Vaduz ist immer eine
Reise wert:

Die freundliche Begrüssung
durch die Einweisposten liessen schon bei der Anfahrt
erahnen, dass wir uns auf eine gut organisierte Rennveranstaltung
freuen durften. Der KC Liechtenstein als Gastgeber hatte
keine Mühen gescheut eine super Rennstrecke anzulegen
und auch im Fahrerlager war genügend Platz für
alle Piloten und Begleiter. Für den Regen der das
Terrain ein wenig aufweichte kann der KC Liechtenstein
sicher nicht verantwortlich gemacht werden.
Ganz besonders freute
es natürlich die Piloten, dass man so ausgiebig,
wie noch nie in diesem Jahr, trainieren konnte. Dadurch
wurde das Unfallrisiko enorm reduziert. Es ist sicher
ein Verdienst der Veranstalter, dass während der
ganzen Veranstaltung bei den Minipiloten kein einziger
Unfall passierte.
Am Sonntagmorgen der mit
Regen begann (zur grossen Freude von Regenspezialist Marco
Blaser) wurde mit dem freien Training begonnen. Da die
Piste schon allen Piloten "gläufig" war
ging es nur noch um das "fein Setup".
Das Zeittraining wurde
bei den 90er von den Führenden in der SM dominiert.
Bei den 100er war Marco Blaser vor Oliver Weber und Dominic
Isliker.
Bei den 90er war in den
beiden Vorläufen zweimal Marc Vogt erfolgreich, einmal
vor Sébastian Buemi und einmal vor Rahel Frey.
Der Final war dann ein
klare Sache von Rahel Frey die vor Sébastian Buemi
und Marc Vogt gewann. Rahel scheint zur Zeit beinahe unschlagbar.
Herzliche Gratulation!!!! Wie aus dem Fahrerlager zu erfahren
war, hatten die "Schrauber" von Marc Vogt nicht
so ein glückliches Händchen. Na ja das nächste
mal geht’s besser.
Die 100er Rennen waren
eine Sache der Amazonen. Ein Vorlauf gewann Michaela Caviezel
und einer Natacha Gachnang. Im Final boten dann die beiden
"Mädchen" ein Super Show. Ein spannender
Einlauf sah Natacha knapp vor Michaela als Siegerin und
auf dem dritten Platz rettete Marco Blaser die Ehre der
Knaben. Auch hier herzliche Gratulation für diese
super Leistung.
Der Pechvogel des Tages
war sicher Dominic Isliker bei den 100er. Das Zeittraining
im Regen absolvierte er noch als dritter. Aber bei allen
drei Rennläufen waren es dann die Motoren die nicht
mitspielten. Dass dann im Finallauf ein Konkurrent nämlich
Adrian Gugger, Dominic ein Motor zur Verfügung stellte
zeigt, dass neben der Konkurrenz auch Freundschaft im
Fahrerlager gross geschrieben wird.
An dieser Stelle dem KC
Liechtenstein ein grosses Kompliment für die tolle
Organisation der beiden Renntage wir freuen uns auf nächstes
Jahr.
Tschau zäme
Peter Isliker, Montag,
28. Juni 1999