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Dream
Kart-Cup
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Das
Mittelfeld wird in Runde 3 weiter dezimiert. Marc Wolhuser gerät
im Infield beim Anbremsen auf die Curbs, dreht sich zurück auf die Piste und vor den heranbrausenden
Raphael Granito. Für Wolhuser ist Lauf 1 damit frühzeitig beendet, Granito hingegen kann das Rennen mit Rundenrückstand nochmals
aufnehmen. Oliver Widmer scheidet wenig später
mit Motorschaden aus. Durch
die ständigen Positionskämpfe in dieser Gruppe vermag auch Delea noch
aufzurücken, gefolgt von einer fulminant aufholenden Rahel Frey, die sich
nach ihrer Relegation bereits wieder durch das halbe Feld gekämpft hat.
In der letzten Runde versucht Rahel in jeder Bremszone, an Delea vorbeizugehen,
doch der macht sich mächtig breit und vermag seine Position gerade noch
bis zur Zielflagge zu verteidigen. Renn-Telegramm:
Wie
in Lauf 1 führt auch beim zweiten Start Marc Grabher das
Feld in die erste Kurve. Auch die Reihung hinter Marc ist weit gehend identisch mit dem ersten Lauf: Posch bleibt erster Verfolger vor Schnüriger, Remschnig, Caviezel,
Wettstein und Michael Grabher. Michael Grabher hält es allerdings nicht auf der siebten Position,
vehement drängt er nach vorn und überholt zuerst Wettstein, kurz danach
auch Caviezel. Und weil es bisher so gut geklappt hat, macht Michael Grabher auch
vor Remschnig und Schnüriger nicht
Halt. Zu
Rennmitte liegt Michael somit also bereits auf P3, und nur noch Pascal Posch kann den brüderlichen Doppeltriumph verhindern. Doch
auch Posch vermag nicht lange Paroli zu bieten – in
Runde 8 verdrängt Michael Grabher Pascal Posch mit einem schönen Ausbremsmanöver im Infield von Platz 2. Ein Bruderpaar auf den ersten beiden
Plätzen, das kennen wir doch auch aus der Formel 1! Die
ersten beiden Positionen sind also fest in Grabher-Händen,
doch dahinter entbrennt gegen Rennende ein intensiver Wettstreit um Position
3. Vorerst balgen sich Posch, Schnüriger, Remschnig und Caviezel um
diesen Platz, doch schliesslich vermögen auch
Rahel Frey und Marco Bellanca noch aufzuschliessen.
Als die Zielflagge fällt, kreuzt das kämpferische Sextett innnerhalb von
nur gerade 4 Zehntelsekunden die Ziellinie, doch eine Positionsänderung
gelingt trotz letztem Einsatz niemandem mehr. Es ist ein schöner Schlusspunkt
in einem sehenswerten Rennlauf, an dem das Publikum seine helle Freude
hat. Renn-Telegramm:
Die
Addition der beiden Vorläufe zeigt für die Startaufstellung im Finale folgendes
Bild: Auf Pole steht selbstverständlich nach seinen beiden Start-Ziel Siegen
Marc Grabher. Startplatz 2 belegt Pascal Posch vor Michael Grabher, Maic Schnüriger, Hans Remschnig, Michaela Caviezel und
Rahel Frey. Der
erste Startversuch misslingt, da das Feld zu wenig kompakt in der Beschleunigungszone
aufgereiht ist. Eine zweite Einführungsrunde folgt und die Rundenzahl für
das eigentliche Rennen reduziert sich dadurch auf 16 Runden. Beim zweiten
Versuch klappt es dann schliesslich und nach
Startfreigabe zwängt sich das Feld in die erste Kurve. Dabei kommt es zu
einer Kollision in der Spitzengruppe. Beteiligt sind Posch,
Michael Grabher, Schnüriger und
Wettstein, wobei die Karts von Grabher und Schnüriger so stark
beschädigt werden, dass sie das Rennen nicht fortsetzen können. Ein herber
Rückschlag für die beiden auch im Hinblick auf die Meisterschaft. Posch kann einen Ausfall mit Glück vermeiden, und Wettstein
nimmt das Rennen mit grösserem Rückstand nochmals
in Angriff. An
der Spitze des Feldes liegt mit etwas Vorsprung infolge des Startzwischenfalls
erneut Marc Grabher, der heute eine grandiose
Vorstellung zeigt. Hinter ihm reihen sich Remschnig,
Frey, Caviezel und Kurmann ein. Auch
das Verfolgerfeld muss sich nach der turbulenten Startphase wieder neu
ordnen. Vorerst liegt Michaela Caviezel allein
fahrend auf Rang vier, doch bald wird sie von Kurmann, Roggenmoser und Bellanca ingeholt.
Kategorie A-150
Zeitfahren A-150Das Zeitfahren der Kategorie A-150 wird von Reto Carigiet gewonnen. Mit einer Zeit von 47.002 liegt er hauchdünn vor Alexandre Girault (47.071), Andreas Brändli (47.159) und Philipp Folghera (47.213). Auf den weiteren Plätzen folgen Adriano Scardino, Biagio Mancina, Nino Betschart und Gregory Bronz. Vorlauf 1 A-150Renn-Telegramm:
Am Start geht Girault gleich am Pole-Mann Carigiet vorbei und holt sich die Führung. Hinter Carigiet reihen sich Folghera, Mancina und Brändli ein. Betschart kollidiert im Infield mit Markus Lüscher, worauf beide das ganze Feld an sich vorbeiziehen lassen müssen. Für Nino Betschart ist das Rennen somit zwar nicht zu Ende, doch resultatmässig vorbei. Er fährt zwar in der Folge noch die schnellste Rennrunde, doch das dürfte angesichts von Platz 15 nur ein schwacher Trost für ihn sein. Vorne setzt sich ein Duo mit Girault und Carigiet ab, dahinter setzt Brändli den drittplatzierten Mancina enorm unter Druck. Auf der Gegengeraden powert sich Brändli schliesslich an Mancina vorbei und erobert Rang 3. Auch Folghera will im Windschatten von Brändli an Mancina vorbeiziehen, muss dann aber nochmals zurückstecken. Der nächste Angriff Folgheras folgt sofort, Mancina will gegenhalten, dabei geht ihm im Infield die Strasse aus und Folghera kann vorbeiziehen. Mit Glück schafft es Mancina zurück auf die Piste und setzt sofort wieder zur Verfolgung Folgheras an. Bald kann er wieder aufschliessen, und in der Folge zeigen die beiden ein packendes Duell über die gesamte Renndistanz. Praktisch in jeder Runde wechseln die Positionen, zum Teil gar mehrmals. Der intensive Zweikampf zwischen Mancina und Folghera erlaubt gegen Rennende auch Scardino, zu den beiden aufzuschliessen. In der letzten Runde kann Scardino gar auf der Gegengeraden an Mancina vorbeiziehen. Mancina kontert nochmals, doch Scardino gibt Platz 5 nicht mehr preis. Brändli kann sich bereits in der ersten Rennhälfte von Folghera und Mancina lösen. Der Rückstand auf den zweitplatzierten Carigiet wird immer geringer und schliesslich kann er Reto gar einholen. Carigiet verteidigt Platz 2 allerdings trotz zahlreicher Angriffe von Brändli erfolgreich. Die Zielflagge fällt als erstes für Girault, knapp vor Carigiet und Brändli. Folghera folgt mit deutlichem Abstand auf Platz 4 vor Scardino, Mancina und Bronz, der ebenfalls ein engagiertes Rennen gezeigt hat. Vorlauf 2 A-150Renn-Telegramm:
Alexandre Girault gewinnt auch das Startduell zum 2. Lauf gegen Reto Carigiet. Dahinter reihen sich Folghera, Brändli, Bronz und Mancina ein. Bronz gerät in Runde 2 im Infield aufs Gras und muss einige Fahrer passieren lassen. Kurz darauf kann Brändli an Folghera vorbeiziehen, Folghera gibt jedoch nicht klein bei und bleibt dicht am Heck von Brändli. In Runde 5 leistet sich Brändli einen kleinen Schnitzer, worauf sofort Folghera und auch Mancina vorbeiziehen. Folghera und Mancina zeigen uns nun erneut einen packenden Fight, wie schon in Lauf 1. Mehrmals wechselt die Position, wobei Folghera vor allem im Infield, Mancina hingegen auf den Geraden leichte Vorteile zu haben scheint. Brändli lauert indessen knapp hinter den beiden Streithähnen auf seine Chance, und von hinten naht nun auch Scardino. Rundenlang dauert dieser hochspannende Kampf um P3. In Runde 10 spitzt sich die Situation noch mehr zu. Folghera / Mancina berühren sich in der engen Haarnadelkurve im Infield, worauf Brändli und auch Scardino blitzschnell reagieren und innen durchschlüpfen. Scardino versucht in der Folge auch noch, an Brändli vorbeizugehen, doch der wählt für die letzten paar Kurven seine Linie geschickt derart, dass die Attacken Scardinos erfolglos verlaufen. Girault fährt also vorne seinen zweiten Start-Ziel Sieg ein, Platz zwei geht erneut an Reto Carigiet. Die Addition der beiden Vorläufe bringt daher wichtige 20 Meisterschaftspunkte für Girault, 17 für Carigiet, gefolgt von Brändli (15), Folghera (13), Scardino (11) und Mancina (10). Final A-150Renn-Telegramm:
Der Finallauf der Kategorie A-150 beginnt mit einem Paukenschlag. Der bisherige Dominator Alexandre Girault fährt sich in der Formationsrunde den Spoiler ab und muss bereits bevor die Startampel auf Grün schaltet an die Box zurück, um seinem Kart eine neue Nase zu verpassen. Er nimmt das Rennen von der letzten Position aus in Angriff, ist jedoch chancenlos, um nochmals in die Punkte zu fahren. Etwa zur Rennhälfte scheidet Girault dann schliesslich ganz aus. Der Start wird diesmal eine Beute von Andreas Brändli, der sich sofort von seinen nächsten Verfolgern Carigiet, Folghera, Bronz und Mancina absetzen kann. Das Feld zieht sich bereits auf den ersten Runden leicht auseinander, nur gerade Folghera und Carigiet befinden sich in einem direkten Zweikampf, den Folghera in Runde 3 schliesslich für sich entscheiden kann. In der Folge scheinen die Positionen vorerst bezogen zu sein. Erst in Runde 7 kommt wieder mehr Spannung auf. Biagio Mancina schafft den Anschluss zu Reto Carigiet und kann im Infield auch gleich an Reto vorbeiziehen. Kurz danach zieht Folghera die Aufmerksamkeit auf sich. Irgendwas an seinem Kart scheint nicht in Ordnung zu sein, denn er wird plötzlich langsamer und muss zuerst Mancina und Carigiet, danach auch Lombardi und Angiola passieren lassen. Schliesslich scheidet er mit technischem Defekt (Vergaserbruch) ganz aus. Schade angesichts der aussichtsreichen Position, auf der er bis dahin gelegen hat. Vorne sind die Positionen nun bezogen, Brändli führt klar vor Mancina und Carigiet. Umstritten ist lediglich noch Platz 4, um den sich Bronz und Lombardi balgen. Vorerst behält Bronz das bessere Ende für sich. Mit etwas Abstand folgen Scardino und Betschart, wobei vor allem Betschart einen hervorragenden Eindruck macht. Er kann an Scardino vorbeiziehen und holt mit Riesenschritten auf Bronz / Lombardi auf. Scardino scheint nun ebenfalls ein technisches Problem zu haben und fällt mit langsamerer Fahrt bis auf Platz 10 zurück. In der letzten Runde gerät Bronz in der ersten Schikane auf die Streckenbegrenzung, worauf Lombardi und Betschart sofort vorbeiziehen. Betschart attackiert nun auch noch Lombardi, doch dieser rettet Platz vier über die Ziellinie. Der Zieleinlauf lautet somit Brändli vor Mancina, Carigiet, Lombardi, Betschart, Bronz und Angiola. In der Meisterschaftswertung
kann Girault seine Führung gerade noch verteidigen, liegt aber nun mit
64 Punkten nur noch knapp vor Brändli (61), Carigiet (60) und Mancina (50).
Wie in den übrigen Kategorien liegt die Spitze also auch bei A-150 eng
beisammen und verspricht viel Spannung für den weiteren Meisterschaftsverlauf. Kategorie Junior
Zeitfahren JuniorNachdem Sébastien Buemi am Eröffnungsrennen in Wohlen nicht teilgenommen hatte, meldet er sich in Parma gleich mit einer ausgezeichneten Vorstellung zurück. Das Zeitfahren gewinnt Buemi überlegen in einer Zeit von 46.873, die auch in der Kategorie A-150 für Pole gereicht hätte. Die zweitbeste Quali-Zeit erreicht der englische Gastfahrer Jordan Oakes in 47.123, gefolgt von Simona de Silvestro (47.201) und Marco Zipoli (47.535). Adrian Gugger, Fabio Leimer und Renan Battista, die das Eröffnungsrennen in Wohlen noch dominiert hatten, belegen mit deutlichem Zeitrückstand die folgenden Plätze 5 bis 7. Michèl Stocker und Alain Giancotti werden auf der Waage mit leichtem Untergewicht gemessen, als Konsequenz müssen sie das Rennen aus der letzten Startreihe in Angriff nehmen. Vorlauf 1 JuniorRenn-Telegramm:
Sébastien Buemi geht gleich beim Start in Führung, vor seiner Teamgefährtin Simona de Silvestro, Fabio Leimer, Adrian Gugger und Renan Battista. Jordan Oakes fällt weit zurück und geht auf Platz 9 in Turn 1. Buemi wird gleich von de Silvestro attackiert, und auf der Gegengeraden schnappt sie sich die Führungsposition. Diese Fünfergruppe bleibt eng beisammen und kann sich vom nachfolgenden Feld sofort leicht absetzen. In Runde zwei holt sich Buemi an gleicher Stelle, an der er zuvor die Spitze abgeben musste, die Führung zurück. Ab Runde 3 vermögen Leimer und Gugger das Tempo der beiden Führenden nicht mehr mitzugehen, und Renan Battista verliert seinerseits an Terrain auf Gugger. Nach hinten hat Battista zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits einen grossen Abstand zu den nächsten Verfolgern und scheint auf P 5 nicht gefährdet zu sein, doch gegen Rennmitte verschlechtern sich seine Rundenzeiten deutlich. Schon bald kann Oakes den Rückstand mehr und mehr verringern, und schliesslich gar an Battista vorbeiziehen. Oakes schafft schliesslich beinahe noch den Anschluss an Leimer und Gugger, doch seine Aufholjagd wird durch die Zielflagge in Runde 12 gestoppt. Aufgrund der Überlegenheit von Buemi / De Silvestro lässt das Rennen etwas an Spannung vermissen. Buemi gewinnt also vor De Silvestro, Leimer, Gugger, Oakes und Battista. Auf den nächsten Plätzen folgen Simon Trummer und Florian Pisteur. Vorlauf 2 JuniorRenn-Telegramm:
Der Start gelingt erneut Buemi am besten, er setzt sich vor De Silvestro, Leimer und Oakes in Führung. Auf der Gegengeraden erfolgt jedoch wie in Lauf 1 der Angriff von Simona und sie erobert sich die Spitzenposition. Ebenfalls in der ersten Runde muss Leimer im Infield gegen den aufsässigen Jordan Oakes Platz 3 hergeben. An der Spitze setzt sich erneut das Intrepid-Duo De Silvestro / Buemi ab, rasch wächst der Vorsprung auf Oakes, der sich seinerseits von Leimer ebenfalls bald lösen kann. Im Verfolgerfeld passiert Gugger Simon Trummer und schliesst erneut zu Renan Battista auf Platz 5 auf. Battista kann auch diesmal nicht lange Gegenwehr gegen Gugger leisten, nach wenigen Runden zieht Gugger vorbei und davon. Simona de Silvestro kann bis in Runde 5 die Spitzenposition verteidigen, doch dann kontert Buemi und kämpft sich zurück an die Spitze. Simona gibt jedoch nicht auf und hält hartnäckig das Hinterrad von Sébastien. Vor allem gegen Ende des Rennens scheint sie gar wieder etwas schneller fahren zu können als Buemi, doch für ein Überholmanöver reicht es vorerst nicht. In Runde 11 jedoch kommt Simona De Silvestros Gelegenheit. Auf der Zielgeraden steht die Überrundung Giancottis an, Sébastien liegt zu dicht hinter Giancotti und muss leicht vom Gas. Simona erkennt ihre Chance blitzschnell und vermag mit etwas Geschwindigkeitsüberschuss an Buemi vorbeizuziehen. In der folgenden letzten Runde gibt sie Platz 1 nun nicht mehr preis und empfängt die Zielflagge als Erste. Buemi hadert zwar etwas mit dem Schicksal, muss die Niederlage schliesslich jedoch akzeptieren. Hinter dem Führungsduo belegt Jordan Oakes Rang 3, Leimer, Gugger und Battista folgen auf den nächsten Positionen. Die Addition der beiden Vorläufe bringt also 20 Punkte für Buemi, 17 für De Silvestro, gefolgt von Leimer (15), Oakes (keine SM-Punkte, da keine CH-Lizenz), Gugger (13), Batista (11) und Trummer (10). Final JuniorRenn-Telegramm:
Der Start gelingt erneut Buemi am besten, dahinter folgt zuerst De Silvestro, die sich jedoch noch in der ersten Runde von Oakes überholen lassen muss. Leimer gerät in der Schikane auf die Curbs, wo er sich die Kette beschädigt. Vorerst kann er zwar noch weiterfahren, muss jedoch schon in der dritten Runde das Rennen endgültig aufgeben, da die beschädigte Kette sowohl Kettenblatt wie auch Kupplungsglocke zerstört hat. Leimer, der bisherige Meisterschafts-Leader, kann also keine Punkte aus dem Final mitnehmen. Hinter Buemi, Oakes und De Silvestro folgen Battista, Gugger und Trummer. Trummer hat sich jedoch im Startgetümmel den Frontspoiler abgestreift und muss demnächst die Box ansteuern, was er nach einem wenig höflichen Schubs von Ronnie Theiler vor dem Parc Fermé unfreiwillig etwas früher macht. Trummer landet nach seinem Abflug als Folge des auffahrenden Theilers genau vor seinem Mechaniker, der bereits mit dem Spoiler auf ihn wartet. Glück im Unglück für Trummer also. Renan Battista sieht sich auf P 4 erneut von Gugger bedrängt. Gugger geht auch sofort vorbei, muss nach einem Konter Battistas aber nochmals hinten anstehen. Lange kann Battista Gugger aber nicht widerstehen, und ein paar Kurven später ist Gugger definitiv vorbei. Nun scheinen die Positionen bezogen, Zweikämpfe sind vorerst kaum auszumachen. Buemi liegt also vor Oakes und De Silvestro in Front. In Runde 13 muss De Silvestro ebenfalls mit defekter Antriebskette ausscheiden, die nachfolgenden Fahrer gewinnen dadurch kampflos eine weitere Position, was im Hinblick auf den Meisterschaftsstand von Wichtigkeit ist.
In der Meisterschaft ergibt sich durch den turbulenten Ausgang des Finals eine neue spannende Situation: Renan Battista übernimmt mit 60 Punkte die Führung von Fabio Leimer, der nun auf 59 Zähler kommt und damit auf Rang 3 abrutscht. Adrian Gugger erreicht ebenfalls 60 Punkte, liegt jedoch trotz Punktegleichstand aufgrund der Platzierungen hinter Battista vorerst auf Rang 2. Buemi stösst mit 40 Punkten direkt auf Rang 4 vor. Schlussbemerkung
Nach
dem zweiten Renntag ist die Schweizermeisterschaft 2003 nun so richtig
lanciert. In allen drei heute gefahrenen Kategorien liegt die Spitze sehr dicht
beisammen, und zahlreiche Fahrer kommen nicht nur für Siege, sondern auch für
den Gewinn der Gesamtmeisterschaft in Frage. Für Spannung ist also gesorgt,
somit darf man sich bereits auf die nächsten SM-Läufe
freuen. Ein
grosser Dank gilt dem organisierenden Kart Club Locarno sowie den zahlreichen Helfern auf und
neben der Piste, die eine bestens organisierte und speditiv
abgehaltene Veranstaltung ermöglicht haben. Bis
zum nächsten Rennen also! Euer
Doidolino |
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