andreas Brändli

     

13 - 15

Gianluca Lombardi

Girault startet von der Pole aus problemlos und biegt auch als Leader in Runde 1 ein. Lombardi stösst auf Kosten von Brändli auf die erste Verfolgerposition hinter Girault nach vorne, Brändli muss sich bis auf P6 durchreichen lassen. Doch diese unglückliche Startkonstellation hat nun Brändlis Kampfgeist erst recht geweckt! Runde für Runde schnappt er sich einen Gegner nach dem anderen, zuerst im Infield Schumacher, danach am Ende der Gegengeraden Willi Meier. Kurz darauf muss sich auch Corte hinten anstellen, somit liegen nur noch Girault und Lombardi, der sich inzwischen an Girault vorbeigepresst hat, vor El Ninio.

Brändli setzt seinen Sturmlauf fort. Girault muss ebenfalls am Ende der Gegengeraden dem innen durch preschenden Brändli Platz machen, und die letzte Bastion Lombardi fällt in der Zielkurve nach einem trockenen Antritt des CRG-Piloten. Nach eindrücklicher Aufholjagd liegt Brändli nun in Runde sieben also wieder in Führung. Sollte der Kampf um die Gesamtwertung doch noch einmal spannend werden? Carigiet liegt zu diesem Zeitpunkt erst auf Rang 8.

Doch wieder schlägt bei Brändli - wie schon so oft in dieser Saison - das Pech zu. Fehlzündungen verheissen wenig Gutes, und tatsächlich rollt Brändli wenig später sichtlich frustriert mit defekter Zündanlage ins Fahrerlager ab. Kaum ein Pilot ist in diesem Jahr derart vom Pech verfolgt wie Brändli, das kann kaum mehr rationell erklärt werden. Vielleicht sollte er einmal Knoblauch an sein Chassis hängen, um die Defekthexe zu vertreiben...

Nach Brändlis Pech liegt nun plötzlich und unerwartet wieder Lombardi vor Girault in Führung. Girault wittert nun jedoch erneut seine Chance auf den Sieg und attackiert den Lütisburger vehement. Lombardi macht sich auf den letzten Metern aber mächtig breit und verteidigt die Spitze auf der letzten Rille. Am Ende rettet Lombardi nur noch wenige Zentimeter ins Ziel. Der dritte Sieger im dritten Lauf nach packendem Rennen!

Bei den Club-Fahrern zeigt erneut Peter Corte eine bestechende Leistung und holt sich den zweiten Sieg an diesem Tag. Willi Meier läuft allerdings auf Rang zwei ins Ziel und bleibt somit im Kampf um den Gesamtsieg in aussichtsreichster Position. Mark Benz kämpft sich immerhin noch bis auf Rang vier nach vorne und bleibt ebenfalls noch auf Schlagdistanz vor dem abschliessenden Finale, muss allerdings zumindest vier Plätze vor Meier ins Ziel kommen, um diesen noch abfangen zu können. Vorteil Meier.

4. Lauf Club 160 / Liz. 160:   Reto Carigiet krönt Gesamtsieg mit Laufsieg im Final

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Carigiet in 40.326 sec (Rde 9), 73.650 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 13

Peter Corte

Wetter:

Leicht bewölkt, 14 0

 

14 - 15

Reto Carigiet

Der Start zum Finale verläuft überaus hektisch! Nach einem Startgerangel erscheint zuerst Jürg Schumacher als Leader, doch auf der Gegengeraden ist es an Lombardi, kurz an Jürg vorbei in Front zu gehen. Doch schon zwei Kurven später pressen sich im Infield Peter Corte und Georg Lindegger am Birel-Fahrer vorbei an die Spitze.

Nun kehrt vorerst ein wenig Ordnung ins Feld ein. Corte und Lindegger zeigen vorne eine eindrückliche Start-Pace, dicht gefolgt von Girault und Lombardi. Schumacher und Carigiet jagen mit etwas Abstand hintennach, bald schliesst auch Brändli nach starker Startrunde zu den beiden auf. Willi Meier hält sich derweil vor seinem Rivalen Mark Benz und steuert dem Gesamtsieg in der Club-Kategorie entgegen. Benz scheidet zudem gar in der Anfangsphase des Rennens aus, somit steht Meier als Gesamtsieger definitiv fest.

Corte kann sich gegen Rennmitte kurzzeitig gar leicht von den Verfolgern lösen, wird aber bald wieder eingeholt. Lindegger und auch Girault finden aber keinen Weg am erstaunlich schnellen Club-Piloten vorbei.

Nun richtet sich die Aufmerksamkeit aber mehr und mehr auf Reto Carigiet, der unwiderstehlich nach vorne drängt. In Runde 9 hängt er bereits im Heck von Girault und findet auch bald die Lücke am Romand vorbei. Lindegger vermag Carigiet noch kurze Zeit Paroli zu bieten, doch in der Zielkurve setzt sich der Routinier mit einem trockenen Angriff durch. Auch der bislang Führende Peter Corte muss sich in der vorletzen Runde dem Schlussangriff Carigiets beugen, somit krönt Reto seine tadellose Saison- und Tagesleistung mit einem standesgemässen Sieg. Peter Corte siegt seinerseits überlegen in der Club-Kategorie.

Die Gesamtwertung präsentiert sich am Ende bei den Lizenzfahrern also wie folgt: Reto Carigiet holt sich den Siegerpokal mit dem Glanzresultat von 7 Punkten, mit ihm aufs Podest steigen Girault (24) und der Pechvogel Brändli (31). Lombardi (35), Lindegger (47) und Schumacher (59) belegen die folgenden Plätze.

In der Kategorie Club 160 triumphiert am Ende Willi Meier (25), Peter Corte rückt nach seinen drei Tagessiegen noch auf P2 nach (27), dicht gefolgt vom heute unglücklich kämpfenden Mark Benz (31). Auf den weiteren Plätzen folgen Leo Gmür (40), Antonio Farese (46) und Thomas Gubler (52).

Kategorie Junior:  Solide Leistung und Gesamtsieg Leimers

In der Kategorie Junior ist Fabio Leimer vor dem abschliessenden Finale eindeutiger Favorit auf den Gesamtsieg. Nur im Extremfall kann der junge Rothrister von Trummer und Theiler noch abgefangen werden, doch wer Fabio kennt, weiss, dass er sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen wird, ausserdem zeigt Leimer seit Monaten eine eindrückliche Form, die er auch mit dem Schweizermeister-Titel vor zwei Wochen untermauert hat.

Zeitfahren Junior:   Sebastian Böse hauchdünn vor Leimer

Von den 18 Junior-Piloten zeigt für einmal der junge Deutsche Sebastian Böse die schnellste Runde im Qualifying, allerdings bleibt Böse mit 40.643 nur hauchdünn vor Leimer (40.654). Die gefahrenen Zeiten dürfen als hervorragend gewertet werden und würden gar im Feld der Club 150 Piloten, die mit den selben Reifen ausgestattet sind, für einen Startplatz im ersten Drittel des Feldes ausreichen! Hinter Böse und Leimer qualifizieren sich Simon Trummer (40.799) und Renan Batista (40.860) für Startreihe zwei.

1. Lauf Junior:   Böse mit Schlussangriff gegen Leimer erfolgreich

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Böse in 40.830 (Rde 7), 72.741 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 13

Fabio Leimer

Wetter:

Leicht bewölkt, 13 0

 

14 - 15

Sebastian Böse

Das Feld startet vorerst ohne grössere Probleme, Fabio Leimer gelingt auf der linken Seite ein hervorragender Start, der ihn trotz der benachteiligten Aussenlinie am Ende vor Böse in Führung katapultiert. Böse hängt sich aber sogleich ins Heck seines Kameraden, in der Folge umrunden die beiden den Kurs dicht hintereinander, jedoch vorerst ohne klar erkennbare Attacken des Zweitplatzierten.

Sandro Mazzola und Benjamin Meier kollidieren kurz nach dem Start in Kurve zwei, für beide bedeutet dies das sofortige Aus.

Hinter den beiden Spitzenfahrern folgt Renan Batista, der sich beim Start gegen Simon Trummer durchgesetzt hat. Batista hält sich vorerst auf dieser Position, sieht sich aber im weiteren Rennverlauf mehr und mehr von Trummer bedrängt, der den Platzverlust wieder wettmachen möchte. Kurz vor Rennende gelingt dem jungen Berner Oberländer denn auch das entsprechende Überholmanöver gegen Batista.

Zurück zur Spitze: Das Duo Leimer / Böse liegt nach wie vor mit deutlichem Vorsprung an der Spitze. Kurz vor Schluss greift Böse, der bislang abwartend hinter Leimer hergefahren ist, den Führenden an. Leimer leistet wenig Gegenwehr, schliesslich reicht ihm auch ein zweiter Platz für die vorzeitige Sicherung des Gesamtsiegs. Böse siegt also vor Leimer, Trummer, Batista, Theiler, Zanella und Andrina Gugger.

2. Lauf Junior:   Leimers geglückte Revanche gegen Böse

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Leimer in 40.806 (Rde 7), 72.783 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 12

Sebastian Böse

Wetter:

schön, 15 0

 

13 - 15

Fabio Leimer

Wieder startet Böse also auf der Pole vor Leimer, doch diesmal bleibt der junge Deutsche vorne. Leimer muss sich vorerst gar hinter Simon Trummer anstellen. Dahinter folgen Theiler, Batista und Zanella im Dreikampf um Platz vier. Andrina Gugger, Benjamin Meier und Enzo Zeferini müssen nach Startkollision ihr Rennen schon frühzeitig beenden.

Leimer muss sich bis in Runde fünf gedulden, ehe ihm im Infield gegen Trummer das Überholmanöver gelingt. Rasch steigert er nun die Pace und verringert den Rückstand auf Böse, der sich in der Zwischenzeit vorne etwas davongemacht hat. Leimer benötigt nur gerade drei Runden, um die Lücke zu schliessen. Vorerst folgt nun Leimer seinerseits dem Topkart-Fahrer, wie dieser in Lauf 1, und wartet auf die Gelegenheit zum Angriff auf die Spitze. Diese bietet sich kurz vor Schluss, Leimer überrumpelt Böse im Infield mit einem raschen Innenvorstoss, der ihn gleich an Böse vorbei bringt.

Mittlerweile sind nun aber auch Simon Trummer und Ronnie Theiler zur Spitze aufgerückt. In der letzten Runde entbrennt somit gar ein Vierkampf um den Sieg, den aber Fabio souverän zu seinen Gunsten entscheidet. Böse rettet P2 vor Trummer und Theiler, Renan Batista und Sandro Mazzola belegen mit etwas Abstand die nächsten Plätze. Christopher Zanella, der mit kämpferischer Fahrt über längere Zeit ebenfalls auf aussichtsreicher Position gelegen hat, scheidet nach Abflug in der Zielkurve vorzeitig aus dem Rennen aus.

3. Lauf Junior:   Souveräner Start-Ziel Sieg für Leimer

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Leimer in 41.062 (Rde 15), 72.330 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 15

Fabio Leimer

Wetter:

schön, 16 0

     

Fabio verteidigt die Führung beim Start zum dritten Lauf trotz Vorstoss von Simon Trummer und Renan Batista, die auf der Innenlinie einen ausgezeichneten Start vorlegen. Sebastian Böse hingegen wird weit durchgereicht und erscheint lediglich als Neunter aus der Startrunde. Doch Böse macht sich unverzüglich daran, das verlorene Terrain wieder wettzumachen und kämpft sich Runde um Runde wieder nach vorne. Starke Gegenwehr leistet dabei Michèl Stocker, doch schliesslich muss sich auch der Tony-Pilot dem heute bestens disponierten Deutschen beugen. Wenig später erleidet Matthias Meier dasselbe Schicksal, gefolgt von Renan Batista. Böse liegt somit bereits wieder auf dem ausgezeichneten dritten Platz.

Schon in der Startphase des Rennens kollidieren Sandro Mazzola und Ronnie Theiler in der Fahrerlager-Kurve. Während Mazzola's Rennen damit bereits zu Ende ist, kann Theiler nochmals ins Rennen eingreifen, allerdings auf aussichtsloser Position im Hinblick auf die Spitzenplätze. Theiler's Chancen auf Verteidigung des zweiten Gesamtranges schwinden damit weiter, zumal Trummer heute - trotz lädierten Handgelenks - eine tolle Vorstellung zeigt.

Die Positionen in diesem dritten Lauf sind recht früh bezogen, Leimer holt sich einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg mit etwas Vorsprung auf Simon Trummer. Sebastian Böse erreicht das Ziel ebenfalls allein fahrend vor Renan Batista, Matthias Meier und Michèl Stocker, der trotz zahlreicher Angriffe nicht mehr an seinem Rivalen vorbeikommt.

4. Lauf Junior:   Leimer beendet auch das letzte Rennen als Sieger

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Fabio Leimer in 41.148 (Rde 8), 72.178 km/h

15 Runden à 0.825 km = 12.375 km

Leader:

1 - 15

Fabio Leimer

Wetter:

Schön, 16 0

     

Ein problemloser Start katapultiert Fabio Leimer auch beim abschliessenden Rennen gleich in Front. Simon Trummer und Renan Batista vermögen vorerst am schnellsten zu folgen, doch Batista verliert rasch den Anschluss an das Führungsduo. Mit einem sichtlich schlecht funktionierenden Chassis hält er den nachfolgenden Verkehr auf, der sich hinter ihm zu stauen beginnt. Michèl Stocker und Sebastian Böse gelingt es denn auch bald, im Infield am Brasilianer vorbei zu ziehen, wenig später folgen auch Matthias Meier, Ronnie Theiler und Sandro Mazzola.

Sebastian Böse demonstriert nun erneut eine tolle Aufholjagd, die ihn auch bald wieder in Tuchfühlung mit dem Spitzenduo bringt. Eine Tempoverschärfung Leimers reisst nun aber die Spitze wieder auf, Trummer ist in der Folge vollauf mit der Verteidigung des zweiten Platzes gegen Böse beschäftigt. Trotz aller Gegenwehr findet Böse jedoch bald eine Lücke und sticht am Kosmic-Fahrer vorbei auf die erste Verfolgerposition.

Trummer scheint vorerst geschlagen und verliert nun den Kontakt zu Böse. Doch in der Schlussphase kann Trummer plötzlich nochmals zulegen, reduziert den Abstand wieder und kämpft sich gar nochmals ins Heck von Böse. Nun fackelt Trummer nicht lange, presst sich auf der letzten Rille erneut an Böse vorbei und erobert sich nach eindrücklicher Vorstellung doch noch Platz zwei hinter dem heute tadellos fahrenden Fabio Leimer.

Die weiteren Plätze gehen noch an Stocker, Matthias Meier, Theiler, Mazzola und die in der Schlussphase aufdrehende Andrina Gugger, die am Ende noch über Zanella, Zeferini und Manna triumphiert. Renan Batista fällt nach unglücklicher Vorstellung noch bis auf Rang 12 zurück, gefolgt von Oliver Donath und Biaggio Carelli.

In der Gesamtwertung holt sich Fabio Leimer den erwarteten Gesamtsieg mit dem hervorragenden Schlussergebnis von 2 Punkten. Simon Trummer (31) gelingt es mit der tollen Tagesleistung, noch an Ronnie Theiler (34) vorbei auf Platz zwei vorzustossen. Renan Batista (50) verteidigt denkbar knapp Platz vier gegen Sebastian Böse (51) und Sandro Mazzola (59).

Herzliche Gratulation an Fabio zur tollen Gesamtleistung und die überlegenene Titelverteidigung im Dream Kart Cup.

Kategorie Openmini:  Gesamtsieg Eberles trotz Tages-Dominator Rosa

Die Kategorie Openmini wird bisher durch Pascal Eberle dominiert, der allerdings das erste Rennen in Wohlen ausgelassen hat und somit keine Streichresultate mehr hergeben kann. Trotz dieses Handicaps muss Eberle aufgrund der bisherigen Vorstellungen in Wohlen auch für den Gesamtsieg favorisiert werden, allerdings darf er sich keine Ausfälle leisten.

1. Lauf Openmini:   Überlegene Vorstellung von Riccarco Rosa

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Rosa in 44.695 (Rde 4), 66.450 km/h

12 Runden à 0.825 km = 9.900 km

Leader:

1 - 12

Riccardo Rosa

Wetter:

Leicht bewölkt, 13 0

     

Nachdem Riccardo Rosa schon das Zeitfahren mit dem gewaltigen Vorsprung von 0.7 sec vor Walser, Eberle und Suriano gewonnen hat, lässt er auch im Rennen nichts anbrennen. Vom Start weg jagt Rosa unwiderstehlich vorne weg. Den anderen Piloten bleibt lediglich noch der Kampf um Platz zwei.

Der hat es aber dafür in sich. Stefano Suriano, Roger Walser und Pascal Eberle umrunden im Trio und auf engstem Raum den Kurs, wobei sich Walser und Eberle häufig auf P3 und P4 abwechseln. Für die Schlussphase darf einiges erwartet werden.

Die Schlussphase ist denn auch von viel Hektik geprägt. Die Verfolgergruppe läuft in Runde 10 auf die Spitzengruppe des gleichzeitig gestarteten Mini-Feldes auf. Bei der Überrundung dieses Pulks verliert Roger Walser den Kontakt zu Suriano und Eberle, die sich in der Folge als Duo auf die letzten beiden Runden machen.

Doch auch Suriano ereilt das Schicksal kurz vor Schluss. In der Kurve nach der Zielgeraden bricht sein Heck aus, worauf Stefano in die Reifenstapel katapultiert wird und das Rennen aufgeben muss. Eberle erbt somit mit viel Glück Platz zwei und ist weiter auf gutem Weg zum Gesamtsieg. Walser wird am Ende noch von Mike Steinmann abgefangen und muss sich nach guter Vorstellung mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

2. Lauf Openmini:   Rosa erneut ohne Gegner

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Rosa in 44.959 (Rde 4), 66.060 km/h

12 Runden à 0.825 km = 9.900 km

Leader:

1 - 12

Riccardo Rosa

Wetter:

Schön, 15 0

     

An der Spitze lässt sich Lauf zwei exakt mit dem ersten Rennen vergleichen. Erneut demonstriert Riccardo Rosa eine Klasse für sich und holt sich überlegen den zweiten Start-Ziel Sieg.

Im Kampf um Platz zwei setzt sich Pascal Eberle wiederum in Szene. Rasch setzt er sich seinerseits von den restlichen Verfolgern ab und fährt einen ungefährdeten zweiten Platz ein. Doch dahinter trumpft nun der junge Australier Melvin McKee auf. Mit bravouröser Leistung hält er sowohl Joey Vignoni wie auch Roger Walser in Schach und fährt einen verdienten dritten Rang nach Hause.

Walser vermag in der Schlussphase noch gegen Vignoni und den ebenfalls nachdrängenden Thomas Frech die Oberhand zu behalten. Dahinter folgen Gianluca Hossmann und der erneut weit aufholende Stefano Suriano, der sich nach dem Malheur in Lauf 1 immerhin noch bis auf P8 nach vorne arbeiten kann.

3. Lauf Openmini:   Dritter Start-Ziel Sieg von Riccardo Rosa

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Rosa in 44.850 (Rde 4), 66.221 km/h

12 Runden à 0.825 km = 9.900 km

Leader:

1 - 12

Riccardo Rosa

Wetter:

Schön, 160

     

Welche tolle Vorstellung von Riccardo Rosa! Wiederum kennt der junge Tony-Pilot keine Gegner und macht sich vom Start weg aus dem Staub. Rosa fährt sozusagen in einer eigenen Kategorie.

Hinter dem Dominator ist es erneut Pascal Eberle, der dem Verfolgerfeld den Stempel aufdrückt. Diesmal vermag er sich vorerst zwar nicht abzusetzen, doch auch in der Verfolgergruppe macht er klar den stärksten Eindruck. Eine Zeitlang heften sich Melville McKee und Roger Walser an die Fersen Eberles, doch ihn nachhaltig zu bedrängen schaffen sie nicht. Bald reisst denn auch eine Lücke auf, und Eberle beendet das Rennen allein fahrend als erster Verfolger Rosas.

Roger Walser und Melville McKee können sich allerdings ihrer Plätze 3 und 4 noch lange nicht sicher sein. Von hinten nahen nun Hossmann und Suriano, die vehement nach vorne drängen. Walser gelingt es, sich auf P3 zu verteidigen, doch McKee muss das schnelle Duo bald passieren und ziehen lassen.

4. Lauf Openmini:   Vierter Sieg und makellose Bilanz von Rosa

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Rosa in 45.085 (Rde 6), 65.876 km/h

12 Runden à 0.825 km = 9.900 km

Leader:

1 - 12

Riccardo Rosa

Wetter:

Schön, 160

     

Auch das vierte und letzte Rennen lässt keine Zweifel offen, welcher Fahrer das Openmini-Rennen gewinnen würde. Riccardo Rosa zieht in der gewohnten Manier vom Start weg auf und davon. Mit dem Quali-Sieg, vier schnellsten Rennrunden sowie vier Start-Ziel Siegen legt er eine völlig makellose Bilanz vor.

Das Rennen der übrigen Fahrer beschränkt sich wie gehabt im Kampf um Platz zwei hinter Rosa. Erneut setzt sich Pascal Eberle gut in Szene, womit ihm auch der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen sein dürfte. Mit Stefano Suriano und Joey Vignoni scheiden zudem in der Startphase zwei Gegner aus, wobei vor allem der Ausfall Surianos Eberles Position begünstigt.

Eberle kann es denn auch etwas ruhiger angehen lassen. Zwar kämpft er vorerst erneut mit Roger Walser um P2, lässt aber im weiteren Rennverlauf zu, dass zwischenzeitlich Roger Walser und am Ende dann Hossmann auf P2 vorstossen. Am Ende ist es Hossmann, der diesmal hinter Rosa Rang zwei belegt, gefolgt von Eberle, KcKee, Walser und Steinmann.

In der Gesamtwertung zeigt sich somit das erwartete Bild an der Spitze. Pascal Eberle triumphiert nach seiner soliden Leistung mit 11 Punkten, auf Rang zwei stösst nun aber nach Surianos Ausfall Riccardo Rosa vor (26), Suriano muss sich mit 28 Punkten und Platz drei zufrieden geben. Doch für sein erstes Kartjahr zeigt der junge Pilot bereits hervorragende Leistungen und dürfte nicht den letzten Pokal in Empfang nehmen.

Kategorie Mini:  Dominanz von Schmidt und Bäriswyl

In der Kategorie Mini steht Jeffrey Schmidt nach seinen eindrücklichen Vorstellungen in den beiden ersten Wohlen-Austragungen bereits vorzeitig als Gesamtsieger fest. Kann er heute wohl eine ähnlich gute Leistung zeigen?

1. Lauf Mini:   Schmidt bleibt Sieger im Kampf mit Bricman und Bäriswyl

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Schmidt in 49.803 (Rde 10), 59.603 km/h

12 Runden à 0.825 km = 9.900 km

Leader:

1 - 4

Claudio Thoma

Wetter:

Leicht bewölkt, 13 0

 

5 - 12

Jeffrey Schmidt

Das zusammen mit der Kategorie Openmini gestartete Rennen sieht zunächst Claudio Thoma in Front. Thoma vermag sich zuerst leicht abzusetzen, doch bald hängen ihm Jeffrey Schmidt und Alain Bäriswyl im Nacken. Im Dreikampf dreht sich Thoma am Ende der Gegengerade von der Bahn und muss das Rennen in Runde 5 aufgeben.

Somit ist der Weg frei für Jeffrey Schmidt. Mit schnellen Runden versucht er, sich von Bäriswyl und dem aufgerückten Fabian Bricman zu lösen, doch dies gelingt ihm vorerst nicht. Bricman und Bäriswyl hängen wie die Kletten an Schmidt dran, am Ende überquert Schmidt jedoch trotzdem als Sieger die Ziellinie.

2. Lauf Mini:   Bäriswyl diesmal vor Schmidt und Bricman

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Thoma in 49.716 (Rde 8), 59.739 km/h

12 Runden à 0.825 km = 9.900 km

Leader:

1 - 7

Jeffrey Schmidt

Wetter:

Schön, 15 0

 

8 - 12

Alain Bäriswyl

Der Start sieht vorerst Michael Hêche in Front, doch Jeffrey setzt sich schon nach wenigen Kurven wieder an Hêche vorbei und in Front. Erneut ist es nun Alain Bäriswyl, der von hinten Druck auf Schmidt macht, Hêche muss Meter um Meter zurückstecken und am Ende nebst Bäriswyl auch noch Bricman passieren lassen.

Schmidt dreht vorerst als Leader seine Runden, doch mit zunehmender Renndauer trumpft Alain Bäriswyl mehr und mehr auf. In Runde acht ist es dann soweit, Alain zieht an Jeffrey vorbei und holt sich verdient den Sieg im zweiten Lauf. Schmidt folgt mit wenig Abstand auf P2, gefolgt von Fabian Bricman, Michael Hêche und Claudio Thoma, der trotz schnellsten Rennrunden nicht ganz bis zur Spitze vordringen kann.

3. Lauf Mini:   Bäriswyl immer stärker, Start-Ziel Sieg im dritten Anlauf

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Schmidt in 49.803 (Rde 4), 59.605 km/h

12 Runden à 0.825 km = 9.900 km

Leader:

1 - 12

Alain Bäriswyl

Wetter:

Schön, 160

     

Alain Bäriswyl kommt immer besser in Fahrt. Im dritten Rennen setzt er sich gleich zu Beginn in Front und auch von seinen Gegnern ab. Einzig Jeffrey vermag einigermassen zu folgen, kann Alain jedoch nicht wirklich bedrängen.

Alain triumphiert somit mit einem makellosen Start-Ziel Sieg, Zweiter wird Jeffrey Schmidt vor Michael Hêche und Claudio Thoma.

4. Lauf Mini:   Bäriswyl doppelt nach

Renn-Telegramm:

Kartbahn Wohlen

Schnellste Runde:

Schmidt in 49.887 (Rde 12), 59.535 km/h

12 Runden à 0.825 km = 9.900 km

Leader:

1 - 12

Alain Bäriswyl

Wetter:

Schön, 160

     

Lauf vier ist praktisch identisch mit dem dritten Rennen der Kategorie Mini. Erneut ziehen vorne Alain Bäriswyl und Jeffrey Schmidt davon. Alain behält trotz vehementer Gegenwehr von Jeffrey die Oberhand und gewinnt auch das letzte Rennen des Tages.

Im Kampf um Platz drei umrunden Hêche, Bricman und Thoma den Kurs als unzertrennliches Trio. Am Ende behält Michael die Oberhand, allerdings nur sehr knapp vor Fabian und Claudio. Florian Thoma und Florian Cuculi beenden das Rennen ebenfalls erfolgreich auf den Plätzen 6 und 7.

Im Gesamtklassement stand Jeffrey schon vor den letzten Rennen als Sieger fest. Mit 0 Punkten zeigt er ein Glanzresultat. Auf Gesamtrang zwei stösst Alain Bäriswyl vor (27), knapp vor Michael Hêche (30) und Fabian Bricman (38).

Schlussfeier und Preisverteilung im Casino Restaurant Bären, Wohlen

Wie gewohnt trifft sich der Dream Kart Tross im Anschluss an das Finalrennen zur Schlusszeremonie und Preisverteilung. Rund 250 Personen (Piloten, Mechaniker, Veranstalter, Helfer und Angehörige) füllen den Casino-Saal im Restaurant Bären praktisch bis zum letzten Platz aus. Auf der Bühne wartet die eindrückliche Phalanx der Pokale sowie Naturalpreise auf die Übergabe an die erfolgreichsten Piloten.

Nach dem Nachtessen führt der Präsident der veranstaltenden Kartrenngemeinschaft Zürich KRGZ, Rolf Carigiet, mit gewohnt pointierten Worten durch die Schlusszeremonie. Bevor allerdings die Piloten und Pilotinnen ihre wohlverdienten Pokale in Empfang nehmen dürfen, lässt Rolf Carigiet vorab für einmal auch die unverzichtbaren Helferinnen und Helfer im Hintergrund ins Rampenlicht treten, die Rennen für Rennen um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen besorgt sind.

Dann ist aber die Reihe an den Hauptdarstellern der diesjährigen Dream Kart Cup Austragung. Voller Stolz nehmen die besten Fahrer jeder Kategorie ihre Pokale in Empfang, zudem können sie aus einem reichhaltigen Sortiment aus Naturalpreisen ihre Favoriten auswählen. Diese Naturalgaben sind von diversen Sponsoren und Gönnern zur Verfügung gestellt worden, so vom Kart Center Wohlen, der Kartbahn Wohlen, Tambo Kart, Kart Shop Rümlang, Advance Karting, ..........

Herzlichen Dank an die Adresse dieser Spender.

Noch eine kleine Zusatzbemerkung zum Schluss: Von verschiedener Seite sind kritische Einwände zur Verpflegung, zum Preis/Leistungsverhältnis sowie zum schleppenden Ablauf der Schlussveranstaltung im Casino Bären Wohlen vorgebracht worden. Insbesondere die Organisation sowie Qualität des Nachtessens kann in dieser Form wohl keinem (notabene zahlenden) Teilnehmer mehr zugemutet werden. Weder Menge, Qualität noch Handling rechtfertigten einen Preis von Fr. 28.- pro Person.

Da eine Rückkehr in den Saal des Restaurants Ochsen in Lupfig, wo bisher die Veranstaltung zur Zufriedenheit aller durchgeführt werden konnte, nicht möglich ist, sind die Veranstalter dankbar um eure Hinweise, wo in Zukunft die Schlussfeier stattfinden könnte. In der Umgebung der Kartbahn Wohlen sind geeignete Lokale / Saalbauten bekanntermassen eher rar, doch vielleicht habt ihr eine Idee für künftige Austragungen (Grössenordnung 250 bis 300 Personen, umfangreiches Parkplatzangebot für Busse / Anhänger, etc). Hinweise für einmal bitte nicht an die Kripo oder nächste Polizeidienststelle, sondern an die KRGZ Zürich. Danke für eure Ideen.

Schlussbemerkung

Mit dem Finale zum diesjährigen Dream Kart Cup ist nun bereits die vorletzte Entscheidung in der schweizerischen Kartsport-Szene gefallen. Nun stehen lediglich noch die SM-Finalläufe vom kommenden Wochenende in Wohlen auf dem Programm.

Auch wenn dabei mit Ausnahme der Kategorie A-150 alle Schweizermeister 2003 schon vorzeitig feststehen, darf doch noch einmal eine hochstehende Sportveranstaltung erwartet werden. Wir hoffen auf zahlreiche Zuschauer, um dem Finale auch einen würdigen Rahmen zu geben. Also - auf nach Wohlen!

Bis nächste Woche

Euer Doidolino doidolino@karting.ch

 

 
E-Mail Webmaster: webmaster@karting.ch
Webdesign and Programming by IPS