
Mit dem Finale zum Dream Kart Cup steht
eine weitere Entscheidung in dieser Kart-Saison an. Noch einmal ist Hochspannung
angesagt, denn mit Ausnahme der Kategorie Mini, in der Jeffrey Schmidt
bereits vorzeitig als Gewinner feststeht, kommen noch mehrere Piloten für
den Gesamtsieg in Frage.
Zum Abschluss der diesjährigen Serie erscheinen
nochmals erfreulich zahlreiche Piloten, insgesamt treten 95 Fahrer und
Fahrerinnen in den Kategorien Liz. 150 / Club 150, Liz. 160 / Club 160,
Junior, Openmini und Minian. Rolf Carigiet als Präsident der veranstaltenden
Kartrenngemeinschaft Zürich sorgt mit seinen bekannt guten Beziehungen
noch einmal für herrliches Wetter und somit beste Rennbedingungen.
Kategorie
Club 150: Überlegener Gesamtsieg
für Zehnder

Die Ausgangslage vor dem Finalrennen favorisiert
Leader Christoph Zehnder, auch wenn Colin Baumann bei den Rennen in Biesheim
mit vier Laufsiegen viel Boden wettmachen und fast zu Zehnder aufschliessen
konnte. Doch die Streichresultatregelung sowie die eindrücklichen Vorstellungen
Zehnders in den bisherigen Wohlen-Rennen sprechen zugunsten des Ostschweizers.
Zeitfahren Club 150: Dritte Wohlen-Pole für Christoph Zehnder
In der Tat dominiert Zehnder wie schon bei
den ersten beiden Dream Cup Rennen in diesem Jahr bereits das Qualifying.
Wohlen scheint klar Zehnders Piste zu sein. Seine Zeit von 40.081 bleibt
von allen Konkurrenten unerreicht, am nächsten kommen ihm Roy Grunauer
(40.135), Nino Maiolo (40.147) und der Biesheim-Crack Colin Baumann (40.400).
1. Lauf Club 150: Erster Start-Ziel Sieg für Christoph Zehnder
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Baumann
in 40.242 (Runde 8), 73.803 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 15 |
Christoph
Zehnder |
| Wetter: |
Leicht
bewölkt, 11 0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Der Start des 26-köpfigen Feldes geht einwandfrei
vonstatten. Zehnder verteidigt die Spitzenposition vor Grunauer, der allerdings
nach der Startkurve in eine Kollision mit dem beim Start weit nach vorn
gestossenen Hans-Peter Mezzadri verwickelt wird. Grunauer wie auch Mezzadri
verlieren in der Folge viel an Terrain.
Hinter Zehnder reisst somit gleich eine
Lücke auf die Verfolger auf, auch Nino Maiolo findet sich nun allein fahrend
auf Platz zwei wieder. Diese beiden Positionen bleiben bis ins Ziel ungefährdet,
Zehnder fügt also einen weiteren Start-Ziel Sieg zu seinen Erfolgen hinzu.
Um Platz drei entbrennt ein intensives Duell
zwischen Marcel Stutz und Antonio Manganelli, wenig dahinter folgt ein
ebenfalls im Zweikampf befindliches Duo mit Robyn Lehmann und Colin Baumann.
Nach dem Zusammenschluss dieser beiden Verfolger-Duos wächst der Druck
auf Stutz noch weiter, und in Turn vier muss er seine Gegner schliesslich
im Infield innen durch schlüpfen lassen. Kurz darauf gerät Stutz am Ende
der Geraden gar von der Piste und scheidet somit endgültig aus dem Kampf
um die vorderen Plätze aus.
Manganelli und Lehmann können nach diesem
Vorfall Baumann ein wenig distanzieren, doch mit zunehmender Renndauer
kämpft sich dieser wieder an seine Gegner heran. Manganelli verteidigt
sich vorerst auf P3, doch in Runde 11 lässt er im Infield innen eine Spur
zu viel Raum, worauf Lehmann und Baumann sofort hineinstechen und auch
vorbeiziehen. Baumann drängt Lehmann nun mit viel Druck ebenfalls in einen
kleinen Fehler und zwängt sich kurz vor Schluss in Kurve drei am Tony-Piloten
vorbei.
Zehnder, Maiolo, Baumann, Lehmann und Manganelli
belegen also die ersten fünf Plätze in Lauf 1, dahinter folgen mit grösserem
Abstand Mirco Gervasoni, Henri Junior Humann und Marco Muggli.
2. Lauf Club 150: Zehnder erneut souverän
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Mezzadri
in 40.384 (Rde 14), 73.544 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 15 |
Christoph
Zehnder |
| Wetter: |
schön,
15 0 |
|
|
|
|
|
|
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|
Zehnder gelingt wiederum ein hervorragender
Start, gefolgt von Baumann und Lehmann. Startprobleme haben hingegen Manganelli
und Grunauer, die somit früh schon ihrer Chancen beraubt sind. Eine Massenkollision
im vorderen Verfolgerfeld reisst bei der ersten Infield-Passage das Feld
zusätzlich auseinander, worauf die unbehelligt vorne weg fahrenden Spitzenpiloten
kaum mehr gefährdet sind.
Zehnder etabliert sich allein fahrend auf
P1, mit respektvollem Abstand folgen Baumann und Lehmann im Paarlauf, wobei
Lehmann allerdings seinen Gegner nicht ernsthaft attackieren kann. Weiter
zurück umrunden Gervasoni und Mezzadri ebenfalls allein fahrend und ungefährdet
den Kurs. Die vorderen Positionen sind also frühzeitig bezogen, erst Platz
sechs ist wieder einigermassen umkämpft. Carlo Bugini behält hier im Vierkampf
gegen Humann, Chr. Seiler und Mancina schliesslich die Oberhand.
3. Lauf Club 150: Zehnder zum Dritten...
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Zehnder
in 40.597 (Rde 12), 73.158 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 15 |
Christoph
Zehnder |
| Wetter: |
schön,
16 0 |
|
|
|
|
|
|
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|
Auch beim Start zu Lauf drei lässt sich
Zehnder die Butter nicht vom Brot nehmen. Lediglich Robyn Lehmann vermag
dem hohen Anfangstempo des Ostschweizers zu folgen, dahinter reisst sofort
eine Lücke zu Bugini und Baumann auf. Baumann will die Spitze nicht untätig
ziehen lassen und attackiert daher sofort den vor ihm fahrenden Bugini - am
Ende der ersten Runde presst er sich dann auch an Bugini vorbei auf P3.
Auch Silvio D'Onofrio setzt sich nun erstmals
am heutigen Tag positiv in Szene. Nachdem er im Zeitfahren und in den ersten
beiden Läufen wenig in Erscheinung treten konnte, geht es nun deutlich
besser voran. Mit einem gewagten Überholmanöver kämpft er sich am Bahndamm
entlang aussen (!) an Bugini vorbei. Bald schliesst er gar zu Baumann auf
P3 auf und setzt diesen nun unter Druck. Gespannt verfolgen die Zuschauer
das Duell der beiden, das jedoch schliesslich nach Ausfall Baumanns auf
der Zielgeraden in Runde sieben frühzeitig zugunsten D'Onofrios entschieden
wird.
Ganz an der Spitze lässt sich Lehmann von
Zehnder nicht abschütteln. Wie eine Klette hängt Lehmann am Heck des Führenden
und verschärft zu Rennmitte gar den Druck auf den Leader. Doch Zehnder
hält unbeirrt dagegen und verteidigt P1 mit viel Kampfgeist, bevor sich
Lehmann in der zweiten Rennhälfte mit Platz zwei zufriedengibt und Zehnder
ziehen lässt.
Lauf drei wird neben dem Spitzenduell von
zahlreichen Kollisionen und Ausfällen geprägt. Am Ende erreichen hinter
Zehnder, Lehmann und D'Onofrio Mirco Gervasoni, Carlo Bugini und Patrick
Kaufmann das Ziel auf den Plätzen vier bis sechs, dahinter folgen Marco
Muggli und Raphael Rietmüller.
4. Lauf Club 150: Lehmann nach Zehnders Ausfall Sieger
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Grunauer
in 40.606 (Rde 13), 73.142 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 8 |
Christoph
Zehnder |
| Wetter: |
schön,
16 0 |
|
9 - 15 |
Robyn
Lehmann |
|
|
|
|
|
Beim vierten Start katapultiert sich Zehnder
zum vierten Mal als Führender aus dem Startgetümmel in die erste Runde.
Wieder heftet sich Lehmann ans Heck Zehnders und es zeichnet sich ein analoger
Rennverlauf mit dem Spitzenduell wie schon in Lauf drei ab, denn zu D'Onofrio
und Gervasoni öffnet sich rasch eine Lücke.
In der Tat vermag sich Zehnder auch diesmal
nicht von Lehmann zu lösen. Lehmann folgt dem Führenden wie ein Schatten,
verzichtet aber vorerst auf ernsthafte Attacken. Somit seilt sich das Duo
mehr und mehr von den Verfolgern ab, der Sieg dürfte also erneut nur über
Zehnder oder Lehmann gehen.
Schliesslich entscheidet jedoch nicht der
Kampfwille der beiden Piloten über den Sieg, sondern die Technik. Am Ende
des Bahndamms bricht abrupt und mit einem hässlichen Kreischen der Vortrieb
an Zehnders Kart zusammen - ein Kurbelwellenschaden reisst den Dominator
des Tages unglücklich aus dem Rennen. Lehmann findet sich somit auf Platz
eins wieder und fährt nun den Sieg unbehelligt und mit grösserem Vorsprung
nach Hause.
Platz zwei sichert sich Silvio D'Onofrio,
der im Tagesverlauf stärker und stärker wird. Mirco Gervasoni verteidigt
Rang drei gegen Raphael Rietmüller und Marco Muggli, die bis zum Ende des
Rennens in Schlagdistanz bleiben. Davide Mancina folgt allein fahrend auf
P6 vor einer umfangreichen Kampfgruppe mit De Vivo, Bugini, Seiler, Manganelli,
Kälin, Maiolo, Grunauer und Kaufmann, die das Publikum mit packenden Fights
ebenfalls noch bestens unterhält.
Auch Colin Baumann wird erneut vom Pech
verfolgt und scheidet zu Rennhälfte aus, somit ist neben Zehnder auch der
Zweitplatzierte in der Gesamtwertung am Ende nur noch Zuschauer.
Trotz des Ausfalls im letzen Lauf sichert
sich Christoph Zehnder also überlegen und verdient mit 16 Zählern den Gesamtsieg
im diesjährigen Dream Kart Cup. Insbesondere am heutigen letzten Renntag,
aber auch bei den ersten Rennen in Wohlen überstrahlte der routinierte
Ostschweizer alle seine Konkurrenten. Colin Baumann vermag mit 30 Zählern
Gesamtrang zwei gegen Robyn Lehmann (34) zu verteidigen, dahinter folgen
mit klarem Abstand Grunauer (69), Bugini (78) und Maiolo (80) auf den Rängen
vier bis sechs.
Kategorie Lizenzierte 150: Wettsteins Triumph

In der Kategorie Liz. 150 kommen vor dem
Finale noch 4 Fahrer bzw. Fahrerinnen für den Gesamtsieg in Frage. Wettstein,
Caviezel, Zaugg und Frey liegen nur durch 6 Punkte getrennt sehr eng beisammen.
Da Rahel Frey jedoch ihre wohlverdienten Ferien geniesst und Adrian Zaugg
nach der kürzlich erfolgten Qualifikation der BMW ADAC Talentsichtung
in Valencia seine Prioritäten neu ausrichtet, findet der Titelkampf nur
noch zwischen Marco Wettstein und Michaela Caviezel statt.
Zeitfahren Lizenzierte 150: Caviezel setzt sich vor Wettstein auf Pole
Die beiden Titelaspiranten dominieren von
Beginn weg diesen Renntag. Michaela (39.287) bleibt im Qualifying siegreich
vor ihrem Rivalen, der sich mit 39.421 ebenfalls auf Startreihe 1 fährt.
Fabian Stutz (39.936) und Raphael Thoma (39.980) folgen mit Respektabstand
auf die beiden Cracks.
1. Lauf Lizenzierte 150: Wettstein Sieger im Duell mit Caviezel
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Wettstein
in 39.582 (Rde 9), 75.034 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 15 |
Marco
Wettstein |
| Wetter: |
Leicht
bewölkt, 13 0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Fabian Stutz gelingt von Startplatz drei
aus ein toller Sprint bis zur ersten Kurve, wo er sich neben Wettstein
und Caviezel als Leader innen durch pressen kann. Doch noch vor Ende des
ersten Umlaufs vermag Wettstein erfolgreich zu kontern, ein trockener Angriff
in der engen Zielkurve bringt den Birel-Piloten wieder in Front. Auch Caviezel
tut es ihm eine Runde später gleich, nachdem Stutz am Ende der Zielgeraden
die Türe etwas zu weit offen lässt.
Wettstein hat sich allerdings in der Zwischenzeit
vorne ein paar Meter abgesetzt, Michaela powert sich innerhalb von vier
Runden jedoch wieder an den Leader heran. Fabian Stutz fällt nun mehr und
mehr zurück und gerät kurze Zeit später von den nachfolgenden Thoma, Cicciello
und Müller unter Druck. Stutz wehrt sich jedoch mit allen Kräften gegen
die Überholung und verteidigt Rang drei bis zum Schluss, hält aber die
Verfolgergruppe minimal auf, so dass auch Hansruedi Rohner noch aufzuschliessen
vermag.
Nun ist der Kampf in dieser Gruppe so richtig
lanciert. Rohner zeigt sich sehr aufsässig und kämpft sich innert kurzer
Zeit bis auf Rang vier hinter Stutz nach vorne. Müller, Cicciello und Thoma
haben das Nachsehen, für Müller endet der Kampf in dieser Gruppe gar mit
dem Abflug in der Zielkurve.
An der Spitze entwickelt sich nach dem Wiederaufschliessen
von Michaela ebenfalls ein packendes Duell um den Sieg. Wettstein ist jedoch
abgebrüht genug, um die wiederholten Attacken von Caviezel allesamt abblocken
zu können. Am Ende bleibt Wettstein knapp Sieger vor der schnellen Bündnerin.
2. Lauf Lizenzierte 150: Und wieder Wettstein.
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Wettstein
in 39.549 (Rde 121), 75.097 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 15 |
Marco
Wettstein |
| Wetter: |
Leicht
bewölkt, 16 0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Wettstein gelingt ein Blitzstart, während
Caviezel erneut eine Position gegen Stutz verliert. Allerdings kann sich
Stutz erneut nur während zweier Runden vor Caviezel halten, danach schlüpfen
Caviezel und auch Rohner im Infield innen an Stutz vorbei. Rohner geht
allerdings wenige Meter später in der Fahrerlagerkurve die Strasse aus,
der Dreher wirft ihn auf den letzten Platz zurück und ohne Chancen auf
einen Spitzenplatz hetzt er dem Feld hinterher.
Wettstein hat sich nun jedoch entscheidend
vorne aus dem Staub gemacht. Rund drei Sekunden beträgt mittlerweile schon
sein Vorsprung, und Caviezel vermag die Lücke diesmal nicht mehr zu schliessen.
Somit holt sich Wettstein seinen zweiten Sieg und zementiert damit seinen
Anspruch auf den Gesamtsieg im Dream Kart Cup.
Auch hinter Wettstein und Caviezel sind
die Positionen schon bald bezogen. Cicciello folgt bald allein fahrend
vor Thoma und Stutz, nachdem Franco Albanese und Oliver Widmer, die vorerst
noch auf Tuchfühlung mit der Verfolgergruppe waren, duch Kollision ausscheiden
bzw. weit zurück fallen. Sandro Albanese muss mit gebrochenem Auspuff ebenfalls
vorzeitig aufgeben. Widmer kämpft sich immerhin nochmals bis zu Fabian
Stutz nach vorne, doch sein Angriff in der Schlussrunde verläuft erfolglos.
3. Lauf Lizenzierte 150: Ein weiteres Duell Wettstein / Caviezel
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Caviezel
in 39.617 (Rde 13), 74.968 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 15 |
Marco
Wettstein |
| Wetter: |
schön,
16 0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Wieder gelingt Wettstein ein Blitzstart,
der ihm erlaubt, sich vom Gerangel im Feld fernzuhalten. Caviezel kann
sich diesmal auf Platz zwei behaupten, hat aber bereits einige Meter Distanz
zum Leader. Doch Michaela beisst ins Lenkrad und zoomt sich bis zu Rennhälfte
wieder an Wettstein heran. Doch Wettstein stellt erneut unter Beweis, wie
schwer an ihm vorbeizukommen ist. Mit geschickter Linienwahl vereitelt
Wettstein alle Attacken Caviezels und wischt am Ende wenige Zentimeter
vor Michaela unter der Zielflagge durch. Mit dem dritten Sieg in Folge
sichert sich Wettstein damit ein Rennen vor Ende der Finalläufe bereits
vorzeitig auch den Gesamtsieg im Dream Kart Cup.
Hinter dem packenden Duell an der Spitze
verblasst das Geschehen im nachfolgenden Feld etwas. Patrick Cicciello
etabliert sich wie schon im Rennen zuvor allein fahrend auf P3, dahinter
setzt sich Rohner nach kämpferischer Vorstellung gegen Raphael Thoma und
Franco Albanese durch. Auf den weiteren Plätzen erreichen Stutz, Müller
und Widmer das Ziel.
4. Lauf Lizenzierte 150: Wettstein mit reiner Weste zum Gesamtsieg
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Wettstein
in 39.892 (Rde 10), 74.451 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 15 |
Marco
Wettstein |
| Wetter: |
schön,
16 0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Gegen Wettstein ist heute kein Kraut gewachsen.
Wiederum katapultiert sich der Birel-Pilot sofort beim Start in Front,
seine einzige heutige Gegnerin, Michaela Caviezel, wird hingegen in der
ersten Kurve etwas abgedrängt und findet sich voerest lediglich auf Platz
fünf wieder. Cicciello, Thoma und Stutz haben sich hinter Wettstein auf
die ersten Verfolgerplätze emporgekämpft.
Caviezel gibt jedoch nicht auf. Runde für
Runde kämpft sie sich wieder einen Platz nach vorne, wobei sie sich die
Zielgerade als Lieblingsstelle zum Überholen ihrer Gegner ausgesucht hat.
Lediglich gegen Raphael Thoma tut sie sich sehr schwer, doch in Runde 10
passiert sie auch noch diesen Gegner. Nun liegt Caviezel wieder auf P2,
doch Wettstein ist mittlerweile über alle Berge. Mit einem Vorsprung von
fast 10 sec deklassiert er im Finallauf sämtliche Gegner, profitiert dabei
allerdings vom zeitraubenden Kampf auf den Verfolgerplätzen.
Hinter Caviezel und Thoma zeigt Cicciello
erneut eine gute Leistung und verteidigt P4 vor Rohner, Müller und Sandro
und Franco Albanese. Oliver Widmer wie auch Fabian Stutz scheiden vorzeitig
aus dem Rennen aus.
Marco Wettsteins Sieg in der Gesamtwertung
fällt nach der heutigen eindrücklichen Leistung hoch verdient aus. Mit
13 Zählern distanziert er die Zweitplatzierte des Gesamtklassements, Michaela
Caviezel (23), doch noch deutlich. Oliver Widmer profitiert vom Fernbleiben
Zaugg's und Frey's und rückt trotz unglücklicher Tagesleistung auf Rang
drei nach vorn (52). Hansruedi Rohner (60) und Patrick Müller (89) folgen
auf den nächsten Plätzen.
Kategorie Club 160 / Lizenzierte 160: Carigiet
und Meier im Glück

In den beiden schweren Kategorien sind die
Entscheidungen um den Gesamtsieg ebenfalls noch offen. Insbesondere bei
den Club-Piloten herrscht Hochspannung, liegen Willi Meier und Mark Benz
doch punktegleich zusammen an der Spitze, zudem lauert Peter Corte noch
in aussichtsreicher Position.
Bei den Lizenzfahrern ist hingegen Reto
Carigiet deutlicher Favorit auf den Siegerpokal, Brändli und auch Girault
weisen bereits einen grösseren Rückstand auf Carigiet auf.
Zeitfahren Club 160 / Liz. 160: Knappe Entscheidung, Carigiet auf Pole
Die Rennleitung lässt die Piloten der beiden
160-kg Kategorien erneut gemeinsam starten. Reto Carigiet gelingt dabei
in 40.000 die beste Rundenzeit, allerdings holt er die Pole nur hauchdünn
vor Brändli (40.005), Lindegger (40.068) und Girault (40.098). Auch Club-Pilot
Benz ist mit 40.102 und Startplatz fünf ganz dicht dran.
1. Lauf Club 160 / Liz. 160: Carigiet mit Endspurt Sieger gegen Brändli
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Carigiet
in 40.248 (Rde 12), 73.792 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 12 |
Andreas
Brändli |
| Wetter: |
Leicht
bewölkt, 12 0 |
|
13 - 15 |
Reto
Carigiet |
|
|
|
|
|
Reto Carigiet verteidigt vorerst seine
Pole, doch am Ende der Gegengeraden presst sich Brändli noch in der ersten
Runde innen vorbei an die Spitze. Lombardi und Fröhlich scheiden ebenfalls
in der Startrunde aus, somit lichtet sich das Feld der Lizenz-Fahrer bereits
frühzeitig.
Brändli legt nun eine enorme Start-Pace
auf den Asphalt und seilt sich unwiderstehlich vorne ab. Carigiet und auch
die nachfolgenden Lindegger, Girault und Schumacher haben dem vorerst nichts
entgegenzusetzen, El Ninio scheint uneinholbar dem Sieg entgegen zu fahren.
Doch mit zunehmender Renndauer wendet sich das Blatt frappant. Carigiets
Kart baut mehr und mehr auf, während sich Brändli an der Spitze nun sichtlich
schwerer tut. Mit Riesenschritten zoomt sich Carigiet nun wieder an den
Führenden heran und schliesst in Runde 13 gar auf. Brändli hat nun keine
Chance mehr gegen Carigiet, der sogleich die Führung übernimmt. Immerhin
vermag Brändli noch den ebenfalls aufgerückten Girault in Schach zu halten.
Auch bei den Club-Piloten ist der Sieg in
diesem Rennen umstritten. Mark Benz kann wohl vor Willi Meier starten,
doch Meier kann sich nach gutem Start doch vorerst vor seinen schärfsten
Rivalen setzen. Über mehrere Runden liegen die beiden im direkten Schlagabtausch,
an dem sich zudem mit Peter Corte auch noch der dritte Aspirant auf den
Gesamtsieg beteiligt. Am Ende setzt sich jedoch Mark Benz recht deutlich
durch und vermag sich gar noch bis ans Heck von Girault nach vorne zu kämpfen.
Nach Runde 1 heisst es also: Vorteil Benz.
2. Lauf Club 160 / Liz. 160: Girault und Corte siegreich
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Carigiet
in 40.296sec (Rde 11), 73.705 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 |
Reto
Carigiet |
| Wetter: |
sonnig,
15 0 |
|
2 - 15 |
Alexandre
Girault |
|
|
|
|
|
Carigiet behauptet auch in Lauf zwei vorerst
die Führung, doch wie im ersten Rennen muss er die Spitze schon nach kurzer
Zeit wieder hergeben. Diesmal ist die Reihe jedoch an Girault, der sich
nach einer Runde am Ende der Geraden an Carigiet vorbeipresst. Carigiet
wird nun etwas abgedrängt, was auch Brändli erlaubt, an Giraults Heck an
Carigiet vorbeizuschlüpfen.
Das Duo Girault / Brändli seilt sich nun
vorne etwas ab, Carigiet beschränkt sich vorerst darauf, die nachdrängenden
Willi Meier, Peter Corte und Gianluca Lombardi in Schach zu halten, was
auch problemlos gelingt. Doch zu Rennmitte baut Carigiets Kart wiederum
deutlich auf, was ihm erlaubt, sich wieder ans Leader-Duo heranzukämpfen.
In Runde 9 ist der Anschluss wieder geschafft, nun liegt also wieder ein
Trio in Front.
Brändli ist nun in Zugzwang, will er noch
um den Gesamtsieg mitreden. Er lanciert nun zunehmend Angriffe auf Leader
Girault, die jedoch vom Romand pariert werden. Bald muss Brändli wieder
zurückstecken, was Girault erlaubt, vorne nun gar alleine wegzuziehen.
Girault holt sich also den Sieg in Lauf zwei, Brändli hält bis zum Ende
immerhin Carigiet in Schach, der zudem wegen Verlust seines Transponders
in der letzten Runde gar noch auf Rang 14 relegiert wird. Lombardi rückt
somit auf P3 nach.
Dramatisch verläuft auch das Rennen der
Club-160 Fahrer. Bereits kurz nach dem Start kollidieren Benz und Lindegger,
worauf Benz als Letzter mit grossem Rückstand hinter dem Feld herwetzt.
Dies kommt natürlich seinen Gegnern Corte und Meier sehr gelegen. Corte
holt sich nun den Kategoriensieg vor Meier und Farese. Benz kassiert mit
Rang neun schmerzhafte Punkte im Kampf um den Gesamtsieg. Somit heisst
es nun: Vorteil Meier.
3. Lauf Club 160 / Liz. 160: Umstrittene Führung, hauchdünner Sieg für
Lombardi
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Carigiet
in 40.287 sec (Rde 14), 73.721 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 4 |
Alexandre
Girault |
| Wetter: |
Schön,
16 0 |
|
5 - 6 |
Gianluca
Lombardi |
| |
|
|
7 - 12 |
Andreas
Brändli |
| |
|
|
13 - 15 |
Gianluca
Lombardi |
Girault startet von der Pole aus problemlos
und biegt auch als Leader in Runde 1 ein. Lombardi stösst auf Kosten von
Brändli auf die erste Verfolgerposition hinter Girault nach vorne, Brändli
muss sich bis auf P6 durchreichen lassen. Doch diese unglückliche Startkonstellation
hat nun Brändlis Kampfgeist erst recht geweckt! Runde für Runde schnappt
er sich einen Gegner nach dem anderen, zuerst im Infield Schumacher, danach
am Ende der Gegengeraden Willi Meier. Kurz darauf muss sich auch Corte
hinten anstellen, somit liegen nur noch Girault und Lombardi, der sich
inzwischen an Girault vorbeigepresst hat, vor El Ninio.
Brändli setzt seinen Sturmlauf fort. Girault
muss ebenfalls am Ende der Gegengeraden dem innen durch preschenden Brändli
Platz machen, und die letzte Bastion Lombardi fällt in der Zielkurve nach
einem trockenen Antritt des CRG-Piloten. Nach eindrücklicher Aufholjagd
liegt Brändli nun in Runde sieben also wieder in Führung. Sollte der Kampf
um die Gesamtwertung doch noch einmal spannend werden? Carigiet liegt zu
diesem Zeitpunkt erst auf Rang 8.
Doch wieder schlägt bei Brändli - wie schon
so oft in dieser Saison - das Pech zu. Fehlzündungen verheissen wenig Gutes,
und tatsächlich rollt Brändli wenig später sichtlich frustriert mit defekter
Zündanlage ins Fahrerlager ab. Kaum ein Pilot ist in diesem Jahr derart
vom Pech verfolgt wie Brändli, das kann kaum mehr rationell erklärt werden.
Vielleicht sollte er einmal Knoblauch an sein Chassis hängen, um die Defekthexe
zu vertreiben...
Nach Brändlis Pech liegt nun plötzlich und
unerwartet wieder Lombardi vor Girault in Führung. Girault wittert nun
jedoch erneut seine Chance auf den Sieg und attackiert den Lütisburger
vehement. Lombardi macht sich auf den letzten Metern aber mächtig breit
und verteidigt die Spitze auf der letzten Rille. Am Ende rettet Lombardi
nur noch wenige Zentimeter ins Ziel. Der dritte Sieger im dritten Lauf
nach packendem Rennen!
Bei den Club-Fahrern zeigt erneut Peter
Corte eine bestechende Leistung und holt sich den zweiten Sieg an diesem
Tag. Willi Meier läuft allerdings auf Rang zwei ins Ziel und bleibt somit
im Kampf um den Gesamtsieg in aussichtsreichster Position. Mark Benz kämpft
sich immerhin noch bis auf Rang vier nach vorne und bleibt ebenfalls noch
auf Schlagdistanz vor dem abschliessenden Finale, muss allerdings zumindest
vier Plätze vor Meier ins Ziel kommen, um diesen noch abfangen zu können.
Vorteil Meier.
4. Lauf Club 160 / Liz. 160: Reto Carigiet krönt Gesamtsieg mit Laufsieg
im Final
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Carigiet
in 40.326 sec (Rde 9), 73.650 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 13 |
Peter
Corte |
| Wetter: |
Leicht
bewölkt, 14 0 |
|
14 - 15 |
Reto
Carigiet |
|
|
|
|
|
Der Start zum Finale verläuft überaus hektisch!
Nach einem Startgerangel erscheint zuerst Jürg Schumacher als Leader, doch
auf der Gegengeraden ist es an Lombardi, kurz an Jürg vorbei in Front zu
gehen. Doch schon zwei Kurven später pressen sich im Infield Peter Corte
und Georg Lindegger am Birel-Fahrer vorbei an die Spitze.
Nun kehrt vorerst ein wenig Ordnung ins
Feld ein. Corte und Lindegger zeigen vorne eine eindrückliche Start-Pace,
dicht gefolgt von Girault und Lombardi. Schumacher und Carigiet jagen mit
etwas Abstand hintennach, bald schliesst auch Brändli nach starker Startrunde
zu den beiden auf. Willi Meier hält sich derweil vor seinem Rivalen Mark
Benz und steuert dem Gesamtsieg in der Club-Kategorie entgegen. Benz scheidet
zudem gar in der Anfangsphase des Rennens aus, somit steht Meier als Gesamtsieger
definitiv fest.
Corte kann sich gegen Rennmitte kurzzeitig
gar leicht von den Verfolgern lösen, wird aber bald wieder eingeholt. Lindegger
und auch Girault finden aber keinen Weg am erstaunlich schnellen Club-Piloten
vorbei.
Nun richtet sich die Aufmerksamkeit aber
mehr und mehr auf Reto Carigiet, der unwiderstehlich nach vorne drängt.
In Runde 9 hängt er bereits im Heck von Girault und findet auch bald die
Lücke am Romand vorbei. Lindegger vermag Carigiet noch kurze Zeit Paroli
zu bieten, doch in der Zielkurve setzt sich der Routinier mit einem trockenen
Angriff durch. Auch der bislang Führende Peter Corte muss sich in der vorletzen
Runde dem Schlussangriff Carigiets beugen, somit krönt Reto seine tadellose
Saison- und Tagesleistung mit einem standesgemässen Sieg. Peter Corte siegt
seinerseits überlegen in der Club-Kategorie.
Die Gesamtwertung präsentiert sich am Ende
bei den Lizenzfahrern also wie folgt: Reto Carigiet holt sich den Siegerpokal
mit dem Glanzresultat von 7 Punkten, mit ihm aufs Podest steigen Girault
(24) und der Pechvogel Brändli (31). Lombardi (35), Lindegger (47) und
Schumacher (59) belegen die folgenden Plätze.
In der Kategorie Club 160 triumphiert am
Ende Willi Meier (25), Peter Corte rückt nach seinen drei Tagessiegen noch
auf P2 nach (27), dicht gefolgt vom heute unglücklich kämpfenden Mark Benz
(31). Auf den weiteren Plätzen folgen Leo Gmür (40), Antonio Farese (46)
und Thomas Gubler (52).
Kategorie
Junior: Solide Leistung und Gesamtsieg
Leimers

In der Kategorie Junior ist Fabio Leimer
vor dem abschliessenden Finale eindeutiger Favorit auf den Gesamtsieg.
Nur im Extremfall kann der junge Rothrister von Trummer und Theiler noch
abgefangen werden, doch wer Fabio kennt, weiss, dass er sich die Butter
nicht mehr vom Brot nehmen lassen wird, ausserdem zeigt Leimer seit Monaten
eine eindrückliche Form, die er auch mit dem Schweizermeister-Titel vor
zwei Wochen untermauert hat.
Zeitfahren Junior: Sebastian Böse hauchdünn vor Leimer
Von den 18 Junior-Piloten zeigt für einmal
der junge Deutsche Sebastian Böse die schnellste Runde im Qualifying, allerdings
bleibt Böse mit 40.643 nur hauchdünn vor Leimer (40.654). Die gefahrenen
Zeiten dürfen als hervorragend gewertet werden und würden gar im Feld der
Club 150 Piloten, die mit den selben Reifen ausgestattet sind, für einen
Startplatz im ersten Drittel des Feldes ausreichen! Hinter Böse und Leimer
qualifizieren sich Simon Trummer (40.799) und Renan Batista (40.860) für
Startreihe zwei.
1. Lauf Junior: Böse mit Schlussangriff gegen Leimer erfolgreich
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Böse
in 40.830 (Rde 7), 72.741 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 13 |
Fabio
Leimer |
| Wetter: |
Leicht
bewölkt, 13 0 |
|
14 - 15 |
Sebastian
Böse |
|
|
|
|
|
Das Feld startet vorerst ohne grössere Probleme,
Fabio Leimer gelingt auf der linken Seite ein hervorragender Start, der
ihn trotz der benachteiligten Aussenlinie am Ende vor Böse in Führung katapultiert.
Böse hängt sich aber sogleich ins Heck seines Kameraden, in der Folge umrunden
die beiden den Kurs dicht hintereinander, jedoch vorerst ohne klar erkennbare
Attacken des Zweitplatzierten.
Sandro Mazzola und Benjamin Meier kollidieren
kurz nach dem Start in Kurve zwei, für beide bedeutet dies das sofortige
Aus.
Hinter den beiden Spitzenfahrern folgt Renan
Batista, der sich beim Start gegen Simon Trummer durchgesetzt hat. Batista
hält sich vorerst auf dieser Position, sieht sich aber im weiteren Rennverlauf
mehr und mehr von Trummer bedrängt, der den Platzverlust wieder wettmachen
möchte. Kurz vor Rennende gelingt dem jungen Berner Oberländer denn auch
das entsprechende Überholmanöver gegen Batista.
Zurück zur Spitze: Das Duo Leimer / Böse
liegt nach wie vor mit deutlichem Vorsprung an der Spitze. Kurz vor Schluss
greift Böse, der bislang abwartend hinter Leimer hergefahren ist, den Führenden
an. Leimer leistet wenig Gegenwehr, schliesslich reicht ihm auch ein zweiter
Platz für die vorzeitige Sicherung des Gesamtsiegs. Böse siegt also vor
Leimer, Trummer, Batista, Theiler, Zanella und Andrina Gugger.
2. Lauf Junior: Leimers geglückte Revanche gegen Böse
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Leimer
in 40.806 (Rde 7), 72.783 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 12 |
Sebastian
Böse |
| Wetter: |
schön,
15 0 |
|
13 - 15 |
Fabio
Leimer |
|
|
|
|
|
Wieder startet Böse also auf der Pole vor
Leimer, doch diesmal bleibt der junge Deutsche vorne. Leimer muss sich
vorerst gar hinter Simon Trummer anstellen. Dahinter folgen Theiler, Batista
und Zanella im Dreikampf um Platz vier. Andrina Gugger, Benjamin Meier
und Enzo Zeferini müssen nach Startkollision ihr Rennen schon frühzeitig
beenden.
Leimer muss sich bis in Runde fünf gedulden,
ehe ihm im Infield gegen Trummer das Überholmanöver gelingt. Rasch steigert
er nun die Pace und verringert den Rückstand auf Böse, der sich in der
Zwischenzeit vorne etwas davongemacht hat. Leimer benötigt nur gerade drei
Runden, um die Lücke zu schliessen. Vorerst folgt nun Leimer seinerseits
dem Topkart-Fahrer, wie dieser in Lauf 1, und wartet auf die Gelegenheit
zum Angriff auf die Spitze. Diese bietet sich kurz vor Schluss, Leimer überrumpelt
Böse im Infield mit einem raschen Innenvorstoss, der ihn gleich an Böse
vorbei bringt.
Mittlerweile sind nun aber auch Simon Trummer
und Ronnie Theiler zur Spitze aufgerückt. In der letzten Runde entbrennt
somit gar ein Vierkampf um den Sieg, den aber Fabio souverän zu seinen
Gunsten entscheidet. Böse rettet P2 vor Trummer und Theiler, Renan Batista
und Sandro Mazzola belegen mit etwas Abstand die nächsten Plätze. Christopher
Zanella, der mit kämpferischer Fahrt über längere Zeit ebenfalls auf aussichtsreicher
Position gelegen hat, scheidet nach Abflug in der Zielkurve vorzeitig aus
dem Rennen aus.
3. Lauf Junior: Souveräner Start-Ziel Sieg für Leimer
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Leimer
in 41.062 (Rde 15), 72.330 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 15 |
Fabio
Leimer |
| Wetter: |
schön,
16 0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Fabio verteidigt die Führung beim Start
zum dritten Lauf trotz Vorstoss von Simon Trummer und Renan Batista, die
auf der Innenlinie einen ausgezeichneten Start vorlegen. Sebastian Böse
hingegen wird weit durchgereicht und erscheint lediglich als Neunter aus
der Startrunde. Doch Böse macht sich unverzüglich daran, das verlorene
Terrain wieder wettzumachen und kämpft sich Runde um Runde wieder nach
vorne. Starke Gegenwehr leistet dabei Michèl Stocker, doch schliesslich
muss sich auch der Tony-Pilot dem heute bestens disponierten Deutschen
beugen. Wenig später erleidet Matthias Meier dasselbe Schicksal, gefolgt
von Renan Batista. Böse liegt somit bereits wieder auf dem ausgezeichneten
dritten Platz.
Schon in der Startphase des Rennens kollidieren
Sandro Mazzola und Ronnie Theiler in der Fahrerlager-Kurve. Während Mazzola's
Rennen damit bereits zu Ende ist, kann Theiler nochmals ins Rennen eingreifen,
allerdings auf aussichtsloser Position im Hinblick auf die Spitzenplätze.
Theiler's Chancen auf Verteidigung des zweiten Gesamtranges schwinden damit
weiter, zumal Trummer heute - trotz lädierten Handgelenks - eine tolle
Vorstellung zeigt.
Die Positionen in diesem dritten Lauf sind
recht früh bezogen, Leimer holt sich einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg
mit etwas Vorsprung auf Simon Trummer. Sebastian Böse erreicht das Ziel
ebenfalls allein fahrend vor Renan Batista, Matthias Meier und Michèl Stocker,
der trotz zahlreicher Angriffe nicht mehr an seinem Rivalen vorbeikommt.
4. Lauf Junior: Leimer beendet auch das letzte Rennen als Sieger
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Fabio
Leimer in 41.148 (Rde 8), 72.178 km/h |
| 15
Runden à 0.825 km = 12.375 km |
Leader: |
1 - 15 |
Fabio
Leimer |
| Wetter: |
Schön,
16 0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Ein problemloser Start katapultiert Fabio
Leimer auch beim abschliessenden Rennen gleich in Front. Simon Trummer
und Renan Batista vermögen vorerst am schnellsten zu folgen, doch Batista
verliert rasch den Anschluss an das Führungsduo. Mit einem sichtlich schlecht
funktionierenden Chassis hält er den nachfolgenden Verkehr auf, der sich
hinter ihm zu stauen beginnt. Michèl Stocker und Sebastian Böse gelingt
es denn auch bald, im Infield am Brasilianer vorbei zu ziehen, wenig später
folgen auch Matthias Meier, Ronnie Theiler und Sandro Mazzola.
Sebastian Böse demonstriert nun erneut eine
tolle Aufholjagd, die ihn auch bald wieder in Tuchfühlung mit dem Spitzenduo
bringt. Eine Tempoverschärfung Leimers reisst nun aber die Spitze wieder
auf, Trummer ist in der Folge vollauf mit der Verteidigung des zweiten
Platzes gegen Böse beschäftigt. Trotz aller Gegenwehr findet Böse jedoch
bald eine Lücke und sticht am Kosmic-Fahrer vorbei auf die erste Verfolgerposition.
Trummer scheint vorerst geschlagen und verliert
nun den Kontakt zu Böse. Doch in der Schlussphase kann Trummer plötzlich
nochmals zulegen, reduziert den Abstand wieder und kämpft sich gar nochmals
ins Heck von Böse. Nun fackelt Trummer nicht lange, presst sich auf der
letzten Rille erneut an Böse vorbei und erobert sich nach eindrücklicher
Vorstellung doch noch Platz zwei hinter dem heute tadellos fahrenden Fabio
Leimer.
Die weiteren Plätze gehen noch an Stocker,
Matthias Meier, Theiler, Mazzola und die in der Schlussphase aufdrehende
Andrina Gugger, die am Ende noch über Zanella, Zeferini und Manna triumphiert.
Renan Batista fällt nach unglücklicher Vorstellung noch bis auf Rang 12
zurück, gefolgt von Oliver Donath und Biaggio Carelli.
In der Gesamtwertung holt sich Fabio Leimer
den erwarteten Gesamtsieg mit dem hervorragenden Schlussergebnis von 2
Punkten. Simon Trummer (31) gelingt es mit der tollen Tagesleistung, noch
an Ronnie Theiler (34) vorbei auf Platz zwei vorzustossen. Renan Batista
(50) verteidigt denkbar knapp Platz vier gegen Sebastian Böse (51) und
Sandro Mazzola (59).
Herzliche Gratulation an Fabio zur tollen
Gesamtleistung und die überlegenene Titelverteidigung im Dream Kart Cup.
Kategorie Openmini: Gesamtsieg Eberles
trotz Tages-Dominator Rosa

Die Kategorie Openmini wird bisher durch
Pascal Eberle dominiert, der allerdings das erste Rennen in Wohlen ausgelassen
hat und somit keine Streichresultate mehr hergeben kann. Trotz dieses Handicaps
muss Eberle aufgrund der bisherigen Vorstellungen in Wohlen auch für den
Gesamtsieg favorisiert werden, allerdings darf er sich keine Ausfälle leisten.
1. Lauf Openmini: Überlegene Vorstellung von Riccarco Rosa
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Rosa
in 44.695 (Rde 4), 66.450 km/h |
| 12
Runden à 0.825 km = 9.900 km |
Leader: |
1 - 12 |
Riccardo
Rosa |
| Wetter: |
Leicht
bewölkt, 13 0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Nachdem Riccardo Rosa schon das Zeitfahren
mit dem gewaltigen Vorsprung von 0.7 sec vor Walser, Eberle und Suriano
gewonnen hat, lässt er auch im Rennen nichts anbrennen. Vom Start weg jagt
Rosa unwiderstehlich vorne weg. Den anderen Piloten bleibt lediglich noch
der Kampf um Platz zwei.
Der hat es aber dafür in sich. Stefano Suriano,
Roger Walser und Pascal Eberle umrunden im Trio und auf engstem Raum den
Kurs, wobei sich Walser und Eberle häufig auf P3 und P4 abwechseln. Für
die Schlussphase darf einiges erwartet werden.
Die Schlussphase ist denn auch von viel
Hektik geprägt. Die Verfolgergruppe läuft in Runde 10 auf die Spitzengruppe
des gleichzeitig gestarteten Mini-Feldes auf. Bei der Überrundung dieses
Pulks verliert Roger Walser den Kontakt zu Suriano und Eberle, die sich
in der Folge als Duo auf die letzten beiden Runden machen.
Doch auch Suriano ereilt das Schicksal kurz
vor Schluss. In der Kurve nach der Zielgeraden bricht sein Heck aus, worauf
Stefano in die Reifenstapel katapultiert wird und das Rennen aufgeben muss.
Eberle erbt somit mit viel Glück Platz zwei und ist weiter auf gutem Weg
zum Gesamtsieg. Walser wird am Ende noch von Mike Steinmann abgefangen
und muss sich nach guter Vorstellung mit dem undankbaren vierten Platz
zufrieden geben.
2. Lauf Openmini: Rosa erneut ohne Gegner
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Rosa
in 44.959 (Rde 4), 66.060 km/h |
| 12
Runden à 0.825 km = 9.900 km |
Leader: |
1 - 12 |
Riccardo
Rosa |
| Wetter: |
Schön,
15 0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
An der Spitze lässt sich Lauf zwei exakt
mit dem ersten Rennen vergleichen. Erneut demonstriert Riccardo Rosa eine
Klasse für sich und holt sich überlegen den zweiten Start-Ziel Sieg.
Im Kampf um Platz zwei setzt sich Pascal
Eberle wiederum in Szene. Rasch setzt er sich seinerseits von den restlichen
Verfolgern ab und fährt einen ungefährdeten zweiten Platz ein. Doch dahinter
trumpft nun der junge Australier Melvin McKee auf. Mit bravouröser Leistung
hält er sowohl Joey Vignoni wie auch Roger Walser in Schach und fährt einen
verdienten dritten Rang nach Hause.
Walser vermag in der Schlussphase noch gegen
Vignoni und den ebenfalls nachdrängenden Thomas Frech die Oberhand zu behalten.
Dahinter folgen Gianluca Hossmann und der erneut weit aufholende Stefano
Suriano, der sich nach dem Malheur in Lauf 1 immerhin noch bis auf P8 nach
vorne arbeiten kann.
3. Lauf Openmini: Dritter Start-Ziel Sieg von Riccardo Rosa
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Rosa
in 44.850 (Rde 4), 66.221 km/h |
| 12
Runden à 0.825 km = 9.900 km |
Leader: |
1 - 12 |
Riccardo
Rosa |
| Wetter: |
Schön,
160 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Welche tolle Vorstellung von Riccardo Rosa!
Wiederum kennt der junge Tony-Pilot keine Gegner und macht sich vom Start
weg aus dem Staub. Rosa fährt sozusagen in einer eigenen Kategorie.
Hinter dem Dominator ist es erneut Pascal
Eberle, der dem Verfolgerfeld den Stempel aufdrückt. Diesmal vermag er
sich vorerst zwar nicht abzusetzen, doch auch in der Verfolgergruppe macht
er klar den stärksten Eindruck. Eine Zeitlang heften sich Melville McKee
und Roger Walser an die Fersen Eberles, doch ihn nachhaltig zu bedrängen
schaffen sie nicht. Bald reisst denn auch eine Lücke auf, und Eberle beendet
das Rennen allein fahrend als erster Verfolger Rosas.
Roger Walser und Melville McKee können sich
allerdings ihrer Plätze 3 und 4 noch lange nicht sicher sein. Von hinten
nahen nun Hossmann und Suriano, die vehement nach vorne drängen. Walser
gelingt es, sich auf P3 zu verteidigen, doch McKee muss das schnelle Duo
bald passieren und ziehen lassen.
4. Lauf Openmini: Vierter Sieg und makellose Bilanz von Rosa
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Rosa
in 45.085 (Rde 6), 65.876 km/h |
| 12
Runden à 0.825 km = 9.900 km |
Leader: |
1 - 12 |
Riccardo
Rosa |
| Wetter: |
Schön,
160 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Auch das vierte und letzte Rennen lässt
keine Zweifel offen, welcher Fahrer das Openmini-Rennen gewinnen würde.
Riccardo Rosa zieht in der gewohnten Manier vom Start weg auf und davon.
Mit dem Quali-Sieg, vier schnellsten Rennrunden sowie vier Start-Ziel Siegen
legt er eine völlig makellose Bilanz vor.
Das Rennen der übrigen Fahrer beschränkt
sich wie gehabt im Kampf um Platz zwei hinter Rosa. Erneut setzt sich Pascal
Eberle gut in Szene, womit ihm auch der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen
sein dürfte. Mit Stefano Suriano und Joey Vignoni scheiden zudem in der
Startphase zwei Gegner aus, wobei vor allem der Ausfall Surianos Eberles
Position begünstigt.
Eberle kann es denn auch etwas ruhiger angehen
lassen. Zwar kämpft er vorerst erneut mit Roger Walser um P2, lässt aber
im weiteren Rennverlauf zu, dass zwischenzeitlich Roger Walser und am Ende
dann Hossmann auf P2 vorstossen. Am Ende ist es Hossmann, der diesmal hinter
Rosa Rang zwei belegt, gefolgt von Eberle, KcKee, Walser und Steinmann.
In der Gesamtwertung zeigt sich somit das
erwartete Bild an der Spitze. Pascal Eberle triumphiert nach seiner soliden
Leistung mit 11 Punkten, auf Rang zwei stösst nun aber nach Surianos Ausfall
Riccardo Rosa vor (26), Suriano muss sich mit 28 Punkten und Platz drei
zufrieden geben. Doch für sein erstes Kartjahr zeigt der junge Pilot bereits
hervorragende Leistungen und dürfte nicht den letzten Pokal in Empfang
nehmen.
Kategorie Mini: Dominanz von Schmidt und
Bäriswyl

In der Kategorie Mini steht Jeffrey Schmidt
nach seinen eindrücklichen Vorstellungen in den beiden ersten Wohlen-Austragungen
bereits vorzeitig als Gesamtsieger fest. Kann er heute wohl eine ähnlich
gute Leistung zeigen?
1. Lauf Mini: Schmidt bleibt Sieger im Kampf mit Bricman und Bäriswyl
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Schmidt
in 49.803 (Rde 10), 59.603 km/h |
| 12
Runden à 0.825 km = 9.900 km |
Leader: |
1 - 4 |
Claudio
Thoma |
| Wetter: |
Leicht
bewölkt, 13 0 |
|
5 - 12 |
Jeffrey
Schmidt |
|
|
|
|
|
Das zusammen mit der Kategorie Openmini
gestartete Rennen sieht zunächst Claudio Thoma in Front. Thoma vermag sich
zuerst leicht abzusetzen, doch bald hängen ihm Jeffrey Schmidt und Alain
Bäriswyl im Nacken. Im Dreikampf dreht sich Thoma am Ende der Gegengerade
von der Bahn und muss das Rennen in Runde 5 aufgeben.
Somit ist der Weg frei für Jeffrey Schmidt.
Mit schnellen Runden versucht er, sich von Bäriswyl und dem aufgerückten
Fabian Bricman zu lösen, doch dies gelingt ihm vorerst nicht. Bricman und
Bäriswyl hängen wie die Kletten an Schmidt dran, am Ende überquert Schmidt
jedoch trotzdem als Sieger die Ziellinie.
2. Lauf Mini: Bäriswyl diesmal vor Schmidt und Bricman
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Thoma
in 49.716 (Rde 8), 59.739 km/h |
| 12
Runden à 0.825 km = 9.900 km |
Leader: |
1 - 7 |
Jeffrey
Schmidt |
| Wetter: |
Schön,
15 0 |
|
8 - 12 |
Alain Bäriswyl |
|
|
|
|
|
Der Start sieht vorerst Michael Hêche in
Front, doch Jeffrey setzt sich schon nach wenigen Kurven wieder an Hêche
vorbei und in Front. Erneut ist es nun Alain Bäriswyl, der von hinten Druck
auf Schmidt macht, Hêche muss Meter um Meter zurückstecken und am Ende
nebst Bäriswyl auch noch Bricman passieren lassen.
Schmidt dreht vorerst als Leader seine Runden,
doch mit zunehmender Renndauer trumpft Alain Bäriswyl mehr und mehr auf.
In Runde acht ist es dann soweit, Alain zieht an Jeffrey vorbei und holt
sich verdient den Sieg im zweiten Lauf. Schmidt folgt mit wenig Abstand
auf P2, gefolgt von Fabian Bricman, Michael Hêche und Claudio Thoma, der
trotz schnellsten Rennrunden nicht ganz bis zur Spitze vordringen kann.
3. Lauf Mini: Bäriswyl immer stärker, Start-Ziel Sieg im dritten Anlauf
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Schmidt
in 49.803 (Rde 4), 59.605 km/h |
| 12
Runden à 0.825 km = 9.900 km |
Leader: |
1 - 12 |
Alain
Bäriswyl |
| Wetter: |
Schön,
160 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Alain Bäriswyl kommt immer besser in Fahrt.
Im dritten Rennen setzt er sich gleich zu Beginn in Front und auch von
seinen Gegnern ab. Einzig Jeffrey vermag einigermassen zu folgen, kann
Alain jedoch nicht wirklich bedrängen.
Alain triumphiert somit mit einem makellosen
Start-Ziel Sieg, Zweiter wird Jeffrey Schmidt vor Michael Hêche und Claudio
Thoma.
4. Lauf Mini: Bäriswyl doppelt nach
Renn-Telegramm:
| Kartbahn
Wohlen |
Schnellste
Runde: |
Schmidt
in 49.887 (Rde 12), 59.535 km/h |
| 12
Runden à 0.825 km = 9.900 km |
Leader: |
1 - 12 |
Alain
Bäriswyl |
| Wetter: |
Schön,
160 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Lauf vier ist praktisch identisch mit dem
dritten Rennen der Kategorie Mini. Erneut ziehen vorne Alain Bäriswyl und
Jeffrey Schmidt davon. Alain behält trotz vehementer Gegenwehr von Jeffrey
die Oberhand und gewinnt auch das letzte Rennen des Tages.
Im Kampf um Platz drei umrunden Hêche, Bricman
und Thoma den Kurs als unzertrennliches Trio. Am Ende behält Michael die
Oberhand, allerdings nur sehr knapp vor Fabian und Claudio. Florian Thoma
und Florian Cuculi beenden das Rennen ebenfalls erfolgreich auf den Plätzen
6 und 7.
Im Gesamtklassement stand Jeffrey schon
vor den letzten Rennen als Sieger fest. Mit 0 Punkten zeigt er ein Glanzresultat.
Auf Gesamtrang zwei stösst Alain Bäriswyl vor (27), knapp vor Michael Hêche
(30) und Fabian Bricman (38).
Schlussfeier und Preisverteilung im Casino Restaurant
Bären, Wohlen

Wie gewohnt trifft sich der Dream Kart Tross im Anschluss
an das Finalrennen zur Schlusszeremonie und Preisverteilung. Rund 250 Personen
(Piloten, Mechaniker, Veranstalter, Helfer und Angehörige) füllen den Casino-Saal im
Restaurant Bären praktisch bis zum letzten Platz aus. Auf der Bühne
wartet die eindrückliche Phalanx der Pokale sowie Naturalpreise auf
die Übergabe an die erfolgreichsten Piloten.
Nach dem Nachtessen führt der Präsident der veranstaltenden Kartrenngemeinschaft
Zürich KRGZ, Rolf Carigiet, mit gewohnt pointierten Worten durch die
Schlusszeremonie. Bevor allerdings die Piloten und Pilotinnen ihre wohlverdienten
Pokale in Empfang nehmen dürfen, lässt Rolf Carigiet vorab für
einmal auch die unverzichtbaren Helferinnen und Helfer im Hintergrund ins
Rampenlicht treten, die Rennen für Rennen um einen reibungslosen Ablauf
der Veranstaltungen besorgt sind.
Dann ist aber die Reihe an den Hauptdarstellern der diesjährigen Dream
Kart Cup Austragung. Voller Stolz nehmen die besten Fahrer jeder Kategorie
ihre Pokale in Empfang, zudem können sie aus einem reichhaltigen Sortiment
aus Naturalpreisen ihre Favoriten auswählen. Diese Naturalgaben sind
von diversen Sponsoren und Gönnern zur Verfügung gestellt worden,
so vom Kart Center Wohlen, der Kartbahn Wohlen, Tambo Kart, Kart Shop Rümlang,
Advance Karting, ..........
Herzlichen Dank an die Adresse dieser Spender.
Noch eine kleine Zusatzbemerkung zum Schluss: Von verschiedener
Seite sind kritische Einwände zur Verpflegung, zum Preis/Leistungsverhältnis
sowie zum schleppenden Ablauf der Schlussveranstaltung im Casino Bären
Wohlen vorgebracht worden. Insbesondere die Organisation sowie Qualität
des Nachtessens kann in dieser Form wohl keinem (notabene zahlenden) Teilnehmer
mehr zugemutet werden. Weder Menge, Qualität noch Handling rechtfertigten
einen Preis von Fr. 28.- pro Person.
Da eine Rückkehr in den Saal des Restaurants Ochsen in Lupfig, wo bisher
die Veranstaltung zur Zufriedenheit aller durchgeführt werden konnte,
nicht möglich ist, sind die Veranstalter dankbar um eure Hinweise, wo
in Zukunft die Schlussfeier stattfinden könnte. In der Umgebung der
Kartbahn Wohlen sind geeignete Lokale / Saalbauten bekanntermassen eher rar,
doch vielleicht habt ihr eine Idee für künftige Austragungen (Grössenordnung
250 bis 300 Personen, umfangreiches Parkplatzangebot für Busse / Anhänger,
etc). Hinweise für einmal bitte nicht an die Kripo oder nächste
Polizeidienststelle, sondern an die KRGZ Zürich. Danke für eure
Ideen.
Schlussbemerkung
Mit dem Finale zum diesjährigen Dream Kart Cup ist nun bereits die
vorletzte Entscheidung in der schweizerischen Kartsport-Szene gefallen. Nun
stehen lediglich noch die SM-Finalläufe vom kommenden Wochenende in
Wohlen auf dem Programm.
Auch wenn dabei mit Ausnahme der Kategorie A-150 alle
Schweizermeister 2003 schon vorzeitig feststehen, darf doch noch einmal
eine hochstehende Sportveranstaltung erwartet werden. Wir hoffen auf zahlreiche
Zuschauer, um dem Finale auch einen würdigen Rahmen zu geben. Also - auf
nach Wohlen!
Bis nächste Woche
Euer Doidolino doidolino@karting.ch