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Grand Prix Wohlen
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ICA: ZF - VL - Final
A-160: ZF - VL - Final
Junior: ZF - VL - Final
Openmini: ZF - VL - Final
Mini: ZF - VL - Final
Wetter
Rennbericht Grand Prix Wohlen - 28. März 2005

 

(do) Mit dem traditionsreichen Ostermontags-GP wurde die Schweizer Kartsaison 2005 nun richtig lanciert. Das Eröffnungsrennen hat dank einigen Reglementsänderungen nochmals deutlich an Attraktivität gewonnen und erfreulich viele Pilotinnen und Piloten nach Wohlen gelockt. Die Entscheidungen fielen durchweg sehr knapp aus, die Siegerpokale eroberten sich schliesslich Alain Valente (Mini), Kris Richard (Openmini), Kevin Gyr (Junior), Georg Lindegger (A160) und Michaela Caviezel (ICA). Insbesondere Michaela Caviezel empfahl sich zudem mit einer bestechenden Formdemonstration auch bereits bestens für die in Kürze beginnende Schweizer Meisterschaft.  

 

 

 

Ein illustres ICA-Feld nutzt den GP Wohlen für einen aussagekräftigen Test im Hinblick auf die anstehende Schweizer Meisterschaft. Die Angleichung des Reglements an die SM-Vorgaben, insbesondere bezüglich Reifen, leistet der Attraktivität Vorschub. Eine Grosszahl der Favoriten steht am Start, unter ihnen die beiden Cracks aus dem Team des 6-fachen Weltmeisters Danilo Rossi, Renan Batista und Michaela Caviezel. Doch auch Simon Trummer und Raphael Rogenmoser sowie Samuel Gafner, Adrian Gugger und Patrick Müller ist einiges zuzutrauen. Prominente Abwesende sind Vorjahres-Juniormeister Fabio Leimer sowie Titelverteidiger Michaël Ducommun. 

 

Schon im Zeitfahren zeigen die Favoriten die Zähne. Michaela Caviezel brennt mit 38.335 eine ultraschnelle Zeit auf den Asphalt, doch Rogenmoser, Trummer, Batista und Mettler verlieren nur unwesentlich Zeit auf die schnelle Bündnerin. Die Rennen versprechen jedenfalls hochspannend zu werden. Dies bestätigt sich denn auch umgehend im ersten Vorlauf. Das bereits genannte Fünfer-Paket seilt sich dicht gestaffelt rasch vom übrigen Feld ab. Caviezel hält die Spitze, spürt aber die Gegner unmittelbar in ihrem Nacken. Harte Rangeleien unter den Verfolgern erlauben Caviezel zu Rennmitte dann einen geringen Vorsprung, den sie auch bis ins Ziel zu halten vermag. Dahinter geht so richtig die Post ab, schliesslich läuft Batista nach intensivem Rennen vor Rogenmoser, Trummer und Mettler als Zweiter ins Ziel ein. Bei Trummer und Rogenmoser kochen die Emotionen auch nach Rennende noch über; die daraus resultierende Rangelei der beiden im Fahrerlager wird von der Rennleitung mit der Relegation auf die letzten Plätze geahndet.

 

Zu Vorlauf zwei startet Caviezel somit vor Batista aus der Pole. Sofort gibt Caviezel wieder die Pace vor, dahinter schiebt sich Gugger vorerst an Batista vorbei auf den ersten Verfolgerplatz. Batista holt sich Platz zwei aber schon nach wenigen Runden wieder zurück. Neben dem Geschehen an der Spitze fesselt aber insbesondere die Aufholjagd von Rogenmoser und Trummer die Aufmerksamkeit des Publikums. Die beiden pfeilen geradezu durch das Feld hindurch und liegen zu Rennmitte bereits wieder auf den Plätzen vier und fünf. Ein Ausritt Guggers infolge einer gebrochenen Spurstange spült die beiden nochmals weiter nach vorn. Rogenmoser liegt nun bereits auf Platz drei und zoomt sich langsam näher an Batista heran. Doch die Zielflagge verhindert einen weitere Vorstoss des Duo infernale. Trummer muss schliesslich seinen hart erkämpften vierten Platz aufgrund eines geahndeten Überholmanövers in der Formationsrunde wieder hergeben – viel Pech heute also für den schnellen Berner Oberländer.

 

Noch steht aber das Finale aus – Zeit für Revanche. Caviezel und Batista jagen bei Startfreigabe aus der ersten Reihe sogleich wieder auf und davon, dahinter staut sich das Feld vorerst hinter Wettstein und Gafner auf. Rogenmoser und Trummer lassen sich davon aber nicht aufhalten und wiederholen ihren eindrücklichen Vormarsch aus dem zweiten Rennen. In Runde fünf liegt Rocco bereits wieder auf einem Podestplatz, Trummer ist zu diesem Zeitpunkt noch auf Platz neun aufgehalten. Doch nun packt auch Trummer die Kampfstiefel aus und wuchtet sich Runde für Runde weiter nach vorn. Bis Rennmitte stürmt Trummer ebenfalls bis auf Platz vier nach vorn, doch inzwischen ist die Spitze weit enteilt. Caviezel und Batista sind uneinholbar davongezogen, Rogenmoser liegt ebenfalls bereits ausser Reichweite, somit sind die ersten vier Plätze bezogen.

 

Dafür geht im zweiten Verfolgerfeld die Post ab. Michèl Stocker, Oliver Donat und Adrian Gugger legen im Kampf um Platz fünf die letzten Reserven frei, Rad an Rad jagen die drei um den Kurs. Eine Attacke Guggers in der Zielkurve leitet schliesslich die Entscheidung ein. Stocker wird abgedrängt und gelangt in die Schusslinie Donats, der förmlich über seinen Gegner hinausfliegt. Mit viel Glück können beide die Fahrt fortsetzen, doch Gugger ist nun enteilt und holt sich mit Platz fünf den letzten Pokal. 

 

Die intensiven und hart umkämpften Rennen der ICA-Kategorie haben den Zuschauern einiges Spektakel geboten und machen Lust auf mehr. Die Kräfteverhältnisse sind ein Stück weit aufgedeckt worden, Caviezel und Batista bestätigen ihre Ambitionen auf den Titel 2005. Doch Rogenmoser, Trummer und auch Gugger werden gewiss bei der Titelvergabe mitreden wollen, ausserdem die beiden heute abwesenden Leimer und Ducommun.  Somit kann man sich bereits jetzt auf eine packende Saison 2005 freuen!

 

Renn-Telegramm Vorlauf 1: 

Kartbahn Wohlen

Wetter: 

Bewölkt, 14 0

19 Runden à 0.825 km = 15.675 km

Schnellste Runde: 

Caviezel in 38.666 (76.812 km/h)

Leader: 

1-19 Caviezel

Zieleinlauf: 

1.Caviezel, 2.Batista, 3.Rogenmoser, 4.Trummer, 5.Mettler 

Ausfälle: 

Manganelli, Danz, Stutz, Kemmler, Hangartner (alle Unfall) 

 

Renn-Telegramm Vorlauf 2: 

Kartbahn Wohlen

Wetter: 

Bewölkt, 15 0

19 Runden à 0.825 km = 15.675 km

Schnellste Runde: 

Trummer in 38.736 (76.673 km/h) 

Leader: 

1-19 Caviezel

Zieleinlauf: 

1.Caviezel, 2.Batista, 3.Rogenmoser, 4.Gafner, 5.Müller 

Ausfälle: 

Carigiet, Carpentieri, Hangartner, Gugger, Mettler, Donat 

 

Renn-Telegramm Final:

Kartbahn Wohlen

Wetter: 

Bewölkt, 15 0

26 Runden à 0.825 km = 21.450 km

Schnellste Runde: 

Caviezel in 38.859 (76,430 km/h) 

Leader: 

1-26 Caviezel

Zieleinlauf: 

1.Caviezel, 2.Batista, 3.Rogenmoser, 4.Trummer, 5.Gugger 

Ausfälle: 

Gafner, Mahlknecht, Kemmler, Wettstein, Hangartner 

 

 

 

 

Auch die Karten in der schweren Elite-Kategorie sind über den Winter neu gemischt worden. Vorjahres-Champion Adrian Zumstein verzichtet 2005 (RS) auf die Titelverteidigung, doch mit Rückkehrer Jörg Schumacher und Andreas Brändli sowie Heinz Fröhlich, Mark Benz, Gianluca Lombardi, Philipp Folghera, Roy Grunauer und Georg Lindegger stehen zahlreiche neue Titelanwärter bereit - ausserdem hat auch Leo Gmür beim Frühlingscup in Biesheim eine hervorragende Frühform bewiesen.

 

Fröhlich und Schumacher zeigen denn auch schon im Qualifying eine bestechende Form und erobern sich die erste Startreihe. Dahinter folgt der überraschend schnelle Marco Büchli sowie Mark Benz. Der Start zu Lauf 1 gelingt Routinier Schumacher am besten, doch bald pfeilt sich Fröhlich unwiderstehlich an Schumacher vorbei in Front. Benz und Grunauer folgen mit wenig Abstand nach. Aber das Rennen dauert lange 19 Runden – zu lange für einige Piloten. Schumacher eröffnet die Ausfallorgie und rollt mit Motorschaden auf P2 im Infield aus. Wenig später reissen sich Grunauer und Büchli im Kampf um Platz zwei ebenfalls aus dem Rennen. Pietro Corte muss bereits vorher mit gerissener Kette aufgeben. Mark Benz, Andreas „El Ninio“ Brändli sowie Georg Lindegger nehmen das Angebot dankend an und freuen sich schliesslich über die Plätze zwei, drei und vier.

 

Auch Vorlauf zwei verläuft sehr hektisch. Schon beim Start ereilt das Schicksal den bislang bestechend fahrenden Heinz Fröhlich. Sein Motor erträgt die von der Rennleitung verordnete zusätzliche Einführungsrunde nicht und säuft schon vor dem Start ab. Viel Pech auch für Mark Benz, der mit technischem Defekt ebenfalls früh aus der Entscheidung fällt. Leo Gmür ereilt das Schicksal in Form eines Ausritts neben die Piste, den Rest des Rennens verbringt er tatenlos als Zuschauer. Der Weg ist nun frei für Georg Lindegger. Allein fahrend holt er sich den Sieg im zweiten Rennen, dahinter beharken sich Andreas Brändli und der weit nach vorne stürmende Roy Grunauer. Schliesslich behält Brändli knapp die Oberhand. Folghera, Büchli und Bugini belegen mit deutlichem Abstand die nächsten Plätze.

 

Die Entscheidung muss nun also im abschliessenden Finale fallen. Lindegger und Brändli starten aus der Pole, doch bald schon spüren sie den von Startplatz 7 ins Rennen gegangenen Heinz Fröhlich im Nacken. Fröhlich macht nicht lange Federlesens und schnappt sich Brändli und wenig später auch Lindegger und liegt damit bereits wieder in Führung. Rasch seilt sich Fröhlich nun von den Verfolgern ab und scheint einem grossartigen Sieg entgegen zu fahren, doch dann schlägt das Schicksal erneut zu. Mit gerissener Antriebskette rollt Fröhlich Eingangs Zielgerade aus und muss den bereits sicher geglaubten Sieg hergeben. Lindegger setzt nun alle Kräfte frei und hält auch die nachdrängenden Roy Grunauer und Mark Benz bis ins Ziel in Schach. Auch Andreas Brändli (Motor), Philipp Folghera (Unfall) sowie Büchli, Schumacher (Unfall) und Bugini scheiden unfreiwillig aus dem Rennen aus. Was für ein packendes Rennen mit Heinz Fröhlich als tragischer Figur und Georg Lindegger als jubelndem Sieger! Die Saison 2005 verspricht also auch in dieser Kategorie enorm spannend zu werden.

 

Renn-Telegramm Vorlauf 1: 

Kartbahn Wohlen 

Wetter: 

Bewölkt, 14 0

19 Runden à 0.825 km = 15.675 km

Schnellste Runde: 

Büchli in 39.415 (75.352 km/h) 

Leader: 

1-2 Schumacher, 3-19 Fröhlich 

Zieleinlauf: 

1.Fröhlich, 2.Benz, 3.Brändli, 4.Lindegger, 5.Folghera

Ausfälle: 

Corte, Meier, Schumacher, Büchli, Grunauer 

 

Renn-Telegramm Vorlauf 2: 

Kartbahn Wohlen 

Wetter: 

Bewölkt, 15 0

19 Runden à 0.825 km = 15.675 km

Schnellste Runde: 

Büchli in 39.395 (75.390 km/h) 

Leader: 

1-3 Lindegger, 4-5 Brändli, 6-19 Lindegger 

Zieleinlauf: 

1.Lindegger, 2.Brändli, 3.Grunauer, 4.Folghera, 5.Büchli 

Ausfälle: 

Fröhlich, Benz, Gmür, Häusermann 

 

Renn-Telegramm Final: 

Kartbahn Wohlen 

Wetter: 

Bewölkt, 15 0

26 Runden à 0.825 km = 21.450 km

Schnellste Runde: 

Fröhlich in 39.593 (75.013 km/h) 

Leader: 

1-12 Lindegger, 13-21 Fröhlich, 22-26 Lindegger 

Zieleinlauf: 

1.Lindegger, 2.Grunauer, 3.Benz, 4.Gmür, 5.Lombardi

Ausfälle: 

Meier, Büchli, Bugini, Schumacher, Rytz, Mancina, Brändli, Folghera, Fröhlich 

 

 

 

Nach dem Kategorienwechsel von Vorjahres-Meister Fabio Leimer sind im Vorfeld der neuen Saison noch keine klaren Favoriten auszumachen, doch eine breite Phalanx von hoffnungsvollen Pilotinnen und Piloten hegt zumindest Ambitionen auf Spitzenergebnisse im neuen Jahr. Beim ersten Saisonrennen zeigt sich dies von Beginn weg deutlich.

 

Als Erster nimmt der Tessiner Nicola Tornusciolo das Heft in die Hand und führt das starke Feld rundenlang an, doch hinter ihm lauern mit Alex Fontana, Kevin Gyr, Andrina Gugger und Nico Müller vier hochmotivierte Gegner. Lange Zeit vermag Tornusciolo dem Druck stand zu halten, doch zwei Runden vor Schluss schlüpft Fontana in der Zielkurve innen durch. Beinahe gelingt dies auch Kevin Gyr, doch Tornusciolo erkennt die Gefahr und kann die Türe im letzen Moment noch zuschlagen. Fontana jubelt als erster Sieger vor Tornusciolo, Gyr, Gugger und Müller.

 

Der zweite Vorlauf entwickelt sich vorerst gleich wie das erste Rennen – Tornusciolo gelingt erneut der beste Start, diesmal vermag er sich gar vom Feld abzusetzen. Doch die Verfolger organisieren sich nach anfänglichen Rangeleien rasch wieder und nehmen die Verfolgung des enteilten Tessiners auf. Meter um Meter rückt das Trio mit Gugger, Gyr und Fontana näher an den Spitzenreiter heran und man muss kein Prophet sein, um eine hochdramatischen Schlussphase dieses Rennens vorauszusehen. Vier Runden vor Schluss ist es mit Tornusciolos Sololauf zu Ende – die Verfolger sind dran. Kevin Gyr fackelt nicht lange, presst sich gleich in Führung und zieht auch Andrina Gugger mit sich. Die letzte Runde bringt die Entscheidung – Gugger wirft sich in der Zielkurve innen neben Gyr und beschleunigt ihr Kart als erste auf die Gerade und unter der Zielflagge durch. Gyr, Tornusciolo und Fontana folgen hauchdünn dahinter auf den nächsten Plätzen nach.

 

Nach den dramatischen Vorläufen sind die Erwartungen an den Finallauf gross. Männiglich freut sich auf eine Fortsetzung des Vierkampfs um den Sieg. Der Start dezimiert diese Gruppe jedoch gleich, Nicola Tornusciolo beendet sein Rennen bereits in der ersten Kurve nach Crash mit Bärtschi. Wenig später verabschiedet sich auch Andrina Gugger mit einem Ausritt neben die Strecke aus der Spitzengruppe, sie fällt vorerst bis auf Platz 13 zurück und ist  damit aller Chancen auf einen Podestplatz beraubt.

 

An der Spitze etabliert sich indessen erneut Alex Fontana, der sich im Junior-Feld sichtlich wohl fühlt und seine ersten Verfolger vorerst deutlich distanzieren kann. Doch das Finalrennen dauert lange 26 Runden. Gegen Rennhälfte rücken Gyr und Müller stetig näher zum Spitzenreiter auf, wenig später erfolgt der Zusammenschluss. Das Trio zeigt rundenlang fesselnde Positionskämpfe, bei denen sich Gyr schliesslich durchsetzt. Fontana vermag nicht mehr zu reagieren, denn inzwischen hat sein Motor offensichtlich Schaden genommen – er rollt am Ende der Gegengeraden enttäuscht aus. Müller rückt auf Platz zwei vor und nimmt nochmals einen Anlauf, Gyr von der Spitze zu verdrängen, doch dieser kontert clever und reckt schliesslich die Faust knapp vor Müller als überglücklicher Sieger in die Höhe. Frech, Gavoldi, Eberle Manna und Galli folgen auf den nächsten Plätzen, während sich Andrina Gugger immerhin noch bis auf Platz acht nach vorne arbeiten kann.

 

Die Saison ist somit auch in der Junior-Kategorie gehörig lanciert, wir dürfen uns angesichts der breiten Spitze mit Gewissheit bereits heute auf zahlreiche packende Rennen in der SM freuen.  

 

Renn-Telegramm Vorlauf 1: 

Kartbahn Wohlen 

Wetter: 

Bewölkt, 14 0

19 Runden à 0.825 km = 15.675 km

Schnellste Runde: 

Fontana in 40.103 (74.059 km/h) 

Leader: 

1-16 Tornusciolo, 17-19 Fontana 

Zieleinlauf: 

1.Fontana, 2.Tornusciolo, 3.Gyr, 4.Gugger, 5.Müller 

Ausfälle: 

Walser, Eberle, Santoro, Bärtschi, Picariello 

 

Renn-Telegramm Vorlauf 2: 

Kartbahn Wohlen 

Wetter: 

Bewölkt, 15 0

19 Runden à 0.825 km = 15.675 km

Schnellste Runde: 

Fontana in 40.394 (73.526 km/h) 

Leader: 

1-15 Tornusciolo, 16-18 Gyr, 19 Gugger 

Zieleinlauf: 

1.Gugger, 2.Gyr, 3.Tornusciolo, 4.Fontana, 5.Gavoldi 

Ausfälle: 

Galli, Hubler, Kilchenmann 

 

Renn-Telegramm Final: 

Kartbahn Wohlen 

Wetter: 

Bewölkt, 15 0

26 Runden à 0.825 km = 21.450 km

Schnellste Runde: 

Leader: 

1-16 Fontana, 17-26 Gyr 

Zieleinlauf: 

1.Gyr, 2.Meier, 3.Frech, 4.Gavoldi, 5.Eberle 

Ausfälle: 

 

 

 

 

 

Mit 20 Startenden stellt sich auch in den kleinsten Nachwuchskategorien ein ordentliches Feld der Herausforderung. 18 Openmini- und 2 Minipiloten treten zur Saisoneröffnung an. Knappe Zeitabstände im Qualifying verheissen auch hier spannende Rennen. Jeffrey Schmidt vermag sich auf Pole zu setzten, doch Michael Hêche, Kris Richard und Jasmin Preisig lauern nur um Hunderststel getrennt auf den nächsten Plätzen.

 

Schon früh fällt Hêche aus der Entscheidung, sein Motor verweigert bereits beim Start plötzlich seinen Dienst. Schmidt setzt sich indessen vor Richard und Preisig an die Spitze und fährt einen souveränen Sieg im ersten Vorlauf nach Hause. Richard und Preisig duellieren sich um Platz zwei, Richard behält dabei knapp die Oberhand. 

 

Auch im zweiten Vorlauf setzt sich Schmidt gleich wieder an die Spitze, doch diesmal erwartet ihn deutlich mehr Gegenwehr als noch im ersten Rennen. Richard und Preisig hängen aufsässig im Heck des jungen Baslers und zu Rennmitte schieben sich denn sowohl Richard wie auch Preisig am bislang Führenden vorbei. Schmidt versucht nochmals zu kontern, vermag sich kurz vor Schluss aber lediglich noch an Jasmin Preisig vorbei auf Platz zwei zu verbessern, bevor die Rennleitung das Rennen mit der karierten Flagge beendet.

 

Für das Finale hoffen die Zuschauer auf eine Fortsetzung des spannenden Spitzenkampfes. Schmidt startet aus der Pole wiederum hervorragend und setzt sich vorerst in Front. Doch Richard ist nun heiss auf den Finalsieg und attackiert von Beginn weg. Schmidt hält seinen Gegner nur kurze Zeit hinter sich, bevor Richard im vierten Umlauf im Infield schliesslich der entscheidende Vorstoss an die Spitze gelingt. Inzwischen sind alle anderen Konkurrenten bereits deutlich distanziert, für den Sieg kommen somit nur noch Richard und Schmidt in Frage. Richard spult Runde um Runde wie ein Uhrwerk ab, Schmidt vermag zwar zu Folgen, scheint aber nicht mehr den allerbesten Motor zu haben. Schliesslich begnügt sich der Meisterschafts-Favorit mit Platz zwei hinter dem überglücklichen Sieger Kris Richard. Mike Steinmann schafft mit einer tollen Leistung ebenfalls noch den Sprung aufs Podium, dahinter behält Alain Bäriswyl in einem Herzschlagfinale hauchdünn die Oberhand vor Michael Hêche. 

 

Denkbar knapp fällt auch die Entscheidung zwischen den beiden Mini-Piloten aus. Alain Valente und Levin Amweg duellieren sich Rad an Rad, am Ende schiebt Valente seinen Spoiler um 20 Zentimeter eher als Amweg über den Zielstrich.

 

Renn-Telegramm Vorlauf 1: 

Kartbahn Wohlen 

Wetter: 

Bewölkt, 14 0

12 Runden à 0.825 km = 9.900 km

Schnellste Runde: 

Preisig in 45.398 (65.421 km/h) 

Leader: 

1-12 Schmidt

Zieleinlauf: 

1.Schmidt, 2.Richard, 3.Preisig, 4.Steinmann, 5.Cuculi 

Ausfälle: 

Hêche 

 

Renn-Telegramm Vorlauf 2: 

Kartbahn Wohlen 

Wetter: 

Bewölkt, 15 0

12 Runden à 0.825 km = 9.900 km

Schnellste Runde: 

Preisig in 45.538 (65.220) 

Leader: 

1-6 Schmidt, 7-12 Richard 

Zieleinlauf: 

1.Richard, 2.Schmidt, 3.Preisig, 4.Antunes, 5.Bäriswyl

Ausfälle: 

 

Renn-Telegramm Final: 

Kartbahn Wohlen 

Wetter: 

Bewölkt, 15 0

19 Runden à 0.825 km = 15.675 km 

Schnellste Runde: 

Schmidt in 45.448 (65.349 km/h) 

Leader: 

1-3 Schmidt, 4-19 Richard 

Zieleinlauf: 

1.Richard, 2.Schmidt, 3.Steinmann, 4.Bäriswyl, 5.Hêche 

Ausfälle: 

Bodmer, Lütolf, Larsson, Cuculi 

 

 

 

Die heutigen Rennen haben nun so richtig Lust auf den Beginn der Schweizer Meisterschaften gemacht. Am 24. April geht in Levier  (F) der Kampf um die ersten SM-Punkte los.

 

Bis dann 

 

Euer Doidolino 

 

 



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