Karting.ch - Alles über den Kartsport

Termine 2004
Termine 2003
Termine 2002
Termine 2001
Termine 2000
Termine 1999
Schweizermeisterschaft
Termine 1998
Schweizermeisterschaft
News

Kart Weltmeisterschaft Ugento (I) 10. bis 13. September 1998

WM98Scheidegger.jpg (30267 Byte)

Kart-Weltmeisterschaft in Ugento (I): Titel für Fore und Carrapatoso

Vom 10.-13. September fand auf der Pista Salentina in Ugento ca. 2 Autostunden von Lecce entfernt die Kart-Weltmeisterschaft der Klassen Formel A und Formel Super A statt. Rund 150 Fahrer aus der ganzen Welt waren am Start darunter mit Francesco Boemi, Joel Camathias, Sandro Hegglin und André Scheidegger auch 4 Schweizer.

Das Zeitfahren am Freitag entschied der Brasilianer Ruben Carrapatoso (Tony/Vortex) vor Fernando Alonso (Mike6/Parilla), Filipe Silva (CRG/CRG) und André Nicastro (Swiss Hutless/Italsistem) für sich. Die weiteren Ränge von bekannteren Fahrern: 6. Marino Spinozzi (Tony/Vortex), 10. Bruno Vroomen (Fullerton/Rotax), 11. Mirko Venturi (Kosmic/Vortex), 13. Patrick Long (CRG/CRG), 16. Ryan Briscoe (CRG/CRG), 23. Benjamini (Gillard/Rotax). Die Ränge der Schweizer: 27. André Scheidegger (Swiss Hutless/Italsistem), 42. Joel Camathias (Italcorse/Italsistem), 53. Francesco Boemi (Mach 1/KZH), 75. Sandro Hegglin (birel/Sirio).

Die Vorläufe am Samstag und Sonntag dominierte der Brasilianer Ruben Carrapatoso, der somit das Zwischenklassement vor dem Prefinal anführte. Neben ihm stand der Spanier Fernando Alonso vor André Nicastro, Marino Spinozzi und dem Europameister Cesar Campanico. Long und Briscoe belegten die Ränge 8 und 9, Silva folgte auf dem 15. Zwischenrang. In den Hoffnungslauf musste der neu auf einem CRG-Chassis fahrende Oesterreicher Riko Fürtbauer und auch der schnelle Franzose Ludovic Veve (Top Kart/Parilla). Von den bekannteren Namen waren Jussi Kohtala, Luke Hines und Benjamini bereits ausgeschieden. Von den Schweizern konnte sich Joel Camathias auf dem 18. Rang direkt für den Final qualifizieren. André Scheidegger erreichte den Final über den Hoffnungslauf, den er auf Rang 4 beendete, was in der Startaufstellung Rang 32 ergab. Sandro Hegglin und Fancesco Boemi tauchten auf den Rängen 62 und 71 auf. Sie kämpften etwas unglücklich, Francesco Boemi zeigte aber in einigen Läufen gute Ansätze.

Den Prefinal gewann wiederum Ruben Carrapatoso überlegen vor Spinozzi und Alonso, die sich in der Anfangsphase bekämpften. Camathias lief im Mittelfeld ein, Scheidegger schied bei einer Massenkollision schon in der ersten Kurve aus und beschädigte sein Kart irreparabel. Der Final wurde eine Wiederholung des Prefinals Carrapatoso setzte sich schnell von seinen Verfolgern ab und wurde ungefährdet Weltmeister vor seinem Markenkollegen Marino Spinozzi und einem weiteren Brasilianer, André Nicastro. André Scheidegger zeigte eine schöne Aufholjagd und erreichte im Schlussklassement noch den 10. Rang. Camathias konnte wegen technischer Probleme den Final erst gar nicht in Angriff nehmen.

In der Formel Super A drückte Giuseppe Palmieri der Veranstaltung seinen Stempel auf. Er dominierte das Zeitfahren, die Vorläufe und den Prefinal nach Belieben. Nach seinem Sieg beim letzten Europameisterschaftslauf war er offenbar besonders motiviert. Stark fuhren auch der Europameister Davide Fore, der amtierende Weltmeister Danilo Rossi und Max Orsini. Palmieri übernahm auch im Final vom Start weg die Spitze, Fore überholte ihn aber ungefähr bei Rennmitte und setzte sich etwas von ihm ab. Von hinten kam Sauro Cesetti bis auf Rang 3 nach vorne, während an der Spitze Palmieri den Rückstand wettgemacht hatte seinerseits wieder an Fore vorbeigezogen war. Nur 2 Runden später rollte Palmieri mit einem Motorschaden aus. So ging der Titel an den Europameister Davide Fore vor Max Orsini, der mit einem für ihn typischen Ueberraschungsmanöver in der zweitletzten Runde Sauro Cesetti vom 2. Rang verdrängt hatte.

Etwas enttäuschend verlief die Weltmeisterschaft für Giorgio Pantano, der sich nach einem guten Zeitfahren in den Rennläufen nie richtig in Szene setzen konnte. Auch der Finne Kimi Raikkonen, der in der Europameisterschaft mit soliden Leistungen überzeugte musste nach gutem Beginn schon früh aufgeben. Von den Newcomern in der Formel Super A setzte sich Vitantonio Liuzzi am besten in Szene, obwohl er kurz vor Schluss noch Altmeister Manetti vorbeilassen musste. Der Weltmeister der Formel A von 1997 in Salbris, James Courtney schied nach einem Unfall aus.

Nach der etwas verunglückten Europameisterschaft erlebten die Kartsportfreunde in Ugento in beiden Klassen interessante Rennen und es bleibt zu hoffen, dass der Kartsport in Zukunft wieder durch solche Veranstaltungen auf sich aufmerksam machen kann.

Final Formel Super-A

1

Foré

Davide

Tony-Kart

Vortex

2

Orsini

Massimiliano

Hutless

Italsistem

3

Cesetti

Sauro

Tony-Kart

Vortex

4

Picchianti

Yuri

PCR

PCR

5

Rossi

Danilo

CRG

CRG

6

Manetti

Alessandro

CRG

CRG

7

Liuzzi

Vitantonio

CRG

CRG

8

Quintarelli

Ronnie

Tony-Kart

Vortex

9

Garcia

Antonio

Mari

Italsistem

10

Gianniberti

Nicola

Jolly

Rotax

11

Belicchi

Andrea

PCR

PCR

12

Vassort

Christophe

Birel

Italsistem

13

Cardelli

Roberto

Kosmic

Vortex

14

Vilander

Toni

PCR

PCR

15

Beggio

Gianluca

Birel

Atomik

16

Surralles

Jordi

Arisco

CRG

17

Ryttarbris

Milton

CRG

CRG

18

Simonsen

Allan

Birel

Atomik

19

Suzuki

Keisuke

Haase

Titan

20

Palmieri

Giuseppe

Hutless

Italsistem

21

Gandolfi

Ennio

BRM

Rotax

22

Courtney

James

Tony-Kart

Vortex

23

Kaell

Rickard

Top-Kart

Comer

24

Raikkonen

Kimi

Gillard

Rotax

25

Pantano

Giorgio

Kosmic

Vortex

26

Horstman

Benjamin

Birel

Atomik

27

Heikkinen

Oskari

CRG

CRG

28

Heylen

Jan

Tecno

Rotax

29

Maggio

Natale

Birel

Atomik

30

Saito

Toshiharu

CRG

CRG

31

Hellberg

Charlotte

Gillard

Rotax

32

Balistreri

Cesare

Tibi

Parilla

33

Toninelli

Roberto

CRG

CRG

34

Davidson

Anthony

Biesse

Rotax

Final Formel-A 

1

Carrapatoso

Ruben

Tony-Kart

Vortex

2

Spinozzi

Marino

Tony-Kart

Vortex

3

Nicastro

Andre

Hutless

Italsistem

4

Tepas

Tristan

Tony-Kart

Vortex

5

Campanico

Cesar

CRG

CRG

6

Vroomen

Bruno

Fullerton

CRG

7

Molini

Steve

Italcorse

Italsistem

8

Silva

Filipe

CRG

CRG

9

Ollikainen

Antti

PCR

PCR

10

Scheidegger

André

Hutless

Italsistem

11

Besnault

Johan

Sodi

Rotax

12

Fürtbauer

Riko

CRG

Rotax

13

Sugiyama

Takahide

Tony-Kart

Vortex

14

van der Pol

Nelson

Tony-Kart

Vortex

15

Palm

Oscar

Tony-Kart

Vortex

16

Porteiro

Santiago

Dracart

CRG

17

Bonetti

Andrea

CRG

Stark

18

Ardell

Morris

GP

Rotax

19

Avila

Carlo

PCR

PCR

20

Travaglini

Caio

Mike

Parilla

21

Campos

Julio

Mike

Parilla

22

Rossi

Michael

Parolin

Vortex

23

Petersson

Niklas

PCR

PCR

24

Scarcia

Gianluca

Jolly

Rotax

25

Venalainen

Jarkko

Biesse

Rotax

26

Alonso

Fernandez

Mike

Parilla

27

Long

Patrick

CRG

CRG

28

Briscoe

Ryan

CRG

CRG

29

Venturi

Mirko

Kosmic

Vortex

30

Camathias

Joël

Italcorse

Italsistem

31

van Bavel

Tom

CRG

CRG

32

Bremer

Ronnie

Birel

Atomik

33

Vitacolonna

Alessandro

Tony-Kart

Vortex

34

Veve

Ludovic

Top-Kart

Parilla

(c) Beat Wittwer / www.karting.ch / KartSzene, 19.9.98



Copyright © 2001
Home | Bahnen | Händler | Clubs | Termine/Resultate | Links | Dream Kart-Cup