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Rennbericht Rotax Max Challenge 2009, Rennen 5, Vesoul, 23. August 2009
Vorzeitige Entscheidungen im Titelkampf
(doidolino) Die Rotax-Challenge 2009 geht mit dem fünften und vorletzten Rennen mit grossen Schritten dem Saisonende entgegen. In Vesoul fallen denn auch bereits diverse Entscheidungen im Titelkampf. Prinz Max sichert sich mit einem weiteren Hattrick vorzeitig den Mini-Titel. Auch Challenge-Dominator Joel Burgermeister lässt mit zwei Topklassierungen nichts mehr anbrennen, auch wenn er den Tagessieg für einmal dem letztjährigen Champion Dario Santoro überlassen muss. Im gleichen Stil wie Burgermeister macht auch Club-Meister Patrick Wolf den Sack zu, ihm reichen zwei Ehrenplätze hinter dem heute unschlagbaren Elio Hahn. Der neue Master-Champion heisst wie erwartet Alain Chatton, er fährt den Titel standesgemäss auch mit dem Tagessieg nach Hause. Auch im DD2-Feld ist der Entscheid gefallen: Leader Tobias Widmer scheidet in Vesoul zwar mit Motorschaden aus, während Damian Frizzi den Tagessieg einfährt, doch Widmer kann in Wohlen nicht mehr übertrumpft werden. Spannend bleibt indes nach wie vor die Kategorie Junior, wo Melville McKee die bisherige Leaderin Isabelle von Lerber an der Tabellenspitze ablöst.

Rotax Max Challenge: Tagessieg für Santoro, Burgermeister sichert sich den Titel

Mit einer bislang geradezu phantastischen Gesamtleistung dominierte Joel Burgermeister die bisherige Saison der Rotax Max Challenge. Rennen für Rennen fährt der junge Egnacher die Maximalpunkte ein, einzig beim Auftaktrennen in Wohlen musste er sich in den Vorläufen seinem härtesten Gegner Martin Aregger geschlagen geben. Burgermeisters Vorsprung im Zwischenklassement beträgt denn nach vier Renntagen auch bereits stolze 54 Punkte, kaum mehr jemand zweifelt am Gesamtsieg des Birel-Piloten. In Vesoul könnte Joel mit einer weiteren Topleistung den Sack im Titelrennen bereits definitiv zumachen.

Dass er dieses Ziel mit aller Vehemenz anstrebt wird schon im Qualifying ersichtlich, seine Bestzeit von 41.764 sec wird für alle Gegner zur unüberwindlichen Hürde, somit startet der Titelfavorit aus der Pole ins erste Rennen. Neben ihm lauert Dario De Simoi, dahinter reihen sich Dario Santoro und Yannick Ackermann ein. Der Start wird freigegeben und das Feld schiesst kompakt in die erste Kurve, aus der sich dann aber nicht Burgermeister, sondern Santoro als Führender herauskatapultiert. Burgermeister hat alle Hände voll zu tun, um De Simoi hinter sich zu halten, während Santoro vorne seine Klasse aufzeigt und die Führung souverän verteidigt. Das Trio setzt sich bald vom Feld ab und begeistert das Publikum mit einer feinen Darbietung, welche Santoro schliesslich als Sieger beendet. De Simoi presst sich kurz vor Schluss doch noch an Burgermeister vorbei auf den Ehrenplatz. Hinter dem schnellen Trio erreichen Yannick Ackermann, Linus Nordström und Martin Aregger das Ziel auf den nachfolgenden Plätzen.

Auch der Start zum zweiten Lauf gelingt ohne Zwischenfälle, Santoro vermag sich auch diesmal vorne zu halten. Das Rennen sieht die selben Protagonisten wie bei Lauf 1 in Front, diesmal aber verstärkt durch Martin Aregger, der die Pace der Spitze mitgehen kann. Santoro verschafft sich etwas Luft, dahinter entbrennt ein umso intensiverer Kampf um Platz zwei. Lange Zeit hält sich Martin Aregger eben diesen Rang, bevor sich schliesslich Burgermeister kurz vor Schluss in Kurve zwei vorbeizwängt. Zwei Kurven später muss Aregger auch noch Dario De Simoi passieren lassen und rutscht somit noch auf Rang vier ab. Mit Respektabstand auf das Spitzenquartett erreichen der amtierende Sport 125-Meister Rinaldo Grämiger und Yannick Ackermann die Zielflagge auf den Rängen vier und fünf.

In der Addition der Vorläufe bleibt ebenfalls Dario Santoro siegreich, doch auch Burgermeister bucht weitere 52 Punkte auf sein schon prall gefülltes Meisterschaftskonto. Im folgenden Finalrennen winkt ihm somit nun die Chance, den Titel bereits vorzeitig zu sichern. Santoro führt das Feld im Schritttempo zur Startlinie und beschleunigt nach Startfreigabe abermals am schnellsten, Burgermeister heftet sich erneut an seine Fersen, gefolgt von Ackermann, Nordström, Grämiger und De Simoi. Santoro zeigt wie schon den ganzen Tag keine Schwächen und lässt den dicht nachfolgenden Gegnern keinen Raum für einen Angriff, im Gegenteil, bald schüttelt er alle Verfolger aus dem Windschatten, mit Ausnahme von Joel Burgermeister, der die Pace des Führenden stets mitgehen kann. Den Titel vor Augen verzichtet Burgermeister aber auf riskante Attacken, Santoro fährt somit dem Tagessieg entgegen, ohne auch nur einen einzigen Führungsmeter abzugeben. Der letztjährige Meister und Weltfinalist zeigt damit seine Klasse nochmals deutlich auf und jubelt entsprechend zufrieden nach Überqueren der Ziellinie. Freude herrscht aber auch im Burgermeister-Lager, da sich Joel mit Finalplatz zwei die Meisterschaft definitiv sichert und die Schweiz damit im November am Weltfinale in Sharm el Sheik vertreten wird. Die beiden grossen Sieger des Tages strahlen denn auch vom Podest, welches vom Drittplatzierten Yannick Ackermann komplettiert wird.

Mit der vorzeitigen Meisterschafts-Entscheidung ist nun die ganz grosse Spannung für das letzte Rennen abgebaut, doch um den Vizemeistertitel dürfte in Wohlen nochmals herzhaft gekämpft werden. Dario Santoro hat sich mit dem heutigen Spitzenergebnis auf Platz zwei vorgekämpft, doch Martin Aregger und Dario De Simoi werden am 10. Oktober nochmals alles daran setzen, ihm diese Position doch noch abzuringen. Man darf sich also jetzt schon auf einen spannenden Saisonabschluss freuen.


Rotax Max Mini: Prinz Max fliegt zum Titel

Auch in der jüngsten Rotax-Nachwuchsklasse ist vor dem zweitletzten Rennen ein absoluter Titelfavorit auszumachen – Prinz Max zur Schaumburg Lippe dominierte die bisherige Saison fast nach Belieben und liegt nach vier Rennen denn auch schon fast uneinholbar in Front. 53 Zähler beträgt der Abstand zum Zweitplatzierten Lucas Ayrton Mauron. Einzig Randy Berglas vermochte Max bislang in Levier einen Sieg zu entreissen.

Doch Berglas steht in Vesoul nicht am Start, somit ist die Hierarchie im Minifeld bald schon klar, Prinz Max kennt auch am heutigen Tag keine Gegner. Wie das Tagesprogramm aussehen wird zeigt Max schon im Qualifying mit deutlicher Pole, der er in der Folge Sieg um Sieg in sämtlichen Rennläufen anreiht. Dass er dabei in jedem Rennen einen grossen Vorsprung und logischerweise die schnellsten Rennrunden herausfährt unterstreicht die grosse Klasse des stets ruhig und bescheiden auftretenden Blaublüters.

Doch auch wenn die Spitzenposition in den Mini-Wettbewerben unumstritten ist verlaufen die Rennen dennoch hochspannend, zumindest im Kampf um Platz zwei, wobei sich vor allem Felix Hirsiger, Giorgio Maggi, Lucas Ayrton Mauron, Giuliano Cucciolillo, Boris Kaech und Brad Brunner in Szene setzen. Im ersten Vorlauf schwingen dabei Mauron und Maggi obenauf, während sich im zweiten Rennen Hirsiger und Maggi durchzusetzen wissen. Im Finale zeigt dann aber hinter Prinz Max Brad Brunner den längsten Atem, er kämpft sich mit brillianter Fahrt vom elften Platz bis auf die zweite Position nach vorne. Felix Hirsiger begleitet Max und Brad nach ebenfalls toller Fahrt schliesslich aufs Siegerpodium.



Rotax Max Junior: McKee’s Rückkehr an die Tabellenspitze

Die Kategorie Rotax Max Junior präsentiert sich nach vier Rennen mit der spannendsten Ausgangslage sämtlicher Rotax-Wertungen. Nur gerade mal 20 Zähler liegen zwischen Tabellenführerin Isabelle von Lerber und dem siebtplatzierten Alain Baeriswyl. Hier nochmals kurz in der Übersicht: Von Lerber 394, Rodrigues 391, Mckee 390, Mäder 379, Carigiet 376, Zürcher 375, Baeriswyl 374 Punkte. Einer oder eine aus dem Septett wird am Schluss den Pokal und das Ticket zum Weltfinale in Sharm el Sheik erobern, doch dazu sind nun dringend weitere Topleistungen erforderlich.

Im Zeitfahren zeichnet sich bereits ab, welche Akteure auch heute um den Titel kämpfen werden. Thierry Mäder powert sich vor Von Lerber, Zürcher, Mckee und Rodrigues auf Pole. Carigiet und Baeriswyl hingegen dürften von Startplatz 12 bzw. 15 aus eher schlechte Karten haben.
Der Druck auf die Titelanwärter ist riesig, die Ausgangslage verzeiht wohl keine Fehler bzw. Punkteverluste mehr, entsprechend nervös präsentiert sich das Feld denn auch beim Start ins erste Rennen, das Kiesbett in Kurve 1 krallt sich die ersten Opfer. Für Isabelle von Lerber und Mike Zürcher ist das Rennen gelaufen, bevor es richtig losgeht, und auch Melville Mckee büsst im Startchaos zahlreiche Positionen ein. Thierry Mäder und Jonas Rodrigues brausen indessen an der Spitze auf und davon, dahinter balgen sich Jérôme Schwab und Samuel Sätteli um Position drei. Für Spektakel sorgt nun aber Mckee. Der Birelpilot aus Singapur will sich mit Position zehn keineswegs zufrieden geben. Seine Lieblingskurve für die folgenden Überholmanöver wird schnell klar, Mel legt sich in der Fahrerlagerkurve praktisch in jeder Runde einen Gegner zurecht und sticht unwiderstehlich innen rein. Die Zielflagge stoppt Mel’s Vormarsch schliesslich auf dem vierten Platz hinter Mäder, Rodrigues und Schwab.

Beim zweiten Start findet das Kiesbett keine neuen Opfer, Rodrigues übernimmt mit einem Blitzstart die Führung vor Mckee, Schwab und Mäder. Schwab vermag die Pace nicht lange mitzugehen, dafür stösst nach einer wilden Aufholjagd vom letzten Platz aus Mike Zürcher nach vorne. Zürcher bewies schon in Levier mit einem Sieg und einem zweiten Platz, dass er aktuell in einer blendenden Form ist, sein Sturmlauf nach vorne endet auf Platz drei hinter Sieger Mckee und dem Zweitplatzierten Jonas Rodrigues und noch vor Thierry Mäder. Auch Isi von Lerber verbessert sich vom 14. Startplatz auf Position 6. Mäder und Mckee liegen auch in der Addition der Vorläufe vorne und buchen 55 bzw. 52 zusätzliche Punkte auf ihr Meisterschaftskonto.

Die Piloten, welche den Vorläufen ihren Stempel aufdrückten, prägen das Geschehen auch im Finallauf. Polemann Mäder sieht sich schon am Start von Mckee überrumpelt, auch Rodrigues zieht am Swisshutless-Fahrer vorbei. Mckee nistet sich auf der Führungsposition ein und läuft mit einer souveränen Leistung nie Gefahr, den wichtigen Sieg noch zu vergeigen. Spektakulär verläuft hingegen der Kampf um Platz zwei. Mike Zürcher zeigt erneut eine sehenswerte Aufholjagd, die ihn vom achten Startplatz schliesslich wieder in die Verfolgergruppe vorstossen lässt. Hier ringt er bald auch Rodrigues und Mäder nieder und strahlt wie schon in Levier erneut als Zweitplatzierter vom Podest. Neben Mckee und Zürcher steigt auch Mäder verdient aufs Podium, während Rodrigues, Steeve Kiener und Samuel Sätteli knapp am Podest vorbei fahren.

Vor dem grossen Saisonfinale bleibt die Hochspannung im Kampf um den Titel 2009 weiterhin hoch, Mckee setzt sich mit dem Finalsieg nun wieder an die Spitze des Zwischenklassements. Rodrigues bleibt Zweiter, Mäder kommt neu auf Rang drei, während die bisherige Leaderin Isabelle von Lerber als Pechvogel des Tages auf Rang vier abrutscht. Ihr Rückstand auf Mckee beträgt allerdings nur gerade 13 Punkte. Am 10. Oktober in Wohlen kommt es also zu einem absoluten Krimi im Endkampf um den Sieg der Gesamtwertung. Lasst euch das Spektakel nicht entgehen!


Widmer trotz Frizzi-Triumph bereits Meister

Die Frage nach dem Topfavoriten in der DD2-Kategorie ist schnell beantwortet – Tobias Widmer war im bisherigen Saisonverlauf schlicht unbesiegbar und kletterte bei sämtlichen vier Rennen zuoberst aufs Podest. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Damian Frizzi ist inzwischen bereits auf 54 Punkte angewachsen. Ob Widmer heute wohl den Titel schon definitiv einfahren kann?
Im Zeitfahren scheint erneut alles auf eine Fortsetzung der Widmer-Show hin zu deuten – Tobias fährt die vierte Pole der Saison heraus. Allerdings verlieren die nächstplatzierten Markus Mühlemann und Patrick Kaufmann nur gerade zwei bzw. sechs Hundertstel auf den Meisterschafts-Leader, damit dürften spannende Rennen erwartet werden. Pech hat der Meisterschafts-Zweite Damian Frizzi, der das Qualifying mit Pleuelschaden aprupt beenden muss und nur aus Position elf ins erste Rennen starten wird.

Die Startflagge zum ersten Rennen fällt und Widmer sieht sich in der ersten Kurve bereits von Mühlemann überholt. Kaufmann und Philipp Hirschi folgen auf den nächsten Plätzen. Das Spitzenduo setzt sich bald leicht von den Verfolgern ab, wobei Mühlemann vorerst weiterhin die Führung hält. Widmer verstärkt nun aber den Druck und presst sich kurz vor Schluss doch noch am CRG-Piloten vorbei. Widmer scheint mit dem Sieg weiterhin planmässig auf Meisterkurs. Frizzi verbessert sich mit einer sehenswerten Aufholjagd schliesslich noch auf Position vier.

Im zweiten Rennen gelingt Patrick Kaufmann der beste Start, offenbar fühlt sich der Formel-Gastfahrer auch ohne Monocoque sichtlich wohl und zeigt in Vesoul eine tolle Leistung. Noch stärker fährt nun aber der Pechvogel aus dem Qualifying, Damian Frizzi. In Runde drei presst sich Frizzi an Kaufmann vorbei in Front und legt mit horrender Pace gleich einen beruhigenden Vorsprung auf seine Verfolger auf die Bahn, den er bis ins Ziel nicht mehr preisgibt. Hinter Kaufmann umrundet Widmer den Kurs als Dritter, was ihm auch zum Sieg und Punktemaximum in der Vorlaufwertung genügen würde. Doch nun sticht Widmer wohl der Hafer, er macht sich kurz vor Schluss in der Fahrerlagerkurve doch noch über Kaufmann her. Und es kommt wie es kommen muss, das risikoreiche Überholmanöver geht schief, Widmer dreht sich von der Strecke und muss das Rennen schliesslich sogar aufgeben. Statt 55 Meisterschaftspunkten für den sicheren Gewinn der Vorlaufwertung zu buchen muss der Birel-Crack mit Gesamtrang sechs vorlieb nehmen. Frizzi nimmt das Geschenk gerne an, fügt seiner Kalkulation 55 Zähler hinzu und verkürzt damit den Rückstand auf den Leader.

Im Finale erhält Widmer nun Gelegenheit, den Lapsus wieder gut zu machen. An der Spitze enteilt jedoch erneut der Frizzi-Express, der mit einem astreinen Start/Ziel-Sieg keinen Zweifel an seinen Ambitionen auf den Gesamtsieg offenlässt. Widmer kämpft sich vom sechsten Startplatz auf Rang drei vor, mehr scheint heute aber nicht drin zu sein, denn der zweitplatzierte Philipp Hirschi liegt inzwischen auch bereits einige Meter vor Widmer. Tobias versucht alles, um den Anschluss doch noch zu schaffen, aber dann schlägt das Schicksal erneut zu. Widmer’s Motor verendet mit einem kreischenden Geräusch, der Meisterschaftsfavorit rollt enttäuscht neben die Strecke. Eine erste Diagnose lautet auf Pleuelschaden, ein Defekt, den an diesem Rennwochenende in Vesoul auch noch einige andere Piloten hinnehmen müssen. Nach Widmers Out sind die Positionen im Rennen bezogen, Frizzi siegt vor Hirschi und Kaufmann.

In der Gesamtwertung verkürzt Frizzi zwar den Rückstand von bislang 54 auf nun noch 34 Punkte, der Meistertitel von Tobias Widmer steht aber dennoch schon vor dem Finale in Wohlen fest, selbst bei einem Totalausfall am 10. Oktober kann Widmer nicht mehr eingeholt werden. Damit qualifiziert sich der Birel-Pilot auch für die Rotax Grand Finals in Sharm el Sheik. Wir sind sicher, dass Tobias die Schweizer Farben in Ägypten erfolgreich präsentieren wird. Herzliche Gratulation, und wir wünschen Tobias heute schon viel Glück beim Saisonhöhepunkt!


Rotax Max Club / Master: Titelgewinn für Wolf und Chatton

Sowohl in der Club- wie auch in der Master-Wertung scheinen die Weichen im Titelkampf bereits gestellt. Die beiden Birel-Piloten Patrick Wolf (Club) und Alain Chatton (Master) liegen nach einer unwiderstehlichen Saisonleistung deutlich in Front. Wolfs Vorsprung auf Domenic Emr beträgt 36 Punkte, während Chatton seinerseits gar mit 50 Zählern Reserve auf Max Säuberli ebenso überlegen auf der Poleposition im Kampf um den Meistertitel 2009 steht.

Chatton zeigt mit der Master-Bestzeit im Qualifying auf, dass er heute wohl nichts mehr anbrennen lassen wird. Patrick Wolf hingegen gelingt nur die viertschnellste Zeit, die Bestzeit erfährt sich Elio Hahn, der Zweitplatzierte der Club-Meisterschaft. Hahn dominiert in der Folge denn auch sämtliche Rennläufe und stockt sein Meisterschaftskonto zusammen mit den Bonuspunkten für die Pole um 112 Punkte auf. Wolf seinerseits kontrolliert das Verfolgerfeld, erreicht das Ziel in jedem Lauf auf Platz zwei und macht damit den Sack im Titelrennen vorzeitig zu. Herzliche Gratulation für den Gewinn der Meisterschaft! Das Siegerfoto komplettiert Roger Heiniger nach feiner Tagesleistung und der Fahrt auf Rang drei.

Auch Alain Chatton verzichtet angesichts der Gesamtmeisterschaft auf allzuviel Risiko auf der Rennstrecke, er überlässt Beat Mühlemann den Master-Sieg im ersten Vorlauf sowie in der Vorlauf-Addition. Im Finale dreht Chatton dann aber den Spiess um und klettert als Sieger aufs Podest, wo ihn Max Säuberli und Beat Mühlemann als Zweit- und Drittplatzierte bei der Siegerehrung flankieren.


Soweit zur Berichterstattung vom vorletzten Saisonrennen in Vesoul. Diverse Champions stehen fest, die übrigen Entscheidungen fallen beim spannenden Saisonfinale in Wohlen. Hoffen wir, dass sich dort die Fahrer zum Abschluss der Saison mal wieder vor zahlreichem Publikum präsentieren können.

Ein Schlusswort noch in eigener Sache: Leider kann ich euch für einmal keine eigenen Podiums-Bilder bieten, da meine Kamera just zu Beginn der Siegerehrung den Geist aufgab. Tja, die heutigen Hightech-Geräte sind auch nicht unbedingt dazu gebaut, dass man sie schadlos fallen lassen darf… Möglicherweise erhalten wir von Karl Senti ein paar Bilder, um sie auf dieser Homepage aufzuschalten. Karl, herzlichen Dank für Deine Unterstützung.

Bis zum nächsten Rennen (03. Oktober 2009, Finallauf zur Schweizer Kartmeisterschaft in Wohlen)
Euer Doidolino

Ranglisten
Mini - Junior - Challenge - DD2 - Club/Master/Team