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Rotax Max Weltfinale 2010
An das Weltfinale 2010 in La Conca konnten der beste Schweizer Teilnehmer der Kategorien Junior, Challenge und DD2. Thierry Mäder (Junior), Marco Forrer (Challenge) sowie Gino Tengg hatten die Möglichkeit sich mit den Total 252 Piloten aus 60 Ländern zu messen.

Junior Pilot Thierry Mäder war bereit, nach dem letzten Training hatte er noch Reserven welche er mobilisieren wollte, gesagt getan: 51,674 Sekunden ergaben den 46. Rang, der beste Junior Pilot war mit 49,838 Sekunden 1,8 Sekunden schneller.

Challenge Pilot Marco Forrer fehlten ebenfalls ca. 1,8 Sekunden auf die Bestzeit, mit 51,135s wurde er als 67. rangiert.

DD2 Pilot Gino Tengg wurde 35. im Zeitfahren, mit 49,668 Sekunden 35., die Polezeit von Daniel Morad: 49,098s.

Zusammenfassung
Junior: ZF 46. Mäder -> Startreihe 13
MAX: ZF 67. Forrer -> Startreihe 17
DD2: ZF 35. Tengg -> Startreihe 9

Zwischenstand nach den Vorläufen:

Junior
Thierry Mäder kann einen 25. sowie einen guten 17. Rang vorweisen.

MAX
Bei der Challenge Kategorie war Marco das Glück nicht hold, nach einem guten 23. Rang im ersten Vorlauf hätte im zweiten Lauf mehr als ein 31. Rang möglich gewesen.

DD2
Gino Tengg hatte arges Pech im ersten Lauf, Startcrash und später im Rennen ein Dreher, dadurch reichte es nur für den 25. Rang im ersten Vorlauf. Im zweiten Lauf schnitt Gino besser ab, der 13. Rang war das Resultat des spannenden Rennens.

Am Samstag waren noch die letzten Vorläufe an der Reihe, Thierry Mäder wurde nach dem Start in einen Crash verwickelt und beendet diesen als 32., Marco Forrer zeigte im letzten Vorlauf eine starke leistung und beendete als 24., Gino Tengg zeigte sein Potenzial und wurde 18. im letzten Lauf.

Den Schweizern reichten die erzielten Punkte der Vorläufe nicht für die direkte Qualifikation in das Finale, sie mussten alle in den Hoffnungslauf. Diese letzte Chance für eine Finalqualifikation ist immer sehr stark umkämpft. Die besten 6 Piloten des Hoffnungsaufes kommen nebst den direktqualifizierten (die 28 Besten der Vorläufe) auch noch ins Finale.

Hoffnungslauf Junior

Thierry kommt sehr gut durch die wichtigen ersten Kurven und ist gut im Schuss, leider reicht der 12. Rang im Hoffnungslauf nicht für den Einzug ins Finale.

Hoffnungslauf Challenge

Der "neue" Marco gibt, wie bereits im dritten Vorlauf, kräftig Gas und kämpft sich unermüdlich Kurve um Kurve nach vorne, angekommen auf Rang 12. bugsiert ihn der an der hinteren Stosstangede hängende Konkurrent ins Abseits. 13 Piloten können dadurch Marco passieren, am Ende reicht es für Rang 22, jedoch ebenfalls nicht für den Final.

Hoffnungslauf DD2

Gino Tengg hatte mit Startplatz fünf eine hervorragende Ausgangslage, gelingt es ihm den von hinten drückenden Piloten Paroli zu bieten? Ohne Startcrash nimmt die Spitzengruppe die erste Kurve, Gino nimmt ist nach der zweiten Kurve an dritte Stelle und fängt an anzugreifen. Nach 12 Runden wird Tengg als Sieger des Hoffnungslaufes abgewunken, dies bedeutet Finalqualifikation! Tengg startet am Sonntag auf dem 29. Startplatz im Pré-Finale.

Finalläufe

Junior
Herzschlagfinale bei den Junioren, in der letzten Runde, 7 Kurven vor schloss attackiert der zweitplatzierte den Führenden, dies nutzen die anderen Piloten und in der letzten Kurve die Entscheidung, Martin Rump (Estonia) gewinnt das Rotax Max Weltfinale der Kategorie Junior, mit 0,054s Vorsprung vor Jordi Van Moorsel (NL) und Joel Affolter (NL). Nach der technischen Kontrolle wurde Martin Rump disqualifiziert.
Der Weltmeister der Rotax Max Junioren heisst Jordi Van Moorsel (NL), 2. Joel Affolter (NED), 3. Pierce Lehane (AUS).

DD2 Master
Sieger der DD2 Master Klasse, der Kanadier Scott Campbell gewinnt mit 0,087s Vorsprung vor Dennis Kroes (NL) und Martin Victorsson (SWE)

MAX

Gestartet auf Rang 11 pflügte sich Caleb Williams (RSA) souverän durch das Feld und löste den führenden Joshua Hart in Runde 7 an der Spitze ab. Dort war er nicht mehr zu verdrängen. Weltmeister der MAX Challenge Klasse ist Caleb Williams (RSA), 2. Joshua Hart (NZL), 3. Ferenc Kancsar (CAN).

DD2
Das Feld mit Schweizer Beteiligung versprach Spannung pur. Gino Tengg war gewappnet, ein Start aus der 30. Position ist ein schwieriges Unterfangen. Das Rennen wird gestartet, Gino Tengg hat Pech und wird in Kurve 1 in einen Crash verwickelt, Aufholjahgd vom Ende des Feldes. Die DD2 Piloten sind sehr schnell unterwegs, dies macht es für Gino schwierig den Anschluss zu halten. Es gelingt ihm dennoch einige Konkurrenten zu überholen und er beenden dieses Finale der Weltmeisterschaft Rotax 2010 auf dem 26. Schlussrang.

Weltmeister ist Daniel Morad (CAN), 2. Maik Barten (NL), 3. Matthew Hamilton (NZL)

Das Abenteuer Weltfinale 2010 ist hiermit zu Ende, die drei Schweizer Teilnehmer haben ihr Bestes gegeben und sind sicher um einige Erfahrungen reicher.