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Keine Meisterüberraschungen beim Final zur SKM
(ksenti) Der Herbst kommt, und die Schweizerkartmeisterschaft (SKM) ruft zum Finale einer spannenden Saison nach Wohlen Die verschiedenen Felder haben sich zum Teil markant gelichtet, sicher auch wegen den zum Teil horrenden finanziellen Aufwand in den KF Klassen.
Das Freitagtraining, ohne die Mini Klassen; diese trainierten am Mittwochnachmittag, erlebte einen stahlblauen Tag. Dementsprechend war die Stimmung sehr gut und die Vorbereitungsarbeiten verliefen äusserst ruhig und ohne Zwischenfälle.
Für den Samstag hat die Wetterfee von Meteo, noch Hochnebel aber trockene Verhältnisse ankündete. Zwischendurch soll die Sonne noch einige Strahlen zum aufwärmen schicken, genau so wars!
Stargast war Jonathan Thonon, CRG/MAXTER Werksfahrer. Thonon wurde dieses Jahr KZ 1 Weltmeister sowie KF 1 Europameister. Das Thonon nicht wie eine Diva herumstolziert zeigt sein Arbeitseifer in der Betreuung der CRG Kunden im KSR Zelt. Besonders die Betreuung von Storz war wertvoll. Leider reichte es diesm nicht zum Titel, aber mehr im Bericht.
Der MINI Champion heisst Fabrizio Reich und Openmini Levin Amweg und standen schon vor dem Finale in Wohlen fest. Allen anderen Kategorien waren noch nicht entschieden und es standen spannende Entscheidungen bevor.
Zum Rennen:
Das Zeitfahren brachte folgende Polesetter:
Mini Shaun Vogel Swiss Hutless/Comer 60 48.247 sec
Supermini Levin Amweg Swiss Hutless/Gazelle 80 45.787 sec
Swisscup: Thierry Kilchenman Swiss Hutless/Vortex 38.841 sec
KF 2 Simon Trummer Maranello/Parilla 38.897 sec
KF 3 Alex Fontana PCR/PCR 40.133 sec
KZ2 Ken Allemann CRG/Macter 38.023 sec
Gehen wir der Grösse nach:
Kategorie MINI: Totalerfolg für Shaun Vogel, Meister Reich geschlagen
Der erste Start zum 1. Vorlauf verläuft ohne Zwischenfälle. Sofort übernimmt Shaun Vogel die Führung die er bis ins Ziel nie mehr abgibt. . Valentina kann sich von den Verfolgern absetzten und erreicht Rang 2 vor dem Kampfquartett mit Silvan Bommer, Fabrizio Reich, Antonio Barone und Fabienne Wohlwend. Besonders die Aufholjagd von Fabienne Wohlwend muss speziell betont werden. Den Motor den sie im Zeitfahren erwischte, war ein „faules Entlein“ das nicht richtig wollte…. Glücklicherweise konnten die Macken des Motores abgestellt werden.
Für den zweiten Vorlauf passierte an der Spitze nichts neues, unangefochtener Start/Ziel Sieg von Shaun Vogel. Fabienne Wohlwend konnte ihrem „Entlein“ die Sporen zeigen und verbesserte sich bis auf den zweiten Platz. Hinter Wohlwend klassierten sich Bommer vor dem neuen Mini Schweizermeister Fabrizio Reich und den Geschwistern Tanja und Michi Müller.
Das Finale wurde mit einer gehörigen Aufregung gestarte. Kurz nach der Startlinie wird Bommer angeschoben und dreht sich wild ins Grääs und kann eine Kollision mit dem Streckenposten verhindern. Vogel übernimmt die Führung; die er bis ins Ziel nicht mehr abgibt, vor Reich, Nessi, Wohlwend, Mauron. In der Startkurve knallen noch Mahlknecht, Läderach, Barone und Schumacher zusammen. Im Verlaufe des Rennens wird der Mietmotor von Reich immer lahmer. Eine Viererbande bestehend aus Nessi, Reich und Tanja und Michi Müller kämpfen rundenlang um die begehrten Punkte aber genau in dieser Reihenfolge werden sie klassiert.
Kategorie Supermini: Gebrüder Amweg zeigen den Meister
Levin Amweg stand schon vor dem letzten SM Renntag mit grossem Vorsprung als Meister fest. Dies hinderte Ihn in keiner Weise seine Dominanz zu demonstrieren. Zusammen mit Bruder Serverin Amweg deklassierte die beiden Bremgartner (BE) das gesamte Feld nach Belieben. Wer aber gedacht hätte das die beiden Zappelphilippe ein ruhiges Rennen gestalten, muss ich enttäuschen. Bei jeder Möglichkeit wurde gekämpft und sie trieben sich so immer schneller um die Runden. Schlussendlich schwang Levin oben aus.
Also um es klar zu machen Start/Zielsiege in Vorlauf 1 und 2 der Amweg Brüder und auch im Finale jeweils mit Sekundenvorsprung. Einzig im Finale rückte Pascal von Allmen verdächtig nahe an die Spitze. Als Geburtstagskind freute er sich mächtig auf den dritten Gesamtrang und dies war sicherlich kein Geschenk seiner Mitkonkurrenten. Den heute fuhr von Allmen fehlerfrei und überzeugte dazu mit regelmässigen schnellen Zeiten.
Dahinter gings schon eher kampfbetonter zur Sache. Es wurde um Platz vier grossartig gekämpft, mal war Alain Valente, dann wieder Michi Ryter auf der vierten Position. Nicht zu vergessen die Fahrer Denise Grob, Matheo Tuscher , Raphael Wohlwend, Annika Lundin und Brad Brunner wechselten die sich stets in den Positionen ab. Ohne Fauls und gesittet fahren die Supermini dem Ziel entgegen nicht ohne zwischendurch x-Mal die Position gewechselt zu haben. Diesen Augenschmaus war auch sogleich der Schluss der Verstaltung. Bravo Jungs und Mädels so muss Kart gefahren werden.
Kategorie: Swisscup 100 Unsportlichkeiten zum Schluss
Die Ausgangslage war vor dem Rennen klar wie ein Bergkristall. Michaela Caviezel führte in der Meisterschaft vor Thierry Kilchenmann. Nicht ganz klar wissen verschiedene Akteure wie fair und sportlich gekämpft wird. Nun zum Geschehen.
Auf der Poleposition startet Thierry Kilchenmann vor Michalea Caviezel in den ersten Vorlauf. Das Rennen lebt vom Duell der Titelfavoriten. Beide ziehen alle Register Ihrer Fahrkunst. Mit dem Verlauf des Rennens merkt der Berner Kilchenmann dass Caviezel praktisch überall schneller fahren kann. Es wird ultimativ auf der Kampflinie gefahren. Kilchenmann macht nur einen einzigen Fehler; drei Runden vor Schluss bei der Einfahrtskurve zur Start Zielgerade, und die Churerin fährt innen durch und übernimmt die Führung. Auf dem letzten Abschnitt kann sie den Vorsprung auf ein Dutzend Meter ausbauen, genau soweit das Kilchenmann nicht mehr kontern kann.
Hinter diesem Titelduell startet Fabian Stutz sehr gut und übernimmt die Spitze des Nachfolgefeldes vor Walser, Gervasoni, Rogg und Weibel. Stutz wird in der Folge an die „Wand gemalt“ und im Feld durchgereicht. Gervasoni fährt so auf den dritten Platz vor.
Der Puls schlägt hoch als zum zweiten Vorlauf gestartet wird. Die Polesetterin wird von Gervasoni von der Startline bis zur Startkurve durchgehend gestossen. Wie Caviezel der drohenden Klatsch an die Bande abwehren konnte war Meisterklasse. Es gelingt Ihr sogar die Führung zu behalten und führt das Feld nach der ersten Zielpassage an. Titelmitfavorit Kilchenmann liegt auf Platz fünf. Deformierte Seitenkästen an Kilchenmann und Stutz sind deutlichen Zeichen. Der eine links der andere rechte, der eine wollte angreifen der andere hielt dagegen…. Kilchenmann sortiert sich kurz und bläst anschliessend das Jagdhorn und schnappt sich den Einen nach dem Anderen. Die Aufholjagd Michaela Caviezel ist vorerst gestoppt. Des Duell spitzt sich zu. Kilchenmann attakiert an den unmöglichsten Stellen und versucht bei jeder Gelegenheit zu überholen. Aber so einfach geht das nicht bei Micha Caviezel, sie macht es Thierry nicht einfach. Als Kilchenmann einmalmehr auf der allerletzten Rille neben Micha hineindrückt, lässt die Caviezel den nötigen Platz frei, damit keine Kollision entsteht. Kilchenmann fährt als glücklicher Sieger über die Ziellinie.
Das Finale musste die Entscheidung bringen. Kilchenmann auf Pole Caviezel daneben, die zweite Reihe Stutz und Gervasoni. So gings auf die Startkurve zu. Kilchenmann ganz innen am Pistenrand im Schlepptau mit knappem Abstand Stutz. Wieso auch immer, beide rutschen über den Radius der Kurve hinaus und klatschten heftig an die Streckenbegrenzung, dabei wurde Kilchenmann vom Kart von Stutz eingeklemmt. Die Befreiung durch Stutz klappte vorbildlich aber an einer Weiterfahrt von Kilchenmann war keine Rede mehr. Die Kerze ist abgebrochen. Ebenfalls an gleicher Stelle ausgefallen ist Roger Walser. Stutz schiebt den Kart an und erreicht das Ziel als Fünfter.
Aus diesem Startknatsch konnte sich Micha Caviezel raushalten, sie hatte aber Gervasoni sprichwörtlich im Genick. In der Nächsten Kurve schon der Supergau. Gervasoni knallte in und über den Kart von Caviezel. Gervasoni muss mit herabgesprungenr Kette aufgeben. Caviezel s Handgelenk lief schon Sekunden nach dem Crash, blau an. Der Kart wird aus der Gefahrenzone zurückgezogen und ein paar Startversuche gelingen nicht mehr . Sie hat absolut keine Kraft mehr im Handgelenk. Ein Check im Sanicontainer bringt nichts konkretes, zuerst wird des lädierte Handgelenk fleissig mit Eisgekühlt. Eine spätere Untersuchung zeigt eine Fraktur im Bereich des Handgelenkes. Man sieht Micha Caviezel nach der Veranstaltung dick eingegipst im Kartbahn Restaurant beim Nachtessen….
Wer hat sich nach den Zwischenfälle an die Spitze gefahren? Michal Rogg führt vor FlorianWeibel und Thomas Gubler. Die einzige Positionsänderung passiert als Gubler an Weibel vorbeifahren kann.
Kurz nach dem Rennen werden die Beteiligten zur Rennleitung gerufen. Bei der anschliessenden Aussprache soll es zu unschönen Aussagen gekommen. Gemäss ASS Funktionären wird Gervasoni mit einer Geldstrafe und anderen Massnahmen für seine unsportlichen und menschenverachtenden Aussagen gebüsst..
Kategorie KF 3: Fontana gewinnt eindrücklich
Vor dem Rennen können Fontana und Marciello noch Schweizermeister werden.
Alex Fontana fährt Bestzeit im Zeittraining.
Auf der Poleposition übernimmt er sofort die Führung und fährt einem Start Zielsieg nach Hause. Eigentlich gewinnt Heche den Lauf, aber ein überholen unter Gelb ergibt eine Penalty von 10 Sekunden. Fontana wusste von dieser Strafe und ging keine Risiken ein.
Beim Start wurde es sehr eng als Pascal Siegrist quer durchs Feld räuberte und wild drehend kruz vor dem Sandhaufen zum stehen kommt. Dabei kommt er Marciello in die Quer. Der junge Tessiner kann nur mit Rückstand der enteilten nachhetzen. Er wird zweiter vor Jasmin Preisig und Jeffrey Schmidt.
Im zweiten Vorlauf deklassiert Fontana alle. Nach dem Start schiebt sich Preisig vor Schmidt, Heche, Marciello und Siegrist an die zweite Stelle. Marciello wird erneut gegen die Bande gedrückt. Später macht er Platz um Platz gut und fährt auf Platz zwei ins Ziel. Die anderen erreichen das Ziel wie nach dem Start herausgefahren.
Jetzt lässt Alex Fontana nichts mehr anbrennen. Geschickt übernimmt Fontana die Führung vor Marciello und beide erreichen in dieser Reihenfolge auch das Ziel. Fontana ist kurzfristig provisorischer Schweizermeister. Vater Marciello nimmt Kuli und Papier und einen schönen Batzen Alpendollar in die Hand und deponiert seinen obligaten Protest. Der Motor wird demontiert und für die Kontrolle bei der CIK vorbereitet. In der Zwischenzeit bearbeiten aber die ASS Funktionäre ein technisches Detail am Kart von Marciello. Es geht um unerlaubte Funktionen am Laptimer. (GPS usw)
Irgendwann im Verlauf des Nachmittags heisst es, dass beide Proteste zurückgezogen werden und so verläuft die Untersuchung als Papierttiger und werde die Meisterschaft noch die Tagesrangliste wird dadurch beeinflusst. Gut so, dass auf dem Aspalt der Titel entschieden wurde und nicht am Grünen Tisch.
Zurück zum Rennen. Jeffrey Schmidt führt das Verfolgerfeld hinter den Leadern an, es folgt Jasmin Preisig, Heche, Aguiar… Rundenlang kämpfen vor allem Schmidt und Preisig um den dritten Platz. Plötzlich fliegt Preisig von der Piste. Sie kann sofort weiterfahren verliert aber etwa hundert Meter hinter dem angedachten Platz im feld. Sie zündet die appenzeller Rakete und knallt eine schnelle Runde nach der Anderen auf den Aspalt. Sie markiert mit 39.926 sec die absolut schnellste Rennrunde des Tages und verbessert sich bis auf Rang vier. Nach dem Rennen deponiert Vater Preisig einen Protest gegen Schmidt. Dieser Protest wird durch die ASS Funktionäre anerkannt und Schmidt vom dritten Rang gestossen. Noch lange nach dem Rennen wurde heftigst diskutiert und verhandelt. Halt wie es bei einem SKM Finale zu und her geht…..
Kategorie: KF 2 Dreikampf gewinnt Patrick Müller und wird Meister
Letztes Aufbäumen von Simon Trummer vor Patrick Müller. Ganz knapp dahinter Thiemo Storz.
So geht’s in den ersten Rennlauf. Nach dem Start übernimmt Müller die Führung vor Trummer, Mettler, Storz, Michi Grabher, Mittitelfavorit Kevin Gyr , Matthias Meier und Andrina Gugger. Besonders die beiden Letztgenannten fighten ohne Rücksicht. Sie brauchen die ganze Piste und auch Teile daneben. Es geht gut für Meier aus. Gugger verliert bei einem Manöver den Anschluss und wird als dreizehnte gewertet. Meier zieht alle seine Register und überholt noch Grabher und Gyr. Vorne bleibt die beschriebene Reihenfolge. Sieg für Müller vor Trummer und Mettler.
Das Bild an der Spitze im zweiten Vorlauf ähnelt dem ersten Wettlauf. Müller klar vor Trummer. Storz knapp hinter Mettler und damit keine Chance mehr im Finale für den Meistertitel. Sportlich nimmt er die Niederlage hin. Lässt aber den Kopf nicht hängen und fährt den Rest der Veranstaltung ungehindert sein Programm ab. Bei Kevin Gyr läufts nicht nach Wunsch. Nur ein sechster Rang ein geklemmt von Markenkollegen Michi (Platz 5 und Marc Grabher . Andrina Gugger verbessert sich erneut um vier ränge und wird Neunte.
Spannender Finallauf. Polesetter Müller wird in der ersten Kurve angeschoben und rutscht in die seitliche Abschrankung. Er kann seinen Kart auf Platz sechs, zur Weiterfahrt überreden. Mit einem Megastart kann sich Kevin Gyr an die Spitze katapultieren. Er führt das Feld nach einer Runde vor Mettler und den Grabherren. Dahinter in kurzem Abstand Storz Müller, Noth und Mahlknecht. Jetzt zündet Patrick Müller den „Meisterschaftwillennachbrenner“ und schaffte es Storz und beide Grabheren innert kürzester Zeit zu überholen. An der Spitze fährt in der Zwischenzeit Mettler vor Gyr und auf Platz drei ein unwiderstehlicher Müller. Es geht nicht lange und patrick Müller ist an der Spitze. Mit diesem Resultat wäre und ist er Schweizermeister, wenn nichts mehr passiert. Ich kann es verraten, Müller lässt nichts anbrennen und fährt jubelnd ins Ziel. Mettler berichtet später; „ hatte keine Chance Müller zu halten und wollte nur das bestmögliche Resultat ins Ziel retten, was mir auch gelungen ist.“ Ein enttäuschter Kevin Gyr erreicht das Ziel. Ein besonderes Kränzchen muss man Andrina Gugger widmen, Ihre schnellste Rennrunde mit 39.124 sec zeugt von Ihrem ungeheuren Speed in diesem Rennen. Ihre dynamische und der feine Fahrstil bringen sie auf den glänzenden fünften Rang.
Kategorie KZ 2. Allemann s Demonstration zum Meistertitel der Schalter
Studiert man die Ranglisten so sieht man einen einzigen Namen zuoberst auf den Ranglisten. Startzielsiege durch Ken Allemann in allen drei Wertungsläufen. Dahinter kämpfen Heinz Fröhlich um die Lorbeeren. Zwar steht Kevin Lüdi meist in ausgezeichneter Startposition, verliert aber immer wieder am Start die entscheidenden Plätze die er in den Läufen immer wieder aufholen muss.
In den Vorläufen ein und zwei heisst der Zweitplatzierte jeweils Lüdi vor Fröhlich. Im Finale lassen beim jungen Dietlikoner die Kräfte nach und entkräftet kann er den dritten Rang hinter Allemann und Fröhlich feiern. Auf dem vierten Rang fährt der welsche Vincent Nicolet. Den ganzen Tag platzieren sich die Mathias Cochand und Robert Galeazzi auf den Rängen fünf und sechs. Einen ausgezeichneten Einstand bei den KF 2 zeigte der Rotax Vice Meister Philipp Witzany. Meistens duellierte er sich mit Fabio Petrarca um Platz sieben.
Wie feiert ein Champion seinen neuen Titel, Ken Allemann liess es madmäxlen.
Pünktlich und bei herrlichster Herbststimmung versammelte sich die Kartgemeinde beim Zeitfahrerhaus an der Ziellinie zur Pokalübergabe. Diesmal wurde der Strom nicht abgestellt und so konnten die zahlreichen Pokale an die Gewinner überreicht werden.
Aufgeschnapptes und Seitenblicke.
Die ASS Funktionäre verbrauchten diese Veranstaltung extrem viel Papier für Proteste und Disziplinarverfahren. Kurz nach dem Mittagessen bis lange nach dem Zieldurchlauf jagdte eine Sitzung die Andere. Zwischendurch musste eine fünfminütige künstliche Rennpause eingelegt werden, damit die ASS Funktionäre die Uebersicht nicht verloren.
Verschiedentlich wurde ich von Leuten im Fahrerlager über meine Arbeit angesprochen.
An dieser Stelle möchte ich aufzeigen was es eigentlich braucht, damit ein Rennbericht entsteht:
Am Freitag und Samstag wurden insgesamt 3972 Fotos geschossen von Karl Senti, es kommen noch die 976 Fotos von Patrick Wolf dazu. Das sortieren und einordnen der Fotos in die Karting Fotogallerie dauerte 4 ¾ Stunden. Die oben genannten Zeilen wurden am Sonntagnachmittag zwischen 1315 Uhr und 1800 Uhr geschrieben. Der Datenstick fand noch am gleichen Abend den Weg zum Webmaster nach Rümlang. Reto Carigiet benötigte auch noch eine Stunde für die Installation des gesamten Berichtes ins Netz.
Es kamen drei Nikon Gehäuse D70/D80/D100 mit Brennweiten zwischen 18 bis 300 mm mit grossen Blende zum Einsatz Ein Nikon Blitz sowie ein Laptop. Allein die Hardware hat einen Wert von cirka 12500 Franken
Zählt man nun alle Arbeitsstunden für die komplette Produktion dieser Veranstaltung zusammen so arbeiteten folgende Leute
Karl Senti ca 27 Stunden Patrick Wolf ca 6 Stunden. Alles klar!
Also schaut euch die Fotos von Patrick Wolf in der Bonus Gallerie an.
Stellungsnahme Forumbeiträge:
In diesem Zusammenhang eine klare Stellungsname verschiedener Angriffe gegen meine Person im Forum,bei karting.ch. Ich lasse mich nicht kaufen und schreibe nicht die Situationen schön. Versteht ein Sportler keine Kritik, ist er nicht mehr weiterentwicklungsfähig. Ich meinerseits versuche mich laufend weiter zu bilden. Journalisten kann man schon austauschen aber es ändert sich nichts an der Tatsache wie unvernünftig einzelne Fahrer fahren .
Ihr könnt Doidolino zurückholen so habe ich wieder mehr Freizeit und mich anderen Dingen widmen. Aber eine grosse Mehrheit wird dagegen sein, ich kenne die Meinung vieler Fahrer und Betreuer.
Nur soviel, im Winter werde ich einen Sportpresse Kurs besuchen, wenn alles klappt. Der Kurs wird eine Woche in Magglingen dauern. Versteht ihr wie Ernst mir die Aufgabe ist.
Da lasse ich aber auch nicht Kritik zu, wenn es Sportler gibt, die Ihre Grenzen nicht verstehen.
Oder wenn es Kartfahrer gibt, die das freie Training für günstige private Ausfahrten benutzen und dabei Junioren ernsthaft gefährden. Oder darf ich besagtem Akrobat die Rechnung seiner Trotzreaktion schicken. Eine Hinterachse, ein Seitenkasten, und eine rechter Radträger vorne mit Lenkstängeli sind Beweis genug. Besagter Junior war rundenlang mit seinen Kategoriekollegen am Trainieren und es passierte den ganzen Tag absolut nichts. Erst als der Privatfahrer der in keiner Meisterschaft mitfährt, seine Sonntagsfahrt nicht abbrechen wollte kracht es. Und da darf man keine Emotionen zeigen? Das nächste Mal zeige ich keinen Finger, sondern ich gehe die Rechnung schreiben für den Schaden den er angerichtet hat . Für mich ist das Kriegsbeil vergraben, sollen sie denken was Sie wollen. Ich nehme die journalistische Freiheit und Verantwortung um Vorfälle zu dokumentieren und Missstände aufzudecken sehr ernst. Und es war nötig ich war einfach der Einzige der das Maul aufriss und es veröffentlichte.
Ich hoffe dieser Nachlauf des SKM Finales hat euch gefallen.
Das nächste Kartrennen wird in Biesheim stattfinden. Dabei werden verschiedene Teams das zwei Stunden Master unter die Pneu nehmen . Gespannt was da alles vorfällt und wenn das Licht gut ist wird es sicher wieder gute Fotos geben
Es grüsst euer Karl Senti
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