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Comeback von Ex-Kartfahrer Fredy Barth in der WTCC
Fredy Barth kehrt für die letzten beiden Saisonrennen 2012 in Shanghai und Macau in die Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC zurück.

Eine bewegte und durchzogene Saison 2011 fand für WTCC-Pilot Fredy Barth und sein Team SEAT SWISS RACING in Macau ein jähes Ende. Nach einem schweren Trainingsunfall landete der Pilot im Spital, das Fahrzeug war ein Totalschaden. Ein Jahr später geben SEAT SWISS RACING und Fredy Barth das Comeback und bestreiten die beiden Schlussrennen der WTCC 2012. Fredy Barth: «Die superschnelle, zum Teil extrem enge und schwierige Stadtrennstrecke in Macau ist einzigartig. Für mich ist sie eine Hassliebe. Ich liebe sie zwar vom Fahren her. Ich sah in Macau aber noch nie eine Zielflagge und hatte diesen wirklich heftigen Unfall. Es wird ein komisches Gefühl sein, ein Jahr nach diesem Unfall in diese megaschnellen Hafenkurven einzubiegen. Aber das gehört zum Job. Und ich habe mit Macau definitiv noch eine Rechnung offen. »

Zur Vorbereitung auf sein WTCC-Comeback bestreitet Fredy Barth bereits den vorletzten Saisonevent der Tourenwagen-WM, die Rennen vom 4. November in Shanghai. Auch hier darf sich SEAT SWISS RACING gute Chancen ausrechnen. Die Formel-1-Strecke ist für alle WTCC-Piloten Neuland. Das Saisonfinale Macau auf dem Circuito da Guia, in der einst portugiesischen Kolonie und heute chinesischen Sonderverwaltungszone, 50 Kilometer westlich von Hongkong, findet am 18. November statt. SEAT SWISS RACING stellt Fredy Barth das bisher vom Ex-Formel-1-Piloten Tiago Monteiro eingesetzte Fahrzeug mit einem 1,6-Liter-Turbo-Werksmotor zur Verfügung. Fredy Barth: «Es war immer unser erklärtes Ziel, mit Focus auf 2013 und für unsere vielen treuen Fans noch diese Saison in die WTCC zurückzukehren. Endlich ist es soweit. Ich freue mich extrem.

Wir wollen uns in Shanghai und Macau mit den bestmöglichen Leistungen allen in Erinnerung rufen und uns für die durchzogene Saison 2011 revanchieren. Mit dem Seat Leon mit 1.6 Turbo-Werksmotor verfügen wir dafür über ein konkurrenzfähiges Rennfahrzeug. Wir werden sehen was möglich ist.»