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SM-Lauf Kat. Mini in Vaduz, 27. Juni 1999
Vaduz
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Vaduz ist immer eine Reise wert:

Die freundliche Begrüssung durch die Einweisposten liessen schon bei der Anfahrt erahnen, dass wir uns auf eine gut organisierte Rennveranstaltung freuen durften. Der KC Liechtenstein als Gastgeber hatte keine Mühen gescheut eine super Rennstrecke anzulegen und auch im Fahrerlager war genügend Platz für alle Piloten und Begleiter. Für den Regen der das Terrain ein wenig aufweichte kann der KC Liechtenstein sicher nicht verantwortlich gemacht werden.

Ganz besonders freute es natürlich die Piloten, dass man so ausgiebig, wie noch nie in diesem Jahr, trainieren konnte. Dadurch wurde das Unfallrisiko enorm reduziert. Es ist sicher ein Verdienst der Veranstalter, dass während der ganzen Veranstaltung bei den Minipiloten kein einziger Unfall passierte.

Am Sonntagmorgen der mit Regen begann (zur grossen Freude von Regenspezialist Marco Blaser) wurde mit dem freien Training begonnen. Da die Piste schon allen Piloten "gläufig" war ging es nur noch um das "fein Setup".

Das Zeittraining wurde bei den 90er von den Führenden in der SM dominiert. Bei den 100er war Marco Blaser vor Oliver Weber und Dominic Isliker.

Bei den 90er war in den beiden Vorläufen zweimal Marc Vogt erfolgreich, einmal vor Sébastian Buemi und einmal vor Rahel Frey.

Der Final war dann ein klare Sache von Rahel Frey die vor Sébastian Buemi und Marc Vogt gewann. Rahel scheint zur Zeit beinahe unschlagbar. Herzliche Gratulation!!!! Wie aus dem Fahrerlager zu erfahren war, hatten die "Schrauber" von Marc Vogt nicht so ein glückliches Händchen. Na ja das nächste mal geht’s besser.

Die 100er Rennen waren eine Sache der Amazonen. Ein Vorlauf gewann Michaela Caviezel und einer Natacha Gachnang. Im Final boten dann die beiden "Mädchen" ein Super Show. Ein spannender Einlauf sah Natacha knapp vor Michaela als Siegerin und auf dem dritten Platz rettete Marco Blaser die Ehre der Knaben. Auch hier herzliche Gratulation für diese super Leistung.

Der Pechvogel des Tages war sicher Dominic Isliker bei den 100er. Das Zeittraining im Regen absolvierte er noch als dritter. Aber bei allen drei Rennläufen waren es dann die Motoren die nicht mitspielten. Dass dann im Finallauf ein Konkurrent nämlich Adrian Gugger, Dominic ein Motor zur Verfügung stellte zeigt, dass neben der Konkurrenz auch Freundschaft im Fahrerlager gross geschrieben wird.

An dieser Stelle dem KC Liechtenstein ein grosses Kompliment für die tolle Organisation der beiden Renntage wir freuen uns auf nächstes Jahr.

Tschau zäme

Peter Isliker, Montag, 28. Juni 1999

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