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Fredy Barth punktet in Marrakesch
In zwei heissen Rennen im Betonkanal von Marrakesch sammelte Fredy Barth mit dem Wiechers Sport BMW 320 TC in den Läufen 3 und 4 der FIA WTCC zweimal wertvolle Punkte in der Yokohama Trophy der Privatfahrer.

Die vom Layout her simple, jedoch anspruchsvolle Rennstrecke vor den Toren von Marrakesch war insbesondere für die BMW-Teams eine harte Nuss. Die langen Geraden und die hohen Curbs liegen dem Hecktriebler weniger als den Konkurrenten. Trotzdem zeigte Fredy Barth im Wiechers Sport BMW 320 TC über das ganze Wochenende eine solide Leistung.
Am Ende reichte es im 4,5 km langen Betonkanal, der kompromissloses Fahren fordert und nicht den kleinsten Fehler verzeiht, zwar nicht für das ganz grosse Geburtstagsgeschenk für Teammanager Dominik Greiner.
Die Bilanz ist trotzdem positiv: Fredy Barth und Wiechers Sport durften sich zweimal über wertvolle Punkte in der Privatfahrerwertung und einem ganzen Fahrzeug freuen. Den letzten WM-Punkt verpasste Barth in Lauf 2 um winzige 11 Hundertstel!
Im heissen Qualifying blieb er in der entscheidenden Endphase im Verkehr stecken. Dadurch verpasste er den Einzug ins Q2 der zwölf Besten und konnte somit nur auf den 15 Startplatz fahren.
Im ersten Rennen konnte sich Fredy Barth clever aus diversen Rangeleien heraushalten und knapp eine Kollision vermeiden. Im Ziel war er nach einem fehlerfreien Rennen auf P13 Sechster der Privatfahrerwertung und drittbester BMW-Pilot.
Im zweiten Rennen kam Barth mit gutem Speed bis auf P10. Um eine Kollision nach einem waghalsigen Überholversuch eines Konkurrenten zu vermeiden, büsste er in der Schlussphase unglücklich zwei Positionen ein und landete 11 Hundertstel hinter P10 auf P12.
Fredy Barth: «Von den Resultaten her, haben wir in Marokko mehr erwartet. Trotzdem können wir ein positives Fazit ziehen. Auf einer Strecke, die dem BMW nicht entgegen kommt und bei völlig anderen Bedingungen als in Monza, fühlte ich mich im Hecktriebler immer wohler. Wir konnten uns in vielen Punkten deutlich verbessern und waren speziell in den Rennen klar schneller als unsere direkten Konkurrenten. Leider konnten wir unseren Speed im dichten Verkehr nicht richtig umsetzen. Für das kommende Rennen am Slovakia Ring bin ich aber sehr zuversichtlich.»
In der Privatfahrer-Wertung liegt Barth nach vier FIA WTCC-Rennen auf dem 5. Rang. Die nächsten Rennen zur FIA WTCC finden am 27./28. April zum zweiten Mal auf dem 5,9 km langen Slovakia Ring in der Nähe von Bratislava (SK) statt.