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Hochspannung in Wohlen: SKM 2 - Wohlen, 1. Juni 2009
(doidolino) Seit Jahren schon ist Pfingstmontag für Kart-Fans ein fester Begriff, finden doch an diesem Tag stets hochstehende Rennen auf der Kartbahn Wohlen statt. In diesem Jahr bot die traditionsreiche Rennstrecke im Aargau den Schauplatz für das zweite Saison-Rennen der Kart-Schweizermeisterschaft 2009. Bei idealen Wetterverhältnissen und einem erfreulich zahlreichen Besucheraufmarsch boten sich ideale Rahmenbedingungen für einen spannenden Renntag. Die Fahrer zogen denn auch einmal mehr alle Register ihres Könnens und sorgten mit teils dramatischen Rennen für beste Unterhaltung und viele Emotionen. Als Finalsieger jubelten schliesslich Ken Allemann (KZ2), Marc Freimann (KF2), Alain Valente (KF3), Alain Baeriswyl, Michael Müller (Mini) sowie Brad Brunner (Supermini) vom obersten Podestplatz.

Kategorie Sport 125: Baeriswyl triumphiert im Finalrennen
Nach dem intensiv geführten Auftakt-Rennen von Ottobiano wartet man gespannt auf eine Fortsetzung auf heimischem Boden. Die bisherigen Protagonisten Larsson, Wolf, Von Burg und Chirichiello sehen sich in Wohlen nun aber weiteren hochkarätigen Gegnern wie Titelverteidiger Rinaldo Grämiger oder auch Newcomer Alain Baeriswyl gegenüber. Baeriswyl setzt denn im Quali auch gleich mal eine erste Duftmarke, indem er sich hauchdünn vor Von Burg, Chirichiello und Grämiger auf Pole setzt. Larsson und Wolf teilen sich durch eine winzige Tausendstel-Sekunde getrennt die vierte Startreihe.
Fulminant geht es sodann in die Rennläufe. Der Start zum ersten Vorlauf wirbelt das Feld gehörig durcheinander. Grämiger und Wolf schiessen katapultartig nach vorn und setzen sich an die Spitze, während Baeriswyl in die Mühlen des nachdrängenden Feldes gerät. Grämiger eilt in der Folge einem ungefährdeten Sieg entgegen, Wolf verteidigt seinen zweiten Platz ebenfalls souverän. Dahinter duellieren sich Leo Chirichiello und Gregory Von Burg um P3, wobei schliesslich Chirichiello die Oberhand behält. Meisterschafts-Leader Kimmy Larsson fährt für einmal ein eher unauffälliges Rennen und läuft auf Position fünf ins Ziel ein.
Auch der Start zum zweiten Vorlauf wird eine Beute von Rinaldo Grämiger, der diesmal aber nicht Patrick Wolf, sondern Leo Chirichiello im Genick hat. Grämiger verschafft sich vorerst ein wenig Luft, da Chirichiello zu Rennbeginn alle Hände voll zu tun hat, die aufsässigen Verfolger Wolf, Baeriswyl, Larsson und Von Burg hinter sich zu halten. Doch Chirichiello dreht im Rennverlauf mehr und mehr auf, schüttelt seine Gegner aus dem Windschatten und macht sich auf die Jagd nach Leader Grämiger. Wenige Runden vor Schluss schiebt sich Chirichiello unaufhaltsam ans Heck Grämigers, man freut sich schon auf ein packendes Schlussduell. Aber drei Runden vor Schluss fällt die vorzeitige Entscheidung – Grämiger scheidet aus und Chirichiello fährt allein dem Ziel und Sieg entgegen. Patrick Wolf erbt Platz zwei vor Larsson und Baeriswyl.
Chirichiello startet nach dem Vorlauf-Sieg neben Wolf aus der Pole ins Finalrennen. Doch die beste Ausgangslage sollte diesmal nichts nützen, ein Startcrash reisst Chirichiello zusammen mit Grämiger und Larsson neben die Strecke. Mit grossem Rückstand jagen die drei dem Feld hinterher, allerdings ohne Aussichten auf ein Spitzenergebnis. Währenddessen erobert sich Quali-Sieger Baeriswyl die Führung, welche er über die gesamten 26 Finalrunden nicht mehr abgeben sollte. Dahinter streiten sich Werner Henz und Gregory Von Burg um P2, wobei Von Burg den längeren Atem hat. Doch schliesslich strahlen beide neben Sieger Baeriswyl vom Podest um die Wette. Eher enttäuschend beendet Wolf das Finalrennen, der junge Birel-Fahrer hätte sich wohl mehr erhofft als Platz fünf. In der Meisterschafts-Zwischenwertung übernimmt Von Burg die Führung vor Kimmy Larsson und Patrick Wolf. Die Abstände sind allerdings gering, die Spannung für die weiteren Rennen ist somit garantiert.

Kategorie KF3 Junior: Maximale Punkte für Alain Valente
Beim Start zum ersten Vorlauf kann eine aussergewöhnliche erste Startreihe registriert werden – die Brüder Amweg haben das Zeitfahren im Griff und verweisen ihre Gegner allesamt in die Schranken. Levin ist am Ende um gut zwei Zehntelssekunden schneller als der jüngere Severin. Alain Valente lauert dahinter auf P3 auf seine Chance. Vorerst prescht aber der Amweg-Express vorne weg, der aber schon nach kurzer Zeit arg ins Stottern gerät. Bei Leader Levin reisst das Gasseil, worauf ihm der dichtauf folgende Severin gleich noch ins Heck fährt. Für Levin ist das Rennen zu Ende, Severin kann immerhin weiter fahren, am Ende reicht es nach einer Aufholjagd noch für Platz vier. Die Führung übernimmt nun aber Alain Valente, der nichts mehr anbrennen lässt und die Zielflagge als Erster weit vor Kevin Jörg und Flavio Mathys kreuzt.
Der zweite Vorlauf beginnt ebenfalls hektisch, diesmal mit einem Massencrash in der ersten Kurve. Leidtragende sind Kevin Jörg, Severin Amweg, Prinz Max sowie Patrick Näscher und Steve Löwe. Alain Valente enteilt derweil erneut dem ganzen Feld und fährt bereits seinem zweiten Triumph entgegen. Am Ende nimmt Valente etwas Speed raus, was den ebenfalls stark fahrenden Flavio Mathys nochmals aufrücken lässt. Ottobiano-Sieger Mathéo Tuscher fährt auf Position drei ins Ziel. Ebenso viel Aufmerksamkeit wie dem Sieger zieht aber Levin Amweg auf sich. Von Platz 14 aus gestartet kämpft sich Levin rasch nach vorn. Runde um Runde greift sich Amweg Gegner um Gegner. Kurz nach Rennhälfte liegt der fulminant fahrende Tony-Youngster bereits wieder auf P3, bevor er wegen einer herabhängenden Stossstange das Rennen aufgeben muss. Erneut also rabenschwarzes Pech für die Amwegs, denn auch Severin muss das Rennen nach 6 Runden vorzeitig beenden.
Zum Finale startet Alain Valente nach seinen beiden Vorlauf-Siegen aus der Pole. Valente behauptet die Führung problemlos, dahinter kegeln sich Dominik Fischli, Prinz Max und Michi Ryter von der Strecke. Flavio Mathys etabliert sich erneut als erster Verfolger Valentes, gefolgt von Mathéo Tuscher. Doch erneut gilt die Hauptaufmerksamkeit des Publikums der Verfolgungsjagd der Valente-Brüder. Insbesondere Levin schnappt sich mit einer wilden Fahrt Gegner um Gegner. Kurz vor Schluss holt er gar Leader Valente ein und presst sich auch vorbei. Valente hält aber hart dagegen und erobert sich im Infield die Führung zurück, bevor sich Levin in der allerletzten Kurve wieder innen neben Valente setzt und diesen praktisch auf dem Zielstrich noch abfängt. Was für ein Rennen! Doch bei der späteren Siegerehrung fehlt Amweg dann erneut, da bei der technischen Kontrolle eine Unregelmässigkeit an der Kupplung festgestellt werden musste. Alain Valente strahlt nun doch noch als Sieger vom obersten Treppchen, nachdem ihm die Enttäuschung über den vermeintlich in letzter Sekunde entgangenen Triumph nach dem Rennen deutlich ins Gesicht geschrieben stand. Zusammen mit Valente jubeln Flavio Mathys und Mathéo Tuscher vom Podium. Valente übernimmt mit dem heutigen Punktemaximum auch die Führung im Meisterschafts-Zwischenklassement.

Kategorie KF2 Elite: Dominanz des Tony-Teams
Gespannt wartet das Publikum auf die Entscheidungen in der Elite-Kategorie KF2. Die intensiven Schlagabtausche in Ottobiano haben hohe Erwartungen an die folgenden Rennen geweckt. In Wohlen gibt nun vorerst die Tony-Fraktion mit Meisterschafts-Leader Patric Niederhauser, Marc Freimann und Patrick Müller den Ton an. Einzig Topkart-Pilot Pascal Gadola bringt als Dritter im Quali einen blauen Farbtupfer in die grünweisse Armada.
Die Vorläufe bekräftigen die Vorherrschaft des Tony-Teams abermals. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht umrunden Freimann, Müller und Niederhauser die Rennstrecke. Mit einer kämpferischen und doch stets sehr fairen Art begeistern die Piloten das zahlreiche Publikum. Im ersten Rennen setzt sich Niederhauser vor Freimann und Müller durch, während im zweiten Rennen Müller vor Freimann und Niederhauser ins Ziel einläuft. Gadola vermag die Pace des grünweissen Schnellzugs mitzugehen und bucht zweimal einen vierten Platz auf sein Konto. Auffallend ist zudem auch die ausgeglichene Leistungsdichte im Feld. Nicht weniger als zehn Piloten liegen mit ihren besten Rundenzeiten innerhalb von zwei Zehntelssekunden, neben Freimann, Müller, Niederhauser und Gadola fahren auch Amberg, Von Aesch, Mahlknecht, Eberle, Meier und Preisig praktisch identische Rundenzeiten. Für das abschliessende Finale ist also einiges zu erwarten, die genannten Fahrer werden den gezeigten Speed in Resultate ummünzen wollen.
Die Startflagge fürs Finalrennen fällt, und das harte Einsteigen einiger Piloten zeigt Folgen. Ein Massencrash in der ersten Kurve reisst Amberg, Mahlknecht, Preisig, Leimer, Schmid, Puglisi und Brudermann aus der Entscheidung um die vorderen Plätze. Derweil formiert sich an der Spitze ein Quartett mit Niederhauser, Freimann, Eberle und Müller. Der Pulk bleibt über weite Strecken des Rennens dicht beisammen, bevor sich schliesslich Marc Freimann nach einem Angriff am Ende der Start/Zielgeraden leicht abzusetzen vermag. Eberle und Müller folgen mit geringem Abstand und klettern zusammen mit Freimann strahlend aufs Podium. Einen starken Auftritt zeigt auch Matthias Meier, der sich mit einer soliden Leistung bis auf Position vier nach vorne kämpft. Nidi, Amberg, Von Aesch und Gadola belegen die Plätze fünf bis acht. In der Meisterschaft baut Patric Niederhauser die Führung aus, Platz zwei im Zwischenklassement übernimmt neu Patrick Müller.

Kategorie KZ2 Schaltkart: Grossartiger Ken Allemann
Nach dem triumphalen Auftritt zum Saisonauftakt in Ottobiano geht das junge Spirit Team aus Bremgarten auch für Wohlen als Favorit an den Start. Ken Allemann, Tobias Borel und Kevin Lüdi geben denn auch im Zeitfahren bereits den Ton an, Vize-Champion Heinz Fröhlich belegt dahinter Startplatz vier.
In den Vorläufen läuft Birel-Toppilot Ken Allemann nie Gefahr, seine Führung preisgeben zu müssen. Einzig im zweiten Rennen gelingt Kubica-Fahrer Tobias Borel ein besserer Start, doch nach zwei Runden prescht Allemann am Ende des Bahndamms fulminant an Borel vorbei erneut in Führung. Spannung kommt hingegen im Kampf um die besten Verfolgerplätze auf. Borel liegt über weite Strecken des Rennens mit Heinz Fröhlich und Lokalmatator Fabian Stutz im Clinch. Im ersten Vorlauf behält Borel die Oberhand, im zweiten Rennen muss er sich schliesslich aber mit P4 begnügen. Grosses Pech hat Mitfavorit Kevin Lüdi zu verdauen: Im ersten Vorlauf säuft dem Drittplatzierten des Zeitfahrens der Motor bereits in der Einführungsrunde ab, als Letzter nimmt Lüdi das Rennen in Angriff. Nach einer schönen Aufholjagd schlägt die Defekthexe aber erneut zu, mit abgebrochenem Vergaser rollt Lüdi neben der Strecke aus. Im zweiten Rennen geht der Lüdi-Express aber ungebremst voran, beim Fallen der Zielflagge hängt Lüdi bereits im Heck des auf P2 fahrenden Heinz Fröhlich.
Das Finalrennen sieht erneut Ken Allemann in Pole, dahinter lauern Borel, Fröhlich und Marco Büchli auf ihre Chance. Kevin Lüdi startet aus P6, Fabian Stutz nach einem Ausritt im zweiten Lauf ebenfalls nur auf P7. Die Ampel schaltet auf grün, erneut prescht Borel knapp vor Allemann durch die erste Kurve. Der Angriff Allemanns folgt aber umgehend im Infield, doch dabei drehen sich die beiden Führenden von der Strecke. Büchli übernimmt zwischenzeitlich die Führung vor Stutz und Fröhlich, Borel verliert nur wenig Zeit und greift auf P4 wieder ins Rennen ein. Allemann hingegen fällt bis ans Ende des gesamten Feldes zurück. Doch noch ist nichts verloren, im Gegenteil, die Show sollte nun erst beginnen. Vorerst gilt die Aufmerksamkeit aber der Spitze, wo sich Fabian Stutz zusammen mit Heinz Fröhlich über Marco Büchli hermacht. Stutz übernimmt ohne viel Federlesens die Spitze und prescht mit Fröhlich im Schlepptau um den Kurs. Kevin Lüdi heftet sich an die Fersen des Führungsduos. Dahinter jagt Allemann mit dem Messer zwischen den Zähnen um den Kurs. Jede Stelle auf dem Rundkurs ist nun zum Überholen geeignet, Allemann verliert wahrlich keine Zeit mehr mit Geplänkel, die Gegner werden geradezu zu Statisten degradiert. In Runde zehn ist es so weit, Allemann hängt im Heck des Führungsduos. Doch auch Fröhlich und Stutz halten Allemann nicht weiter auf, somit liegt der Rekordmeister des Schweizer Kartsports erneut in Führung. Stutz liegt noch auf P2, doch sein Chassis baut sichtlich ab. Fröhlich sieht seine Chance gekommen und attackiert im Infield. Stutz kontert auf der letzten Rille und beide setzen ihr Kart in der Fahrerlagerkurve in den Sand. Lüdi huscht nun an den beiden Streithähnen vorbei, ebenso Tobias Borel, womit der totale Triumph des Spirit-Teams nach Ottobiano nun auch in Wohlen Tatsache wird. Die Freude bei Allemann, Lüdi und Borel ist riesig. Allemann feiert den Sieg auf seine unnachahmliche Art mit einem halben Dutzend spektakulärer Donuts und gereckter Siegerfaust vor der begeisterten Zuschauertribüne. Was für eine Show! Der Freudentanz des gesamten Birel-Teams im Fahrerlager macht die totale Begeisterung nochmals deutlich. Herzliche Gratulation ans erfolgreiche Jung-Team aus Bremgarten!

Kategorie Mini: Müller hält Haxiu in Schach
Wie schon in Ottobiano stehen auch beim zweiten Saisonrennen nur gerade fünf Minipiloten am Start. Schade, dass die kleinste Nachwuchs-Klasse derzeit so wenig Interesse hervorruft. Die fünf Fahrer lassen sich ihre Motivation dadurch aber nicht nehmen und zeigen auf der Strecke ihr Bestes. Insbesondere Michi Müller und Gjergi Haxiu schenken sich im Kampf um den Sieg gar nichts, das Duell der beiden ist sehenswert. Rad an Rad drehen die zwei Kontrahenten ihre Runden, wobei sich zwischenzeitlich auch Loic Vindice an der Führungsarbeit beteiligt. Haxiu holt sich den Sieg im ersten Vorlauf, während Quali-Sieger Michi Müller im zweiten Vorlauf die Oberhand behält. Spannend verläuft auch der Kampf um Platz vier zwischen Silvan Winzeler und Marc Stegmüller, wobei des öfteren auch ein wenig Reifenabrieb an den Seitenkästen vom intensiv geführten Duell zurück bleibt.
Im Finalrennen setzen sich erneut Michi Müller und Gjergj Haxiu an die Spitze. Müller kontrolliert das Duell über die gesamte Renndistanz und reckt die Faust bei der Ziellinie als Sieger in die Höhe. Hinter Haxiu erreicht Vindice das Ziel als Dritter vor Stegmüller und Winzeler. Ein letzter Kraftakt steht für die fünf am Ende des Renntages beim Hochstemmen der Pokale an – jeder der Teilnehmer nimmt strahlend einen Pokal mit nach Hause. Im Meisterschafts-Zwischenklassement liegt ebenfalls Müller vor Haxiu an der Spitze.

Kategorie Supermini: Tagessieg und Meisterschaftsführung für Brad Brunner
Die zweitkleinste Nachwuchskategorie verspricht schon vor dem Beginn der Rennläufe viel Spannung. Die Leistungsdichte an der Spitze ist sehr ausgeglichen, mehrere Fahrer kommen für den Sieg in Frage. Das Zeitfahren bestätigt dies eindrücklich, liegen doch die ersten vier Fahrer lediglich um sechs Hundertstelssekunden getrennt in Front. Meisterschaftsleader Randy Berglas erobert die Pole hauchdünn vor Shaun Vogel, Brad Brunner und Rudolf Rhyn. Dahinter lauern Raphael Wohlwend, Antonio Barone, Oliver Holdener und Justin Meichtry mit ebenfalls minimalem Zeitabstand.
Die Vorläufe bestätigen vorerst die knappen Zeitabstände aus dem Zeitfahren. Berglas, Vogel und Brunner liegen im ersten Rennen dicht beisammen an der Spitze, wobei die Positionen immer wieder wechseln. Brunner holt sich den ersten Sieg schliesslich knapp vor Berglas und Vogel. Im zweiten Vorlauf nimmt die Spannung im Kampf um den Sieg etwas ab, denn Brunner kann sich nach einem schlechten Start Berglas‘ bald absetzen. Sein Sieg ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Dahinter entbrennt zwischen Vogel, Raphael und Fabienne Wohlwend, Barone sowie Berglas ein hochstehender Kampf um Platz zwei. Raphael Wohlwend setzt sich dabei vor Shaun Vogel sowie seiner Schwester Fabienne durch und jubelt frenetisch über Platz zwei.
Das Finalrennen ähnelt weitgehend dem zweiten Vorlauf. Brad „Bracula“ Brunner distanziert seine Konkurrenten erneut schon nach wenigen Runden und fährt mit dem Finalsieg das Punktemaximum des heutigen Renntages sowie die Führung in der Meisterschafts-Zwischenwertung nach Hause. Dahinter duellieren sich Shaun Vogel und Raphael Wohlwend um Position zwei, wobei Raphael knapp die Oberhand behält. Spannend verläuft auch der Fight um Position vier zwischen Fabienne Wohlwend und Randy Berglas. Fabienne kämpft gegen Rennende mit nachlassender Bremsleistung und muss den vierten Platz trotz starker Gegenwehr und einer spektakulären Flugeinlage in der letzten Runde ganz knapp ihrem Gegner überlassen.
Die Rennen in der Kategorie Supermini haben aufgezeigt, dass hier einige grossartige Talente am Start stehen, die der Schweizer Kartszene in den nächsten Jahren noch viel Freude machen dürften. Man darf sich schon heute auf eine Fortsetzung der packenden Duelle freuen.

Bis zum nächsten Rennen (21. Juni, dritter Lauf zur Kart-Schweizermeisterschaft in Mirécourt)
Euer Doidolino

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